• Bewässerung

Hoher Ertrag durch effizientes Bewässern

Schlagworte zu diesem Artikel:
  • gießen
  • Bewässerung
  • Blattgemüse
  • Wasser
  • Regen
  • Trockenheit
  • Ertragssteigerung
  • Gewächshaus
  • Saatgut
  • Fruchtabwurf
  • Bewässerungstechnik
  • Versorgungsschäden
  • Regenmesser
  • Gemüse
  • Mulchen
  • Hacken
  • Spatenprobe
  • Intervallgießen

Hoher Ertrag durch effizientes BewässernFoto: Stein Wer keinen Brause­kopf an seinem Garten­schlauch hat oder angewärmtes Regen­wasser aus­bringen will, der kann Jung­pflan­zen vorsichtig mit Gieß­kanne und Brausekopf gießen Regen als natürliche Wasserquelle steht uns – entsprechend den Launen der Natur – oft nur begrenzt zur Verfügung. Das machen Trockenperioden so richtig be­wusst. Denn ohne Wasser wächst nichts im Garten. Wenn es nicht regnet, muss bewässert werden – am besten mit Sinn und Verstand, zum Wohle der Pflanzen, der Wasserressourcen und des Geldbeutels.

Wie viel Wasser wird verbraucht?

1 m2 Blumenkohl (Kultur mit hohem Wasserbedarf) braucht von der Pflanzung bis zur Ernte im Erwerbsgartenbau 400 l Wasser, wie Forschungsergebnisse von Peter-J. Paschold und Jürgen Kleber an der Forschungsanstalt Geisenheim ergaben.

Winterfeuchte Böden halten im Mai 100 bis 200 l Wasser pro m² (sandige 100 l, tonreiche 120 l und sandige Lehme 200 l) bereit. Regnet es in den zwölf Wochen Kulturzeit zufällig – zeitlich passend verteilt – etwa 200 l, so erntet der Gärtner auf dem sandigen Lehmboden schö­ne Köpfe, während die Kollegen auf schweren Böden (tonreich) oder gar auf Sand ohne zusätz­liches Gießen entweder kümmerliche oder frühzeitig schießende Köpfe ernten – oder eben gar nichts.

Der eigentliche Wassermangel wird dabei noch verschärft durch eine Unterversorgung mit Nährstoffen, denn auch die ausgewogene Nährstoffversorgung gelingt nur mit Hilfe des Transportmittels Wasser. Durstige Pflanzen hungern daher gleichzeitig.

Bleiben die Temperaturen unter 20 °C, verdunstet 1 m² Fläche je nach Wuchshöhe des Gemüses 1–2 l Wasser täglich, bei über 30 °C sind es 4–7 l. Trockene Ostwinde steigern, feuchte Nebel senken die Verdunstung.

Säen statt pflanzen

Früh gesäte Tiefwurzler wie Möhren, Rote Bete und insbesondere Pastinaken überstehen trockene Sommerwochen recht gut, bei Möhren drohen nach anschließenden Niederschlägen allerdings auch aufgeplatzte Rüben. Salate, insbesondere die Herbstsalate Endivien oder Zuckerhut, ebenso wie Kohlarten, die man direkt ins Beet sät und anschließend ausdünnt, vertragen mehr Trockenheit als gepflanzte Ware, die kaum Pfahlwurzeln ausbildet. Nachteil der Sä-Methode: Die Kulturen be­legen das Beet rund drei bis vier Wochen länger.

Seite 1 von 5

Online-Seminar am 13.05.2026

Blattgemüse (fast) das ganze Jahr

Salat, Spinat und Co. – Expertin Christel Rupp verrät Ihnen:
► wie Sie den Anbau für das Jahr planen
► geeignete Arten und Sorten für jede Jahreszeit
► wie Sie für eine lange Ernte gestaffelt aussäen
► Hilfsmittel um die Saison zu verlängern
► wie Sie Ernten und die Pflanzen pflegen
+ Am Ende beantwortet Christel Rupp Ihre individuellen Fragen zum Anbau von Blattgemüse.

Alle Infos & Anmeldung

Was liegt an im Gemüsegarten?

Gemüsegarten Mai

Hier finden Sie unsere aktuellen Gartentipps für den Mai.

mehr…

Unsere Gartenschätze

Im Fokus: Gartenschätze

Sie sind auf der Suche nach Besonderheiten für Ihren Garten? Dann schauen Sie sich doch mal unsere Gartenschätze an. 

mehr…

Gartenfreund Spezial - Wildbienen

„Gartenfreund Spezial“: Wildbienen

Eine Ausgabe „Gartenfreund Spezial“ mit nur einem Thema: Wildbienen!

Alles Wissenswerte zu den spannenden und schützenswerten Insekten. Vom Erkennen der unterschiedlichen Arten bis hin zu praktischen Tipps, wie man ihnen im eigenen Garten eine Heimat bieten kann.

Ideal auch für Schulungen und Lehrgänge.

Alle Infos & Bestellung

Was liegt an im Obstgarten?

Obstgarten Mai

Hier finden Sie unsere aktuellen Gartentipps für den Mai.

mehr…

Online-Seminar am 27.05.2026

Frische feigen ernten

Feigen wachsen bloß in südlichen Ländern? Von wegen – Experte Roland Kempf verrät Ihnen:
► Den perfekten Standort
► Tipps zur Sortenwahl
► Pflege, Schnitt, Düngung
► Kulturfehler und Winterschutz
► Tipps, wenn die Feige nicht trägt
+ Am Ende beantwortet Roland Kempf Ihre individuellen Fragen zum Anbau von Feigen.

Alle Infos & Anmeldung

Hurra! Ich habe einen Kleingarten.

Hurra! Ich habe einen Kleingarten.Ideal für Neupächter!
2. Auflage ab jetzt erhältlich.

Auf über 100 Seiten bleiben keine Fragen zum Gärtnern im Verein, zum Anbau von Obst und Gemüse, Ziergehölzen oder Wasser im Garten offen.

         mehr…
 

Was liegt an im Ziergarten?

Ziergarten Mai

Hier finden Sie unsere aktuellen Gartentipps für den Mai.

mehr…