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Ziergarten Februar

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KamelienFoto: Stein Im Gewächshaus überwinternde Kamelien bezaubern bereits im Februar mit herrlichen Blüten.

Kalthauswonnen

(bs) Sind Sie glücklicher Besitzer eines Ge­wächs­hau­ses, dann können Sie trotz Eis und Schnee schon die Freuden des Frühlings im Süden genießen. Im kalten Gewächshaus überwinternde Kamelien (Camellia) und Azaleen (Rhododendron simsii) sind herrliche Winterblüher. Beide stammen aus Asien und haben in der Pflege vieles gemeinsam.

Sie lieben es kühl (unter 15 °C) und vertragen keine trockene Zimmerluft. Beide brauchen saure Erde und wollen immer mit weichem Regenwasser oder ent­kalk­tem Wasser gegossen werden.

Lassen Sie die Pflanzen nie ganz austrocknen, sonst rieseln bald die Knospen. Gießen Sie im Untersetzer verbliebenes Wasser stets nach einiger Zeit ab, denn stauende Nässe wird auch von Kamelien nicht vertragen.

 
"Halbgaren" Kompost jetzt ausbringen

(bs) Kompost, das „braune Gold der Gärtner“, ent­steht allmählich aus abgestorbener Pflanzenmasse. Jetzt ist Halbzeit für die Grünabfälle aus dem Sommer. Noch „brockig“ können Sie bei frostfreiem Wetter als „Flächenkompost“ zur Humusanreicherung ausgebracht werden. Streuen Sie eine 3–5 cm dünne Schicht zwischen Stauden und Gehölze.


WinterlingeFoto: Botanikfoto/Steffen Hauser Winterlinge gehören zu den ersten Frühlingsboten. Sie sind eine wichtige ­Nahrungsquelle für früh fliegende Insekten.

Schützende Laubschichten jetzt entfernen

(ikv) Erste Frühlingsblüten zeigen sich, und manche Stauden beginnen auszutreiben. Abgestorbene Blätter und Blütenstängel der Stauden und Gräser werden abgeschnitten, und Laub wird von den Beeten entfernt. Zwar schützt das Laub vor Kälte, aber bei Feuchtigkeit können die jungen Neutriebe auch faulen. Ein späterer Rückschnitt macht Probleme, da die Neuaustriebe dann schon recht lang sind.


Zwiebelpflanzen für Kübel und Balkonkästen

(ikv) Gärtnereien und Blumenläden bieten nun frühlingsblühende Zwiebelpflanzen in Töpfen an – die Gelegenheit, Blumenkübel und Balkonkästen schon jetzt frühlingsmäßig zu bepflanzen. Da bei den Frühlingsblumen nicht mit großem Wachstum zu rechnen ist, können Sie sie relativ eng zusammenpflanzen. Zwiebelpflanzen reagieren empfindlich auf Staunässe. Deshalb sollten Sie unbedingt eine Drainageschicht unten in die Töpfe einbringen.

Wenn Sie Frühjahrsblüher in Gefäße pflanzen, denken Sie daran, dass diese Pflanzen aus dem Gewächshaus kommen. Frostige Temperaturen schaden, aber auch zu warme Standorte in der Wohnung. Dann sind die Pflanzen schnell verblüht. An zugigen Stellen verwenden Sie besser keine hohen Tulpen- und Narzissensorten, da diese sonst leicht abknicken. Leider kann die Schönheit der vorgezogenen Pflanzen in wenigen kalten Nächten zunichte sein. Kleinere Gefäße können Sie zum Schutz in den Hauseingang oder in die Garage stellen. Größere Gefäße können Sie mit Vlies abdecken. Auch das Bedecken mit Zeitungspapier schützt vor Frösten. Verblühtes sollten Sie stets entfernen, um die Blütezeit zu verlängern. Nach dem voll ständigen Verblühen finden die Zwiebelpflanzen einen Platz im Garten.

 


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