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- Anzeige - Die Lieblingsblumen der Bienen

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Wandelröschen (Lantana) ‘Evita®‘ bildet unzählige kleine Blüten mit süßem Nektar.

Bienenfreundliche Pflanzen für Garten & Balkon – für ein summendes Gartenerlebnis

Bienen und Pflanzen verbindet eine gemeinsame Geschichte, die vermutlich mehrere Millionen von Jahren zurückreicht. Die älteste fossile Biene, die in einem Bernstein eingeschlossen in Amerika gefunden wurde, soll mehr als 75 Millionen Jahre alt sein. Auch wenn Forscher vermuten, dass die Bienen ursprünglich von fleischfressenden Grabwespen abstammen, sind die in der heutigen Zeit lebenden Bienen rein vegetarisch unterwegs: Statt Fleisch stehen Pollen und Nektar auf ihrem Speiseplan. Sie sind daher auf pollen- und nektarreiche Pflanzen angewiesen – ohne sie verhungern die kleinen Fluginsekten.

Weltweit betrachtet, schätzen Wissenschaftler die Zahl der verschiedenen Bienenarten heute auf circa 20.000. 700 davon sind in Europa heimisch. Doch durch Monokulturen, den Einsatz von Pestiziden oder karge Rasen- oder Kiesflächen in vielen Vorstadtgärten wird der Lebensraum der kleinen Hautflügler immer weiter eingeschränkt. Dabei sorgen die Bienen für Leben – und das im wahrsten Sinne des Wortes! Denn kaum ein anderes Insekt ist so eifrig dabei, die vielen Blüten zu bestäuben und so für das Fortbestehen von Wild- und Kulturpflanzen zu sorgen!

Sonnenblumen verbreiten gute Laune und locken viele Honigbienen an.

Bienen im Garten oder auf dem Balkon

Vom breit gefächerten Kräutergarten über eine wilde Blumenwiese bis hin zum perfekt gestalteten Insektenhotel gibt es viele Möglichkeiten, Bienen etwas Gutes zu tun! Doch man braucht nicht gleich ein riesiges Insektenhotel zu zimmern oder seinen kompletten Garten in eine wilde Blumenwiese mit Totholz und Wildblumen zu verwandeln, um den Bienen eine Freude zu machen. Häufig reichen schon ein paar Kleinigkeiten, damit sich die kleinen Fluginsekten im Garten wohlfühlen oder zu regelmäßigen Besuchern auf dem Balkon werden.

Bienenfreundlich Gärtnern

Wer bienenfreundlich gärtnern möchte, sollte zunächst berücksichtigen, dass schlichter Rasen sowie karge Kies- oder Betonflächen keinerlei Anziehungskraft auf Bienen ausüben. Auch Pestizide gegen Schädlinge oder stark in die Umwelt eingreifende Unkrautvernichter sollten möglichst aus dem Garten ferngehalten werden. Stattdessen wäre es für die Bienen von Vorteil, wenn man im Garten mal das ein oder andere Auge zudrückt, sodass sich hier und da Wilde Möhre oder Schafgarbe blicken lassen kann. Natürlich kann man auch gezielt „wilde Ecken“ im Garten einrichten, in denen Klee, Schafgarbe und Kornblumen ungestört wachsen können. Daneben gibt es außerdem noch viele weitere Pflanzen, an denen sich sowohl Mensch als auch Biene erfreuen können!

Schmetterlingslavendel 'Lavita' bezaubert mit wunderschönen, violetten Blüten

Was versteht man unter dem Begriff „bienenfreundliche Pflanzen“?

Bienenfreundliche Pflanzen zeichnen sich vor allem durch eine wichtige Eigenschaft aus: Sie produzieren entweder viel Pollen und/oder viel Nektar, sodass sie eine reichhaltige Nahrungsquelle für Bienen darstellen. Außerdem haben bienenfreundliche Blumen offene Blüten, sodass die Bienen leichter an den Nektar kommen. Wer sich unsicher ist, kann beim Pflanzenkauf auch auf ein Bienen-Logo achten. So sind besonders nektar- und/oder pollenreiche Blumen und Kräuter von Volmary mit dem „bee-tractive®“-Hinweis gekennzeichnet. Natürlich gibt es daneben noch viele weitere Pflanzen aus dem Obst- und Gemüsebereich, die ebenfalls für Bienen attraktiv sind wie reich blühende Kürbis- oder Zucchinipflanzen, Beerensträucher oder Obstbäume. 

Mit dem „bee-tractive®“-Logo kennzeichnet Volmary bienenfreundliche Pflanzen.

Häufig weisen als bienenfreundlich bezeichnete Pflanzen auch eine besonders lange Blütezeit aus. Allerdings kann es auch nektar- und/oder pollenreiche Pflanzen geben, die nur eine kurze Blütezeit haben wie Sonnenblumen, Kirschen oder Mandeln. Optimalerweise pflanzt man in seinem Garten Pflanzen mit unterschiedlichsten Blütezeitpunkten, sodass den Bienen im besten Falle das ganze Jahr über Nahrung zur Verfügung steht und keine Engpässe entstehen. Mit vielen nektarreichen Pflanzen schafft man vor allem für die Honigbienen eine gute Anlaufstelle. Wildbienen hingegen sind zumeist auf bestimmte Pflanzen spezialisiert – idealerweise pflanzt man daher so abwechslungsreich wie möglich. 

Bienenfreundliche Blumen für vier Jahreszeiten

Im Frühling erfreuen sich die Honigbienen an Frühjahrsblühern wie Schlüsselblumen, Günsel, Lenzrosen und Krokussen. Auch Akelei, Pfingstrosen und Anemonen versorgen die Hautflügler mit Nahrung. Neben den Frühlingsblumen sind in den ersten Monaten des Jahres vor allem Sträucher und Bäume wichtige Futterquellen. So gehört die Sal-Weide zu den ersten Anlaufstellen für Honigbienen, da sie bereits im März für Nahrung sorgt. Daneben gelten Ahorn, Kastanien oder Obstbäume wie Kirsche, Apfel und Mandel als gute Nektar- und Pollenproduzenten, die sowohl von Honig- als auch von Wildbienen angeflogen werden.

Storchschnabel ‘Rozanne®‘ begeistert mit viel Nektar und einer langen Blütezeit.

Im Sommer findet man ein breit gefächertes Angebot an dekorativen und bienenfreundlichen Sommerblumen für das Beet oder den Balkon. Dazu gehören unter anderem Strauch-Margeriten, duftende Vanilleblumen, Schmetterlingsflieder, Zier-Salbei, Bidens, farbenfrohe Wandelröschen, Duftsteinrich, Leberbalsam, Storchschnabel, Ringelblumen, Schneeflocken und natürlich Lavendel. Mit Kornblumen und Ranken-Glockenblumen kann man auch Wildbienen eine Freude machen. Ein reichhaltiges Nektar- und Pollenangebot finden Bienen auch bei ungefüllten Tagetes, Löwenmäulchen und Nelken.

Schmetterlingsstrauch ‘Summer Bird®‘ versorgt nicht nur Schmetterlinge, sondern auch viele Honigbienen mit Nahrung.

Im Spätsommer und Herbst verhindern Linden, Glockenblumen, Schmetterlingsflieder, Herbstzeitlose, Storchschnabel, Roter Sonnenhut, Bienenfreund und Herbst-Anemonen mögliche Nahrungsengpässe. Im Herbst sollte man außerdem seine verblühten Stauden wie Lavendel, Herbst-Anemonen oder Beerensträucher nicht zurückschneiden, sondern mit dem Rückschnitt bis zum Frühjahr warten. Denn hier finden Wildbienen Unterschlupf für den Winter. Auch Holzstapel können die Wildbienen als Rückzugsorte nutzen.

Mit Kräutern Bienen unterstützen

Im Spätsommer und Herbst verhindern Linden, Glockenblumen, Schmetterlingsflieder, Herbstzeitlose, Storchschnabel, Roter Sonnenhut, Bienenfreund und Herbst-Anemonen mögliche Nahrungsengpässe. Im Herbst sollte man außerdem seine verblühten Stauden wie Lavendel, Herbst-Anemonen oder Beerensträucher nicht zurückschneiden, sondern mit dem Rückschnitt bis zum Frühjahr warten. Denn hier finden Wildbienen Unterschlupf für den Winter. Auch Holzstapel können die Wildbienen als Rückzugsorte nutzen.

Strauch-Basilikum ‘Magic Blue®‘ ist auch im Spätsommer noch eine beliebte Futterquelle.

Neben einjährigen Kräutern sollte man auch einige winterharte Kräuter ins Kräuterbeet pflanzen. Zu den winterharten Kräutern zählen beispielsweise Thymian, Oregano, Salbei oder der winterharte Rosmarin ‘Blue Winter‘. Sie werden im Laufe der Jahre immer buschiger und robuster und bieten vielen Insekten wie Bienen, Hummeln oder Schmetterlingen nicht nur Nahrung, sondern auch einen sicheren Rückzugsort. 

Ein Gemüse- und Obstgarten für Wild- und Honigbiene

Nicht zuletzt kann man mit einem Gemüsegarten für Freude bei den Bienen sorgen: Im Frühjahr und Sommer blühen hier verschiedenste Pflanzen wie Zucchini oder Kürbis, die mit ihren nektarreichen Blüten Bienen anlocken – die sollen schließlich auch für die Bestäubung sorgen! Wildbienen freuen sich unter anderem über Tomaten- und Artischockenblüten. Die Artischocken kann man in diesem Fall allerdings nicht ernten, da sie sonst nicht blühen; dafür kann man sich aber an ihren wunderschönen Blüten erfreuen! Auch die Blüten der Erdbeeren halten für Wildbienen Nahrung bereit.  

Thymian wie der Hänge-Thymian ‘Sambesi‘ begeistert Bienen wie auch Schmetterlinge.

Wie bereits erwähnt, gelten auch Obstbäume und Beerensträucher als gute Nahrungsquellen für Wald- und Honigbienen. Demnach tut man mit einem Apfel-, Kirsch- oder Pfirsichbaum nicht nur vielen Bienen etwas Gutes, sondern kann sich auch selbst über eine reiche Ernte freuen! Johannisbeeren, Brombeeren und Himbeeren ziehen ebenfalls viele Bienen an – und auch Schmetterlinge erfreuen sich an Beerensträuchern: Himbeeren dienen immerhin über 50 verschiedenen Schmetterlingsarten als Nahrungsgrundlage! Und selbst auf dem Balkon kann man Beerensträucher anpflanzen. So ist beispielsweise die Topf-Himbeere ‘Ruby Beauty®‘ auf Grund ihres kompakten Wuchses ideal für die Kübelbepflanzung auf dem Balkon!

Ein kleines Bienenparadies

Mit einem vielfältigen Kräuterbeet, einigen Gemüsepflanzen, einem großen Kirschbaum, einer Linde, ein bis zwei Beerensträuchern und vielen verschiedenen Blumen lässt sich ein wunderschöner und zugleich bienenfreundlicher Garten kreieren. Natürlich kann man auch einfach eine hübsche Blumenwiese mit wilden Kornblumen, Löwenmäulchen oder Sonnenblumen anlegen – am einfachsten ist eine optimal auf Bienen abgestimmte Blumenmischung wie die Blumenmischung ‘Nektargarten für Bienen und Hummeln‘ von Volmary

Blumenmischung ‘Nektargarten für Bienen und Hummeln‘ mit nektar- und pollenreichen Blumen 

Mit einem vielfältigen Kräuterbeet, einigen Gemüsepflanzen, einem großen Kirschbaum, einer Linde, ein bis zwei Beerensträuchern und vielen verschiedenen Blumen lässt sich ein wunderschöner und zugleich bienenfreundlicher Garten kreieren. Natürlich kann man auch einfach eine hübsche Blumenwiese mit wilden Kornblumen, Löwenmäulchen oder Sonnenblumen anlegen – am einfachsten ist eine optimal auf Bienen abgestimmte Blumenmischung wie die Blumenmischung ‘Nektargarten für Bienen und Hummeln‘ von Volmary.

Arabelle, Volmary

Der Blühkalender der Stauden

Der Blühkalender der StaudenUnser Blühkalender hilft Ihnen dabei, Stauden mit unterschiedlichen Blütezeiten zu pflanzen – das freut das Auge und bietet vielen Insekten das ganze Gartenjahr Nahrung.

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Schwester Christas MischkulturIn "Schwester Christas Mischkultur" lernen Sie, wie Sie Ihre Ge­mü­se­pflan­zen am besten kombinieren, damit sie eine reiche Ernte ein­brin­gen. Das Mischkultur-Buch mit dem „Das kann ich auch“-Effekt, mit allen Infos zur Mischkultur und Musterbeeten zum Ausprobieren.

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