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Obstgarten Mai

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Erdbeerernte - FolientunnelFoto: Fotolia/Jürgen Fälchle Die Erdbeerernte aus dem eigenen Garten lässt sich mit einem Folientunnel deutlich verfrühen.

Erdbeerernte durch Folientunnel verfrühen

(gvi) Erdbeeren unter einem Folientunnel anzubauen, bringt viele Vor­tei­le: Die Blüten – und später die Früchte – werden vor Regen ge­schützt, und die Ernte lässt sich um drei bis vier Wochen ver­frü­hen. Allerdings müssen Sie während der Blütezeit täglich von morgens bis abends lüften, damit Bienen in den Tunnel fliegen und die Blüten bestäuben können. Vergessen Sie nicht, die Pflanzen mit Stroh zu unterlegen, um die Früchte auch von unten zu schützen. Falls Sie kein Stroh haben, können Sie wie bei den Melonen eine Mulchfolie verwenden.


Melonen warme Füße geben

(gvi) Gegen Ende des Monats bis Anfang Juni können Sie vorgezogene Wassermelonen (Citrullus lanatus var. vulgaris) und Zuckermelonen ins Freie pflanzen. Da Melonen gerne „warme Füße“ haben, empfiehlt es sich, eine schwarze Mulchfolie über den Boden zu legen. So kann sich der Boden darunter besonders gut erwär­men, was das Wurzelwachstum anregt. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass die Früchte durch den fehlenden Erd­kon­takt sauber bleiben. Außerdem unterdrückt die Mulchfolie un­er­wünsch­ten Wildwuchs.


Obstbäume bei Trockenheit ausreichend wässern

(gvi) Sollte der Mai in diesem Jahr eher trocken ausfallen, sorgen Sie für eine ausreichende Bewässerung Ihrer Obstbäume. Das gilt nicht nur für neu gepflanzte Gehölze, sondern auch für den Altbestand. Dadurch lässt sich der Junifall reduzieren, und die Fruchtqualität wird insgesamt verbessert.

ObstblüteFoto: Breder Nach dem langen, kalten Winter hoffen alle Gartenfreunde auf frost­freies Wetter zur Obstblüte, damit die Blüte keinen Schaden nimmt.

Bei Nachtfrösten hilft im Hausgarten nur ein Gebet

(bs) Äpfel, Birnen, Quitten und Kir­schen stehen in voller Blüte, und jeder Gartenbesitzer hofft, dass es vor den Eisheiligen keine Nachtfröste mehr gibt. Blühende Obstgehölze sind sehr empfindlich, wobei die kritischen Temperaturbereiche vom jeweiligen Entwicklungsstadium der Blüten abhängen. Während die Knospen der meisten heimischen Obstarten bis –4 °C überstehen, schaden der Vollblüte bereits –1,5 °C. Jungfrüchte von Aprikosen erfrieren schon bei –0,5 °C, junge Äpfel ertragen dagegen Frost bis zu –2 °C. Abdeckungen aus Stoff, Papier oder Vlies schützen kurzfristig kleinere Gehölze.


Eisenmangel an Obstgehölzen

Zeigen Obstgehölze in der Wachstumsphase gelbe Triebspitzen, liegt meist ein Eisenmangel vor. Der stellt sich insbesondere auf kalkhaltigen oder auch stark verdichteten, luftarmen Böden ein. Eine Blattdüngergabe kann hier Abhilfe schaffen. Am besten beugen Sie durch vorsichtiges Lockern und beständiges Mulchen einer Verdichtung des Bodens vor.

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