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  • Terra Preta
  • Frux
  • Gemüseerde
  • torffrei

Frux NaschgemüseFoto: Frux

Terra Preta wird in unzähligen Gartenblogs und an Gartenzäunen als Wundererde gepriesen. Richtig ist, dass hochwertige Erden nach Art Terra Preta vor allem bei nährstoffarmen Böden Fruchtbarkeit und Erträge sowie die Wasserspeicherfähigkeit erhöhen. Das minimiert auch die Ausfallquoten bei Neupflanzungen. Bei alldem liegt die Betonung auf „hochwertige“ Erde, denn leider werden viel zu viele Erden nach Art Terra Preta angeboten, die nicht funktionieren. „Aufgrund der hier zur Verfügung stehenden Rohstoffe und anderer klimatischer Verhältnisse lässt sich Terra Preta nicht einfach kopieren“, weiß Dipl-Ing. agr. Christian Günther, Produktmanager frux bei Einheitserdewerke Patzer. „Es bedarf schon jahrzehntelangen gartenbaulichen Know-hows und moderner Mischtechnik, um die verschiedenen Komponenten im exakten Verhältnis miteinander zu kombinieren.“ Im Falle der torffeien Gemüseerde Terra Preta von frux sind das u.a. Holzfasern, Naturton, Rindenhumus und Kompost. „Hinzu kommt dann noch die Pflanzenkohle – die Kernzutat. Sie muss aber im Vorfeld mit Nährstoffen gesättigt werden, weil sie sonst nach dem Mischen der Erde die Nährstoffe entziehen würde“, sagt Günther. 

Das kann Terra Preta im Vergleich zu herkömmlicher Gartenerde

Mit ihrer großen porösen Oberfläche saugt sich Pflanzenkohle wie ein Schwamm mit Wasser und Nährstoffen voll. Mehr noch: Bodenlebewesen besiedeln die Pflanzenkohle und wandeln den enthaltenen Kohlenstoff langanhaltend in humus- und nährstoffreichen Boden um. Darüber hinaus hält die Pflanzenkohle die Erde luftig. „Jedem Hobbygärtner muss aber auch klar sein, dass die im Handel erhältlichen Erden Terra Preta nachempfinden. Die Ur-Terra-Preta ist in den tropischen Regenwaldregionen Südamerikas über tausend und mehr Jahre entstanden“, so Günther. „Abbau und Verkauf sind übrigens verboten.“

Frux Terra Preta 18lFoto: frux

Daran erkennen Sie gute Terra-Preta-Erde  

Wie alle hochwertigen Erden sollten Sie auch Terra Preta im Gartenfachhandel – also in Gartencentern, Gärtnereien und Baumschulen – kaufen. Die Erde muss einerseits locker sein. Sind Holzfasern enthalten, ist das ein guter Hinweis, denn sie machen die Erde krümelig. „Um die Speicherkapazität für Wasser und Nährstoffe zusätzlich zu erhöhen, sollte eine Gemüseerde Terra Preta auch frischen Naturton enthalten“, sagt Günther. „Er gleicht Schwankungen in der Wasser- und Nährstoffversorgung aus und reduziert den Wasser- und Düngerverbrauch noch mehr.“

Hier ist der Einsatz von Terra Preta sinnvoll

Terra Preta eignet sich zur Bodenverbesserung im Gemüse- und Blumenbeet sowie beim Pflanzen von Stauden, Sträuchern, Bäumen und Hecken. Schwere, lehmige Böden werden durch die enthaltenen Holzfasern aufgelockert, nährstoffarme Böden durch Kompost und Pflanzenkohle dauerhaft mit Humus angereichert. Bei sandigen Böden speichert frischer Naturton in Kombination mit der Pflanzenkohle Regen- sowie Gießwasser. Ferner spielt eine Terra-Preta-Erde ihre Stärken beim Pflanzen von Gemüse, Kräutern und Blumen in Töpfe, Kübel und Schalen aus. „In Pflanzgefäßen ist aufgrund des geringeren Volumens die Nährstoffversorgung begrenzt“, so Günther. Das gilt auch für Hochbeete. Deshalb hilft diese humusreiche Erde, als Vegetationsschicht die Erträge auf natürliche Weise zu steigern. Und weil die Gemüseerde Terra Preta von frux torffrei ist und keinen chemisch-synthetischen Dünger enthält, eignet sie sich auch für naturnahes Gärtnern. Sie erfüllt u.a. die Kriterien für das Gütesiegel "Natur im Garten". 

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