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Nützlinge im Porträt: Marienkäfer, Ohrwurm und Florfliege

Schlagworte zu diesem Artikel:
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OhrwurmFoto: blickwinkel/J. Meul-Van Cauteren Ohrwürmer verzehren Blattläuse und Co.


Ohrwürmer: nützliche Insekten

Auch Ohrwürmer sind gut bekannte Nützlinge. In unseren Gärten kommt der Gemeine Ohrwurm vor. Häufig bezeichnet man die Tiere auch als Ohrenkneifer. Diese kleinen Tierchen kneifen aber weder in die Ohren noch haben sie etwas mit Würmern gemein. Es handelt sich um Insekten, die von Blattläusen, Blutläusen, kleinen Schmetterlingsraupen u.a. Insekten leben, sie verschmähen aber auch pflanzliche Kost nicht. Wenn sie keine Blattläuse finden, gehen sie auch an weiche Früchte oder Blütenknospen.

Die Paarung erfolgt in den Sommermonaten. Im Herbst legen die Weibchen ca. 1–2 mm kleine Eier in selbst gegrabenen Bodenhöhlen ab, aus denen im Frühjahr die winzigen Larven schlüpfen. Diese werden von den Weibchen noch eine Zeit lang bewacht. Ohrwürmer durchlaufen eine un­voll­stän­dige Entwicklung. Es gibt also kein Puppenstadium. In den Larvenstadien ähneln die Larven voll­stän­dig entwickelten Insekten. Diese können zwar fliegen, sind aber fast ausschließlich zu Fuß unterwegs.

Um die Tiere zu fördern, hängt man mit Holzwolle oder Stroh gefüllte Blumentöpfe so auf, dass der Topf Kontakt zum Stamm oder zu einem Ast hat. Das erleichtert den Tieren den Zugang.

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