• Gartenpraxis
  • Pflanzenschutz
  • Schädlinge

Im Portrait: Rosenschädlinge

Schlagworte zu diesem Artikel:
  • Rosenschädlinge
  • Blattläuse
  • Wachs­tums­hem­mun­gen
  • Verkrüppelungen
  • Honigtau
  • Schwärzepilze
  • Rußtau
  • Rapsöl-Präparate
  • Rosenzikaden
  • Rosenblattlaus
  • Rosenblattrollwespe
  • Rosentriebbohrer
  • Blattwespenlarve

BlattläuseFoto: Hilfert Blattläuse

Blattläuse

Überwiegend an jungen Pflanzenteilen sitzen vor allem im Frühjahr und Frühsommer Kolonien von grünen Blatt­läu­sen, die sich bei warmer und trockener Witterung besonders stark vermehren. Durch die Saugtätigkeit kommt es zu Wachs­tums­hem­mun­gen und Verkrüppelungen der Blätter, Triebe und Knospen. Außerdem siedeln sich auf den zuckerhaltigen Ausscheidungen der Blattläuse (Honigtau) Schwärzepilze (Rußtau) an, die bei  starkem Befall die Assimilationstätigkeit der Blätter beeinträchtigen können. Zur  Bekämpfung der Wintereier der Blattläuse kann vor Austrieb eine Spritzung mit Mineralöl-Produkten (z.B. Promanal Neu) oder Rapsöl-Präparaten (z.B. Schädlingsfrei Naturen)  erfolgen. Eine Bekämpfung vorhandener Läuse und Zikaden ist mit Py­re­thrum-Mitteln (z.B. Spruzit Schäd­lings­frei) oder Neudosan Neu möglich.


Rosenzikaden

Blattschäden durch RosenzikadenFoto: Hilfert Blattschäden durch Rosenzikaden Auf den Blättern sieht man zunächst vereinzelte, im Laufe der Zeit zahlreicher werdende  kleine, weiße Sprenkel. Verursacht werden diese Schäden durch die Saugtätigkeit einer etwa 3 mm langen, gelbgrünen, breitköpfigen Zikade, die meist blattunterseits sitzt. Bei Berührung der Pflanze springt diese auf und fliegt davon. Die Rosenzikade bringt jährlich zwei  Generationen hervor. Die Überwinterung erfolgt im Eistadium. Eine Bekämpfung ist meist nicht erforderlich, ansonsten wirken auch hier die bei der Rosenblattlaus genannten Produkte.

RosenblattrollwespeFoto: Hilfert Rosenblattrollwespe

Rosenblattrollwespe

Die bis zu 5 mm lange Wespe legt von Mai bis Anfang Juni an den Blättern der Rosen ihre  Eier ab. Bei befallenen Blättern rollen sich die Blatthälften zur Mittelrippe hin auf. Hierin geschützt fressen die zunächst weißlichen, später hellgrünen Larven in den Blattrollen. Diese vergilben mit der Zeit und fallen ab. Das baldige Abpflücken befallener Blätter vor dem  Verlassen der Larven reicht als Gegenmaßnahme in der Regel aus.



Rosentriebbohrer

Schadbild eines RosentriebbohrersFoto: Hilfert Schadbild eines Rosentriebbohrers Der Rosentriebbohrer ist eine Blattwespenlarve, die sich im Frühjahr in den jungen Austrieb der Rose einbohrt und dort das Mark herausfrisst. Als Folge kommt es zum Absterben der befallenen Triebspitzen. Das Herausschneiden der welkenden Triebspitzen – bevor die Larven den Trieb verlassen haben – reicht als Gegenmaßnahme in der Regel aus.

Gregor Hilfert
Pflanzenschutzdienst Hamburg


 

 

Weitere Auskünfte erhalten Sie bei der Pflanzenschutzberatung des Pflanzenschutzdienstes Hamburg

montags 12–16 Uhr und
freitags    8–12 Uhr oder

telefonisch unter 0 40/4 28 41-5220
oder per Mail: gregor.hilfert@bwa.hamburg.de


Bitte beachten Sie vor dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln die aktuelle Zulassungsssituation.

Online-Seminar am 26.03.2026

Stauden: heimisch, insektenfreundlich und klimawandeltolerant?

► Erfahren Sie, wie Sie Ihren Garten mit Stauden in ein Blüten- und Insektenparadies verwandeln
► Lernen Sie robuste, klimawandeltolerante Stauden für jeden Standort kennen
► Erhalten Sie Tipps zu Gestaltung und Pflege
► Wie gelingt der Spagat zwischen den Anforderungen aus heimisch, insektenfreundlich und klimawandeltolerant?

Staudenexperte Markus Finner entführt Sie in die Welt der Stauden! Jetzt zum Seminar anmelden!

Jetzt anmelden!

Was liegt an im Gemüsegarten?

Gemüsegarten März

Hier finden Sie unsere aktuellen Gartentipps für den März.

mehr…

Wintergemüse – Saisonkalender

Wintergemüse – Saisonkalender Auch im tiefsten Winter können Sie frisches Grün in Ihrem Garten ernten. Hier sehen Sie, welche Gemüsearten sich für den Anbau im Winter eignen und wann Sie welches Gemüse wie lange ernten, säen, pflanzen oder lagern können.

mehr…

Gartenfreund Spezial - Wildbienen

„Gartenfreund Spezial“: Wildbienen

Eine Ausgabe „Gartenfreund Spezial“ mit nur einem Thema: Wildbienen!

Alles Wissenswerte zu den spannenden und schützenswerten Insekten. Vom Erkennen der unterschiedlichen Arten bis hin zu praktischen Tipps, wie man ihnen im eigenen Garten eine Heimat bieten kann.

Ideal auch für Schulungen und Lehrgänge.

Alle Infos & Bestellung

Unsere Gartenschätze

Im Fokus: Gartenschätze

Sie sind auf der Suche nach Besonderheiten für Ihren Garten? Dann schauen Sie sich doch mal unsere Gartenschätze an. 

mehr…

Was liegt an im Obstgarten?

Obstgarten März

Hier finden Sie unsere aktuellen Gartentipps für den März.

mehr…

Wassermelonen im Gewächshaus und Freiland

Wassermelonen im Gewächshaus und Freiland

Der Gemüse-Experte Thomas Jaksch verrät Ihnen:
► Sortentipps für Beet und Gewächshaus
► wie Sie Jungpflanzen selbst anziehen
► alles über Kultur und Pflege: Standort, Düngung, Bewässerung
► Typische Kulturfehler und was Sie dagegen tun können
► wie Sie ernten und verarbeiten
+ Im Anschluss beantwortet Thomas Jaksch Ihre individuellen Fragen zum Anbau der runden Kugeln.

Alle Infos & Anmeldung

Hurra! Ich habe einen Kleingarten.

Hurra! Ich habe einen Kleingarten.Ideal für Neupächter!
2. Auflage ab jetzt erhältlich.

Auf über 100 Seiten bleiben keine Fragen zum Gärtnern im Verein, zum Anbau von Obst und Gemüse, Ziergehölzen oder Wasser im Garten offen.

         mehr…
 

Was liegt an im Ziergarten?

Ziergarten März

Hier finden Sie unsere aktuellen Gartentipps für den März.

mehr…

„Der Fachberater“ – damit Sie auf dem Laufenden sind!

Der Fachberater

Für Gartenfachberater, Vereinsvorstände und alle, die es genauer wissen wollen: „Der Fachberater“ informiert Sie vier Mal im Jahr über gartenfachliche und verbandspolitische Themen des Klein­gar­ten­wesens. Die Ver­bands­zeit­schrift des Bun­des­ver­ban­des Deutscher Gartenfreunde widmet sich zudem Ausgabe für Ausgabe verschiedenen Schwer­punkt­the­men.

mehr...

Online-Seminar am 28.04.2025

Alternativen zum klassischen Rasen

Es müssen nicht nur Gräser sein – Experte Prof. Martin Bocksch verrät Ihnen:
► mögliche Alternativen und geeignete Arten
► was die Alternativen bieten, was der Rasen nicht hat
► welche Gräser sich für „Problemstandorte“ eignen
► wie Sie Flächen anlegen, bewässern, düngen und pflegen
► wie, wann und wie oft Sie schneiden
+ Im Anschluss beantwortet Prof. Martin Bocksch Ihre individuellen Fragen zum Anbau der scharfen Schoten.

Alle Infos & Anmeldung