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Samen aussäen – eine einfache Anleitung für die Vorkultur

Schlagworte zu diesem Artikel:
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Profi-Saatgut von Volmary Profi-Saatgut von Volmary: Überdurchschnittliche Keimfähigkeit, Keimkraft und Vitalität.


Ob Tomaten, Paprika, Gurken oder Melonen – viele Gemüsepflanzen möchten ungern direkt im Freiland ausgesät werden, sondern bevorzugen eine Vorkultur im Haus. Auch einige Sommerblumen wie Impatiens oder Tagetes wollen lieber im Haus vorgezogen werden. Doch worauf muss man bei einer Vorkultur achten?

Wenn Sie Pflanzensamen im Haus vorkultivieren wollen, benötigen Sie Anzucht- bzw. Aussaaterde, kleine Gefäße, eine Sprühflasche oder Gießkanne mit Brauseaufsatz und Folie. Als Gefäße können zum Beispiel Aussaatschalen, kleine Anzuchttöpfchen oder ein Eierkarton dienen. Auch Kokos-Quelltöpfchen sind für die Anzucht gut geeignet. Bei den Quelltöpfchen sollten Sie allerdings auf die Anweisungen in der Anleitung achten, da die Quelltöpfchen vor der Verwendung meist einige Zeit im Wasser aufquellen müssen.

Welches Saatgut ist geeignet?

Für eine erfolgreiche Aussaat ist jedoch nicht nur die richtige Vorkultur von Bedeutung, sondern auch die Qualität der Samen. Ein von führenden Gärtnereien verwendetes Saatgut ist das Profi-Saatgut von Volmary. Es zeichnet sich durch überdurchschnittliche Keimfähigkeit, starke Keimkraft und besondere Vitalität aus. Pflanzensamen mit diesen Eigenschaften besitzen dementsprechend eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass aus ihnen vitale und robuste Pflanzen werden.

Mehr Hintergrundinformationen zu hochwertigem Saatgut finden Sie hier.


Der erste Schritt: Aussäen

Ein geeigneter Ort, um die Samen auszusäen, ist eine helle und warme Fensterbank, wobei die direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden sollte. Füllen Sie hierzu die Aussaatschalen mit Anzuchterde und drücken diese mit Hilfe eines kleinen Brettchens leicht an, sodass eine waagerechte Oberfläche entsteht. Wenn Lichtkeimer und sehr feines Saatgut (z.B. von Begonien, Männertreu oder Erdbeeren) ausgesät werden sollen, wird die Erde vorher mit einer feinen Brause gewässert, bis sie gleichmäßig befeuchtet ist und sich anfühlt wie ein ausgedrückter Schwamm. Verteilen Sie die die Lichtkeimer oder das sehr feine Saatgut nun gleichmäßig auf der so vorbereiteten Erde. Anschließend werden die Samen mit einer sauberen Klarsichtfolie oder Glasscheibe abgedeckt, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Etwas größere Samen können Sie auch ohne vorherige Bewässerung in dem Anzuchttöpfchen verteilen, andrücken und mit etwas Anzuchterde überstreuen. Sie können die Anzuchterde auch mithilfe eines Siebes über die Samen sieben. Diese wenige Millimeter dünne Erdschicht schützt die Samen davor, zu schnell auszutrocknen, und wird abschließend mit einer Sprühflasche oder einer Gießkanne mit feiner Brause vorsichtig befeuchtet, ohne dass die Erde verläuft. Um die Luftfeuchtigkeit für die Samen zu erhöhen, können Sie auch diese Gefäße mit einer Klarsichtfolie bespannen. Wenn sich die ersten Keimblätter gebildet haben, sollten Sie die Folie bzw. Glasscheibe wieder abnehmen.


Der zweite Schritt: Feucht halten während der Keimphase

Die kleinen Keimlinge mögen es warm und hell Die jungen Pflanzen mögen es warm und hell. Entweder nutzen Sie für das Bewässern der Samen eine Gießkanne mit feiner Brause oder eine Sprühflasche – wichtig ist, dass die Erde nicht nur an der Oberfläche mit Wasser benetzt wird, sondern auch die darunterliegenden Erdschichten gut durchfeuchtet werden. Dadurch wird eine schnelle Austrocknung verhindert. Für eine erfolgreiche Keimung ist es nämlich notwendig, dass die Samen während des gesamten Prozesses feucht gehalten werden. Zuviel Wasser oder gar Staunässe in den Aussaatgefäßen gefährdet die zarten Keimlinge jedoch ebenfalls. Ob die Erde feucht ist, wird deshalb regelmäßig mithilfe der Fingerprobe überprüft. Spätestens zu dem Zeitpunkt, an dem sich die Erde trocken anfühlt, sollten Sie wieder zur Gießkanne oder Sprühflasche greifen!


Der dritte Schritt: pikieren

Nachdem sich die ersten Keimblätter voll entwickelt haben, können die kleinen Keimlinge in einen größeren Blumentopf mit ca. 9-12 cm umgepflanzt werden. Damit die kleinen Keimlinge ohne Beschädigung der Wurzeln pikiert werden können, lockert man die Erde um die Keimlinge herum mit einem Pikierstab (oder einem Bleistift) etwas auf. In den größeren Topf wird mithilfe des Pikierstabs ein Loch in die frische Erde gebohrt. Der Keimling wird nun bis kurz unter die Keimblätter in dieses Loch gesetzt und vorsichtig angedrückt. Nach dem Pikieren müssen die Keimlinge gut angegossen werden, damit sie schnell anwurzeln können. Die Keimlinge können nun wieder auf die Fensterbank gestellt werden. Nach einiger Zeit, wenn die Jungpflanzen etwas kräftiger geworden sind, können sie bei mildem Wetter auch schon für ein paar Stunden auf den Balkon oder die Terrasse gestellt werden, um sich langsam an ihre neue Umgebung zu gewöhnen.


Zu guter Letzt: Pflanzen umtopfen

Gut angießen und andrücken nach dem Umtopfen Pflanze nach dem Umtopfen gut andrücken und angießen, damit sie gut anwurzeln kann. Sobald die jungen Pflanzen den Topf durchwurzelt haben und keine Spätfröste mehr zu erwarten sind, können Sie die Pflanzen ins Freiland, ins Gewächshaus oder in einen großen Blumenkübel pflanzen. Beim Einpflanzen sollten Sie auch gleich etwas Langzeitdünger hinzugeben, damit die Pflanze genügend Nährstoffe bekommt. Außerdem müssen die Pflanzen nach dem Umtopfen wieder ordentlich angegossen werden, um gut anzuwurzeln.

 

Volker Schevel, Gärtner & Gartenbauingenieur, Volmary

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