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Gemüsegarten Juli

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GurkenFoto: Themenbild Gurken können gewaltig viele Früchte gleichzeitig reifen lassen. Blattdünger unterstützen sie dabei.

Blattdüngung für Gurken

(bs) Gurken brauchen jetzt viel Dünger. Sonst schaf­fen sie es nicht, die zahlreichen Früchte, die sich in den Seitenachseln bilden, rei­fen zu lassen. Blatt­düng­ung (organisch oder mineralisch), hö­here Tem­pe­ra­tu­ren und eventuell ein Auslichtungsschnitt sor­gen in der Regel schnell wieder für optimale Bedingungen.


Fruchtgemüse-Blüten brauchen Vibration

(bs) Tomaten im Gewächshaus setzen bei zu hoher Luftfeuchtigkeit weniger Früchte an. Sie sind Selbst­be­stäuber, und der Pollen fällt nur bei trockener Witterung auf die Narbe herunter. Ist es zu feucht, verklebt der Pollen, Bestäubung und Ertrag bleiben aus. Daher sollte das Gewächshaus stets ausreichend gelüftet werden. Sicherheitshalber kann man die Pflanzen während der Mittagsstunden schütteln, damit der Pollen auf die Narbe fällt. Ähnlich reagieren auch Auberginen, Melonen und Paprika.

 
Endivien nicht vorziehen

(bs) Bis zum 20. Juli ist noch Aussaatzeit für Endivien, den leckeren Herbstsalat. Wegen ihrer dünnen Pfahl­wur­zeln lassen sich Endivien nicht gut ver­pflan­zen. Man sät daher direkt auf abgeerntete Beete in Reihen von 40 cm Abstand und ver­ein­zelt nach dem Auflaufen auf 30 cm Abstand. Bewährt hat sich auch die Anzucht von Setzlingen mit Ballen, die noch bis Anfang August gepflanzt werden können.


Gemüsepflanzen an Wurzelbereich wässern Damit Gemüsepflanzen jetzt nicht schlapp machen: sorgfältig, regelmäßig und gezielt an den Wurzelbereich gießen.

Ausreichend wässern

(bs) Lassen Sie Paprika, Auberginen, Stangenbohnen und Buschbohnen bei hohen Temperaturen nicht welken, denn zur Zeit des Fruchtansatzes sind die meisten Gemüse sehr empfindlich. Schlechter Ertrag erklärt sich oft durch nachlässiges Gießen. Ober­fläch­liches Herumplätschern fördert höchstens die Ent­wick­lung von Krankheiten und die Ausbreitung von Schnecken. Das Wasser muss bis zu den Wurzeln gelangen. 10 l Wasser auf 1 m² dringen jedoch nur 12–15 cm tief in trockenen Boden. Gießen Sie gründ­lich und gezielt in Pflanzennähe.

 

"Wassergemüse" nimmt Gießschäden krumm

(bs/msh) Der Boden wird gelockert und vor allen Dingen bei Trockenheit gewäs­sert, denn ein guter Ertrag ist von regelmäßigen Wassergaben ab­hän­gig. Unregelmäßiges Wässern führt bei Tomaten zum Platzen und bei Gurken zu verkrüppelten Früchten. Setzt jedoch eine Nässeperiode ein, dann danken es besonders Tomaten, wenn Sie die Pflanzen mit einem Überbau aus Folie gegen Braunfäule schützen.


Bohnen zur Blütezeit gut wässern

(bs) Busch- und Stangenbohnen sind robust und versorgen sich weitgehend selbst mit Stickstoff aus der Luft. Nur zur Blütezeit sollte man aufpassen: Sobald die Knospen sichtbar werden, dürfen die Pflanzen nicht mehr unter Trockenheit leiden. Auch eine leichte Düngung verhilft zu mehr Ertrag. Fehlt es den Pflanzen an Feuchtigkeit oder Dünger, bleiben die Hülsen kurz und ver­krüm­men.


Hacken spart Wasser

(msh) Doch auch die Pflege darf nicht zu kurz kommen. Der Boden wird gelockert und vor allen Dingen bei Trockenheit gewässert, denn ein guter Ertrag ist von regelmäßigen Wassergaben abhängig, besonders bei Gurken und Tomaten.

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