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Buntes Gemüse – gesund und dekorativ

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Tomaten: Rot hat Konkurrenz bekommen

Vielfalt an TomatenFoto: Stein Eine enorme Vielfalt an Tomaten haben die Züchter hervorgebracht: Lassen Sie sich inspirieren Appetitliche Farben kennzeichnen auch das riesige Tomatensortiment, das durch alte, halb vergessene Sorten in allen möglichen Formen gewonnen hat. Zu den vom Aroma her empfehlenswerten Tomaten zäh­len gestreifte wie ‘Tigerella’ oder ‘Green Zebra’, die erst mit der vollen Rei­fe von Grün nach goldbraun Gestreift wechselt.

Längst haben Züchter das Erbgut der in­teressantesten Oldies in moderne, krank­heitsresistente Sorten ein­ge­kreuzt. Manche von ihnen wurden auch mit solchen Elternlinien kombiniert, die mehr vom au­gen­freund­li­chen Farbstoff Carotin enthalten (wie bei der orange­gel­ben, fruchtigen ‘Bolzano’) oder vom zellschüt­zen­den Lycopin (z.B. bei ‘Maranello’, ‘Fla­­van­ce’ oder der neuen Cocktail-Tomate ‘Prolyco’ von Kiepenkerl, Bruno Nebelung GmbH, Tel. 02661/9405284, www.nebelung.de).

Gefragt sind zurzeit auch rosafarbene Fleischtomaten wie ‘Pink Brandywine’ oder ‘Pink Wonder’ mit großen, leicht ge­rippten Früchten und die fruchtig schme­cken­den Schokoladentomaten (z.B. ‘Chocolate Cherry’) mit ungewöhnlichem Braun. Wer nicht viele Samentüten erstehen möchte, findet zur Selbstan­zucht eine Aus­wahl in Form der Saat­platte „Bunte Mischung“ (von Sperli, Tel. 02582/670-900, www.sperli.de).


Wenn scharfe Schoten es bunt treiben ...

Paprika und Chili können Sammlerleidenschaften entfachen. Nicht nur, weil sie bis zu dreimal soviel Vitamin C wie Zitronen oder Orangen enthalten können, sondern rote und gelbe Paprika sind zudem noch reich an Carotinoiden, die vor freien Radikalen schützen. Der hohe Kalziumgehalt wirkt sich auch positiv auf Knochen und Gelenke aus.

Paprika und ChiliFoto: Stein Auch Paprika und Chili können Sammlerleidenschaften entfachen, hier die Paprika ‘Medusa’ F1 Den Geschmack der Früchte kann man nur durch Probieren ermitteln, ob mild-süß oder höllisch scharf, ist von außen nicht zu erkennen. Paprika und Peperoni eignen sich auch als nütz­li­ches Ziergemüse, mit dem man größere Gefäße auf Balkon und Terrasse be­pflan­zen kann und die zudem eine leckere Ernte bringen.

Da man gewöhnlich nicht mehr als eine Pflanze benötigt, bietet sich eine kleine Kollektion von unterschiedlichen For­men und Farben an, von rund über spitz bis blockförmig. Praktisch: Sie können schon fruchtende Pflanzen im Juni im Gartenmarkt kaufen oder mildwürzige Sorten in Gelb, Orange, Rot, Grün und Violett-Schwarz selbst anziehen aus der Samentüte ‘Paprika Mix’ (von Pötschke).

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