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Praktische Tipps zur Aussaat von Gemüsepflanzen

Schlagworte zu diesem Artikel:
  • Aussaat
  • Saatgut
  • Pflanzen aussäen
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Saatgut

Vor der Aussaat steht jedoch zunächst einmal die Frage, welche Pflanzen man aussäen möchte.
Für den gärtnerischen Erfolg ist dabei die Qualität des Saatguts von Bedeutung. Denn sie ist maßgeblich daran beteiligt, ob die Samen keimen und sich zu vitalen und gesunden Jungpflanzen entwickeln.

Saatgut von Volmary Das Saatgut von Volmary überzeugt mit überdurchschnittlicher Keimfähigkeit, Keimkraft und Vitalität. Die Qualität des Saatguts wird deshalb vor allem an drei Eigenschaften festgemacht: an der Keimfähigkeit, der Keimkraft und der Vitalität. Samen, die diese Eigenschaften besitzen, haben eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit zu keimen und sich zu kräftigen Pflanzen zu entwickeln. Sät man Saatgut aus, welches nur eine geringe Keimfähigkeit besitzt, kann es sein, dass von den ausgesäten Pflanzen nur ein Viertel keimt. Weisen die Samen zudem keine hohe Keimkraft und Vitalität auf, bleiben am Ende nur wenige Keim­linge übrig, die sich zu Jungpflanzen weiterentwickeln können. Aus dem Grund ist es sinnvoll, zertifiziertes Saatgut zu erwerben, welches als keimfähig, keimkräftig und vital ausgewiesen wird.

Wann ist die perfekte Zeit für die Aussaat?

Junge Tomatenpflanze Tomaten können von Mitte Februar bis Mitte April ausgesät werden. Wenn man das perfekte Saatgut gefunden hat, stellt sich meist die Frage: Wann säe ich meine Gemüsesamen aus? Die Antwort darauf hängt von verschiedensten Faktoren ab. So sollte man mit der Aussaat von Pflanzen wie Chilis, die einen relativ langen Reifeprozess absolvieren, nicht allzu lange warten. Wer eine Pflanzenlampe oder ein beheiztes Minigewächshaus mit passender Beleuchtung besitzt, kann seine Chilisamen bereits ab Mitte Dezember aussäen. Die Aussaat der meisten Gemüsepflanzen wie Tomate, Wassermelone, Gurke, Zucchini oder Kürbis beginnt hingegen erst im Frühjahr, da sie eine kürzere Reifezeit haben.

Daneben ist der ideale Aussaattermin von den jeweiligen Gegebenheiten abhängig: Wer seine Pflanzen auf der Fensterbank bei natürlichem Sonnenlicht vorkultivieren und ab Mitte Mai in den Garten pflanzen möchte, sollte die meisten seiner Gemüsepflanzen erst Ende März oder Anfang April aussäen. Besitzt man jedoch ein beheiztes Gewächshaus, in das die Pflanzen schon vor Mai einziehen können, kann man beispielsweise mit der Aussaat von Tomaten schon im Februar beginnen.

Samen aussäen – Materialien

Neben dem Saatgut benötigt man nun noch einige Materialien für die Aussaat:

  • Anzuchterde
  • kleine Gefäße z.B. Aussaatschalen oder Anzuchttöpfchen mit kleinen Löchern zum Ablaufen von überschüssigem Gießwasser; man kann sich auch ein kleines Mini-Gewächshaus besorgen oder mithilfe von Plastikschalen selber basteln
  • eine Gießkanne mit feiner Brause oder eine Sprühflasche
  • Folie
  • einen schönen Platz an einem hellen, warmen Ort beispielsweise auf einer Fensterbank
Samen aussäen – so geht’s!
  1. Die Anzuchterde in das Gefäß füllen und leicht andrücken.
  2. Die Erde mit Wasser begießen, sodass sie gründlich durchfeuchtet ist.
  3. Die Samen auf der nassen Anzuchterde verteilen.
  4. Anzuchterde über die Samen streuen, damit sie leicht bedeckt sind. Die dünne Erdschicht trägt dazu bei, dass die Samen nicht so schnell austrocknen.
  5. Anschließend die Samen erneut begießen. Am besten nimmt man nun eine Sprühflasche, damit die Samen nicht wegschwimmen.
  6. Da die Samen eine hohe Luftfeuchtigkeit bevorzugen, bietet es sich an, das Gefäß in den ersten Tagen mit einer Klarsichtfolie zu bespannen. Wenn sich nach einigen Tagen die ersten Keimlinge zeigen, wird die Folie wieder abgenommen.

Nachdem die Samen ausgesät wurden, wird das Gefäß mit den Samen auf eine Fensterbank gestellt. Die meisten Pflanzen bevorzugen einen hellen und warmen Standort. Tipp: Eine Heizdecke sorgt für eine konstant warme Bodentemperatur.

Volker, Gärtner & Gartenbauingenieur zeigt in diesem Video noch einmal alle Aussaat-Schritte und gibt zusätzliche Tipps:

Die Erde muss während des gesamten Keimungsprozesses feucht gehalten werden. Je nach Pflanze kann die Keimdauer zwischen 5 und 20 Tagen betragen. So keimen beispielsweise Gurken relativ schnell, während Chilis ein wenig länger auf sich warten lassen. Am besten überprüfst Du täglich, ob die Erde noch feucht ist. Spätestens wenn sie angetrocknet ist, solltest Du wieder zur Sprühflasche greifen!

Reife Chilis Chilis haben eine relativ lange Reifezeit – eine frühe Aussaat ist daher sinnvoll!

Nächster Schritt: Pikieren

Nachdem sich kleine Keimlinge entwickelt haben, wird es Zeit, die Pflanzen in größere Töpfe zu pikieren. Der ideale Zeitpunkt dafür ist gekommen, wenn die ersten Keimblätter voll entwickelt sind. Bei Paprika, Chili, Tomate und Aubergine sollte man sicherheitshalber noch etwas warten, bis sich das erste richtige Blattpaar zeigt. Das erste richtige Blattpaar ist dasjenige, welches auf das Keimblattpaar folgt. Die kleinen Keimlinge werden nun mithilfe eines Pikierstabs vereinzelt und in größere Töpfe gepflanzt (Durchmesser 12 cm). Hier haben sie Platz, sich zu entfalten und zu kräftigen Jungpflanzen heranzuwachsen. Nach dem Umpflanzen müssen die zarten Pflänzchen vorsichtig angegossen werden.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Aussaat!
Ihr Volmary-Team

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