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Zwiebelblumen für einen blühenden Herbst

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Herbstblühende Krokusse

HerbstkrokusFoto: Ploberger Herbstkrokus Eine Alternative zur Herbst­zeitlosen sind herbstblü­hen­de Krokusse. Am bekanntes­ten ist der Safran (Crocus sativus). Er gedeiht an geschützten, gut durchlässigen Stellen im Garten. In raueren Gegen­den sollte er in Töpfen oder Schalen kul­tiviert werden. Ob’s für einen safrangelben Gugelhupf reicht, ist freilich fraglich. Die Narbenfäden sind extrem klein. Da versteht man, dass Safran das teuerste Gewürz der Welt ist. Pro Kilogramm kostet es rund 5000 Euro, und jeder einzelne Narben­faden muss mühevoll von Hand gesammelt werden: 100.000 Stück für ein Kilogramm! Mehr als die zum Würzen gebräuchliche Menge sollte man übrigens nicht zu sich nehmen – in höheren Dosen wirkt Safran giftig. Auch die Knollen enthalten Giftstoffe.

Neben Safran sind im Handel folgende Herbstkrokusse erhältlich: Crocus kot­schy­anus, C. pulchellus ‘Zephyr’ und Crocus cartwrightianus. Zu unterscheiden sind die Herbstkrokusse von den giftigen Herbst­zeitlosen leicht: Der Krokus besitzt drei Staubgefäße, die Herbstzeitlose sechs.

Leuchtender Goldkrokus


GoldkrokusseFoto: Ploberger Goldkrokusse sorgen für leuchtende Akzente.

Ein herrlicher Herbstblüher ist auch der Goldkrokus (Sternbergia lutea), der auch Gewitterblume genannt wird. An einer geschützten Stelle an Laube oder Haus (unter einem Dachvorsprung) mit einem gut durchlässigen Boden entwickelt sich diese Zwiebelblume nach dem Pflanzen im August rasch. Sie bildet schlanke dunkelgrüne Blätter und schließlich die leuchtend gelben Blüten, die an Krokusse erinnern. Fühlt sich die Pflanze wohl, dann werden die Horste von Jahr zu Jahr größer und machen aus dem Herbst einen wirklich gold leuchtenden.

Karl Ploberger

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