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Schnitt für Schnitt – gute Ast- und Handscheren erkennen

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Klingen bei Astscheren

Auch die Klingen von Astscheren sind bei einigen Billigmodellen aus dem Baumarkt oder dem Discounter aus dünnem, gestanztem Material. Sie können sich verdrehen und brechen. Auch bei einigen Markenherstellern sind die Klingen gestanzt, wie z.B. bei Fiskars, hier ist das Material aber dicker.

Andere Modelle sind mit geschmiedeten Klingen ausgestattet und komplett mit dem Griff aus einem Stück gefertigt. Ein Klin­gen­aus­tausch ist meist nur bei vielen höherpreisigen Modellen machbar (z.B. von Bahco, Berger, ARS, Felco).

Achten Sie hier, wie bei den Handscheren, auch auf einen Saft­ab­fluss in der Klinge, damit kommt es nicht so leicht zu Verklebungen und Verharzungen. Über so ein Kanalsystem können Sie auch Pfle­ge­öle leichter einbringen.


Alles im Griff

Seit den 80er Jahren haben Leichtmetallgriffe bei den Handscheren Einzug gehalten und sind neben kohlefaserverstärktem Kunststoff (Fiskars) auch die beste Variante. Sie werden dann mit stabilen Kunststoffüberzügen (Felco, ARS) oder -einlagen (Gardena) ver­se­hen.


Qualitätsmerkmale einer HandschereFoto: Musche


Die Auflagen sollten aber die gesamte Handbreite abdecken, also mindestens 10 bis 11 cm betragen. Wenn Sie sie mit dem Fin­ger­na­gel anheben oder verschieben können, taugen sie nichts. Einfach nur lange Hülsen auf die Griffe schieben ist im wahrsten Sinne des Wortes billig. Zumindest sollten die Griffüberzüge dann gegossen oder aufgeschrumpft sein.


Schutz für die Finger

Einen absoluten Schutz vor dem Einklemmen der Finger beim Schlie­ßen einer Handschere gibt es nicht. Ab einem Griff­abstand im ge­schlos­se­nen Zustand von über 2 cm kann man sich nur schwer die Finger klemmen. Das hängt aber von der Handgröße des Benutzers ab, deshalb bieten namhafte Hersteller Scheren für unterschiedliche Handgrößen an. Bei den Modellen von Fiskars und Gardena können Sie den Öffnungswinkel der Griffe individuell verstellen.


Griffe bei Astscheren

Die Holme von Astscheren werden mehr und mehr aus Alu statt aus Holz gefertigt, da Aluholme nicht so schnell brechen. Ovale Holme (z.B. von Berger, ARS, Fiskars) haben dabei den Vorteil, dass bei weniger Gewicht und geringerer Dimensionierung eine sehr hohe Stabilität erzielt wird.

Hartplastikgriffe an den Holmen garan­tieren, dass man in kürzester Zeit Blasen an den Händen hat und der Grip dank „Schweiß­aqua­pla­ning“ verloren geht. Gefräste und dann lackierte Griffe erhöhen die Gefahr, dass man sich Splitter einfängt. Grundsätzlich sind hier Grif­fe mit einem weichen, dämpfenden Material zu empfehlen.


Öffnungsfedern

Zur Kraftunterstützung haben Handscheren Spiral- oder Flach­band­fe­dern. Spiralfedern erzeugen zwar mehr Kraft, sind aber weniger stabil. Außerdem können sich in den Zwischenräumen alle möglichen Dinge verklemmen. Allerdings sind sie weniger empfindlich bei san­di­gen Ver­schmut­zun­gen. Wenn Spiralfedern außerdem mit langen Schenkeln versehen sind und weit in den Griffinnenraum ragen, sind Probleme vorprogrammiert. Grundsätzlich sind deswegen Flach­band­fe­dern eher zu empfehlen.

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