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Gemüsegarten März

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Junge Gemüsepflänzchen vereinzeln

(sts) Für Radieschen ist die Frühaussaat in einer Bodentiefe von 1 cm ratsam, Möhren- und Zwiebelsamen sollten nicht tiefer als 2 cm in die Erde kommen. Bei Saatbändern entfällt das Pikieren (Vereinzeln) der jungen Pflänzchen. Achten Sie jedoch darauf, dass die Keim­linge ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt werden: Bereits ein einmaliges Austrocknen während der Keimphase kann das Aus bedeuten. Hilfreich sind Gartenvliesabdeckungen, die Verdunstun­gen entgegenwirken. Wenn nach Nachtfrösten die Frühlingssonne tagsüber strahlt, steigen die Temperaturen unter Glas schnell auf über 5 °C an, der Boden bleibt jedoch gefroren. Dann tauen die Jungpflanzen auf, und die zarten Blättchen verdunsten Wasser. Da die Erde gefroren ist, kann keine Feuchtigkeit über die Wurzeln aufgenommen werden, was wiederum zum Vertrocknen führt.


Bestäubungsfreie Schlangengurke

(bs) Wer vom echten Geschmack der frischen Salatgurken von früher träumt, wird mit der nur 20 cm langen Mini-Schlangengurke ‘Lothar’ F1 (Sperli) zufrieden sein. Diese Neuzüchtung liefert jeden Tag bis in den Herbst saftige, ca. 20–25 cm lange Früchte; aus jeder Blüte reift ohne Bestäubung eine Gurke. ‘Lothar’ ist von Natur aus immun gegen alle wichtigen Gur­ken­krank­hei­ten.


Neue Tomate

(bs) Tomaten sind nach wie vor ein Dauerbrenner. Super im Geschmack sind die kleinen Dat­tel­to­ma­ten. Die Früchte der neuen Sorte ‘Cupido’ (Kiepenkerl) lassen sich als vitaminreiche Gemüse-Pralinen am besten direkt vom Strauch genießen.

(msh) Wer sich eine besondere Tomaten-Sortenvielfalt in seinen Garten holen möchte, kann das nur mit eigener Anzucht jetzt im März erreichen.


Viele Vorteile durch Mischkultur


MischkulturFoto: Reinhard-Tierfoto Eine Mischkultur sieht nicht nur schön aus, sondern bietet auch Vorteile für die Pflanzengesundheit.

(sts) Wenn Sie Gemüse in Mischkultur anbauen, können Sie Ihre Ernte­erfolge erheblich verbessern. Manche Pflanzen wurzeln flach, andere dagegen bilden tief reichendes Wurzelwerk. Da sie deshalb Wasser und Nährstoffe aus unterschiedlichen Bodenschichten entnehmen, treten sie bei Misch­kul­tur­pflan­zung nicht in Konkurrenz und können so optimal gedeihen. Schäd­lin­ge, die sich in Monokul­turen un­ge­bremst verbreiten können, treten in Mischkulturen wesentlich schwächer auf.

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