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Obstgarten Juni

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Baumscheiben von Obstbäumen mulchenFoto: Stein Es empfiehlt sich, Baumscheiben von Obstbäumen zu mulchen.

Baumscheiben mulchen

(bs) Das Mulchen der Baumscheiben trägt ebenfalls zur besseren Frucht­ausbildung bei. Die für die Früchte benötigte Feuchtigkeit hält sich durch diese Maßnahme besser im Boden.


Fruchtansatz bei Nashi-Birnen rigoros minimieren

(hbw) Nashis (Asienbirnen) sind überaus fruchtbar, wenn eine Bestäubersorte im Umfeld steht. Als Bestäuber eignen sich blühende europäische Birnen oder Asienbirnen gleichermaßen. Der Fruchtansatz kann so reichlich sein, dass es sich empfiehlt, gegen Ende des Monats einen Teil der Asienbirnchen wegzuschneiden. Belässt man zu viele Früchte am Baum, bleiben sie klein wie Walnüsse, schmecken fad, und der Baum erschöpft sich. Je Fruchtbüschel darf nur eine Nashi stehen, der Abstand von Frucht zu Frucht sollte mindestens 15 cm betragen.

 
Sommerschnitt jetzt beginnen

(bs) Die Arbeit im Obstgarten beschränkt sich in diesen Wochen weit gehend auf Pflegearbeiten. Jetzt ist der Sommerschnitt an Wein­reben und jungen Obstbäumen fäl­lig. Ältere Bäume, die reich tragen, werfen nun einen Teil ihrer Früchte ab, das ist normal. Die übrig gebliebenen Früchte können sich besser entwickeln.


WeinrankenFoto: hemenbild Ende Mai bildet der Wein schon ziemliche Ranken, die im Juni zurückgeschnitten werden können.

Bei Wein den Haupttrieb aufbauen

(hbw) Bei den im zeitigen Frühjahr frisch gepflanzten Tafeltrauben muss der Haupt­trieb fortwährend angebunden werden. Er bricht sonst leicht ab, und ein wertvolles Jahr zum Stammaufbau kann verloren sein. Soll ein ausreichend langer und starker Trieb entstehen, darf nur eine Rute weiterwachsen. Bilden sich schon Geiztriebe, sollten sie im ersten Jahr ausgebrochen werden.


Apfelmehltau bekämpfen

(hbw) Der Apfelmehltau befällt – wie der Name verrät – nur den Apfel, evtl. auch einmal die Quitte. Bei trocken-warmer Witterung wächst der Pilz besonders stark. Auf befallenen Blättern, Trieben
und Fruchtbüscheln bildet er im Laufe des Sommers Sporen, die der Wind verbreitet. Die Sporen sind zum Keimen nicht auf Wasser angewiesen, eine Luftfeuchte von 40 % reicht schon aus. Infizierte Pflanzenteile erkennen Sie leicht am weißen Mehlbelag.

Die befallenen Pflanzenteile sollten Sie umgehend wegschneiden oder ausbrechen (bis ins gesunde Holz). Sie können das kranke Material bedenkenlos kompostieren, weil der Pilz nur auf lebendem Pflanzenmaterial existieren kann, also auf dem Kompost rasch abstirbt.

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