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Kirschessigfliege auf dem Vormarsch

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KirschessigfliegeFoto: Buchter-Weisbrodt


Die aus Südostasien stammende Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) hat sich nach dem milden Winter in Süddeutschland rasant vermehrt und ist mittlerweile bis Niedersachsen vorgedrungen. Im Süden traten regional im Wein- und Tafel­traubenanbau, bei Brombeeren, Herbsthimbeeren, Blaubeeren, Pflaumen, Aprikosen, Pfirsichen und Holunder massive Ernteverluste auf. Auch in den Gärten mussten die Obstliebhaber zusehen, wie die invasive Taufliegenart die gesamte Herbst­him­beer-, Kornelkirschen-, Aronia- und Minikiwi-Ernte vernichtete. Der Schädling legt seine Eier selbst in die kleinen Holunderbeeren, in Kermesbeeren, Hartriegel- und Kirschlorbeerfrüchte ab.

Betroffene Gärtner sollten erst einmal abwarten, ob ein kalter Winter und vielleicht zusätzlich noch ein richtig heißer Sommer den Befallsdruck mindern. Bei Herbsthimbeeren hilft nur, die Erntezone nach der Ernte abzuschneiden und dann die Frühsommerernte im Juni am unteren Teil der dann zweijährigen Triebe zu nutzen, weil um diese Zeit die Fliegenpopulation noch sehr gering sein könnte. Bislang gibt es keine für den Kleingarten zugelassenen Pflanzenschutzmittel gegen den Schädling, so rücken sehr früh reifende Obstarten neu ins Blickfeld: Honigbeeren, Felsenbirnen, sehr frühe Johannisbeer- und Erdbeersorten.

Dr. Helga Buchter-Weisbrodt

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