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Gemüsegarten Januar

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Fruchtfolgeplan Fruchtfolgeplan.

Ein Hoch auf die Vier-Felder-Wirtschaft

(bs) Jetzt wird die Planung für das nächste Jahr ge­macht. Wichtig ist ein Kulturwechsel, damit sich keine Schäden durch Wiederholungen von einem Jahr auf das andere ergeben. Jede Pflanzenart laugt den Boden auf ihre spezifische Weise aus und hinterlässt gleichzeitig Rückstände, die sich hemmend auf Wachs­tum und Ertrag auswirken. Auch Schädlinge wie die Bodenälchen (Nematoden) sammeln sich an und machen nachfolgenden Kulturen das Leben schwer.

Ein Wechsel von Beet zu Beet und damit eine durch­dachte Fruchtfolge sind daher sehr wichtig. So zählen z.B. Kohlrabi, Rosenkohl, Radieschen, Gar­ten­kresse und Weißkohl zur Familie der Kreuzblütler. Zu den Doldenblütlern gehören Dill, Fenchel, Möhren, Pas­ti­na­ken, Petersilie, Sellerie und zu den Schmet­ter­lings­blüt­lern Busch- und Stangenbohnen, Erbsen, Puffbohnen, Sojabohnen. Gartenmelde, Mangold, Rote Rüben und Spinat sind Gänsefußgewächse; Auberginen, Kartoffeln, Paprika und Tomaten gehören zu den Nachtschattengewächsen. Pflanzen aus einer Familiengruppe sollten nicht nacheinander auf dem gleichen Platz kultiviert werden.

Zudem teilt man die Gemüsebeete am besten in vier Teile ein, ein Teil für die Gründüngung und je ein Teil für Stark-, Mittel- und Schwachzehrer, wobei die Düngerstufen und mit ihnen die Kulturen jedes Jahr wechseln. Im vierten Jahr beginnt der Kreislauf von Neuem.

Starkzehrer: Hierzu zählen Gurken, Kartoffeln, alle Kohlarten, Kürbis, Mangold, Lauch, Spinat, Tomaten, Paprika, Sellerie und Zucker­mais.

Mittelzehrer: Knollenfenchel, Möhren, Rettiche, Rote Rüben, Salate, Schwarzwurzeln, Radicchio, Zuckerhut, Zichoriensalat.

Schwachzehrer: Busch- und Stangenbohnen, Erbsen, Puffbohnen, Feldsalat, Gartenkresse, Radieschen und Kräuter.


Jungpflanzen düngen

(msh) Überprüfen Sie auch Ihre Vorräte an Düngemitteln. Stickstoffdünger sind im Gemüsegarten am wichtigsten. Vergleichen Sie beim Kauf nicht nur den Preis, sondern auch den Stickstoffgehalt der Dünger. Für die  Anzuchten eignen sich Flüssigdünger, am besten Blattdünger. Kurz vor dem Auspflanzen düngt man die Jungpflanzen, deren Ballen man zuvor leicht angefeuchtet hat. So haben die Jungpflanzen gleich eine Startgabe im Frühbeet oder Kleingewächshaus.


Kaminasche ist kein Dünger

(msh) Holzasche gehört in den Hausmüll. Sie ist zwar reich an Kali, das aber in den meisten Gärten nicht benötigt wird. Zudem weist auch saubere Holzasche einen hohen Gehalt an Schwermetallen auf, die sich langfristig im Boden ansammeln.

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