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Obstgarten Juni
Foto: Neder
Bunte Johannisbeeren
Kein Garten ist zu klein für Johannisbeeren. Wenn Ihr Garten nicht stark verschattet oder extrem spätfrostgefährdet ist, findet sich fast immer ein geeigneter Platz für dieses robuste und gesunde Beerenobst. Auch auf Balkon oder Terrasse lassen sich Johannisbeeren problemlos kultivieren. Wer sein Sortiment erweitern möchte, kann bereits jetzt neue Pflanzen setzen.
Johannisbeeren gibt es in vielen Farbvarianten: weiß, gelb, rosa, rot, schwarz und sogar grün. Je nach Sorte beginnt die Ernte bereits Ende Juni (z.B. ‘Primus’) und kann sich bis in den August hineinziehen (z.B. ‘Augustus’). So können Sie über einen langen Zeitraum frische Beeren direkt vom Strauch genießen.
Einige Sorten eignen sich zudem für eine sogenannte „Spätlese“. Dabei bleiben die Beeren länger am Strauch hängen und entwickeln – besonders bei roten Sorten – ein milderes, weniger säurebetontes Aroma.
Erdbeerwiese mit wenig Pflege
Wenn Sie nicht auf Erdbeeren verzichten möchten und zugleich eine pflegeleichte, bodendeckende Lösung suchen, ist beispielsweise die Sorte ‘Florika’ eine gute Wahl. Einmal etabliert, kann eine solche Erdbeerfläche sechs bis acht Jahre weitgehend sich selbst überlassen bleiben.
Wie klassische Gartenerdbeeren bevorzugt auch ‘Florika’ einen sonnigen Standort. Der Boden sollte humos, locker und ausreichend feucht sein. Verdichtete, schwere und kalte Böden sind ungünstig, da sie das Auftreten von Wurzelfäule begünstigen.
Bereits im ersten Jahr bildet die Sorte durch zahlreiche Ausläufer einen dichten Bestand. Aufgrund dieser starken Ausläuferbildung genügen etwa drei Pflanzen pro Quadratmeter, um eine Fläche „anzuimpfen“.
Um die Vitalität der Pflanzen zu erhalten, empfiehlt es sich, den Bestand nach der Ernte zurückzuschneiden und anschließend leicht nachzudüngen.
Thomas Neder










