• Gemüse haltbar machen

Grüne Bohnen haltbar machen

Schlagworte zu diesem Artikel:
  • Bohnen
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  • Stangen­bohnen
  • Kälteschäden
  • Einlegen
  • Einfrieren
  • Mixed Pickles
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Es ist schon ein Jammer: Da erntet man kiloweise frische Bohnen, kann das schmackhafte Gemüse aber nur ein paar Tage genießen, bevor es schlecht wird. Frisch gepflückte Busch- oder Stangen­bohnen halten sich nur knapp eine Woche. Um wenigstens so lange frische Bohnen essen zu können, sollten Sie darauf achten, die Bohnen bei etwa 6 °C bis 8 °C zu lagern – unter 6 °C bekommen sie Kälteschäden.

Grüne BohnenFoto: Buchter-Weisbrodt Frisch geerntet schmecken grüne Bohnen am besten. Um sie haltbar zu machen, gibt es viele Methoden.
Außerdem ist es wichtig, die Bohnen nicht luftdicht zu verpacken oder mit Wasser zu besprenkeln. Eine Art Berostung, die rasch in Fäulnis übergeht, wäre sonst die Folge. Trotzdem: Mit der Zeit verlieren die Bohnen nicht nur ihre Farbe, sondern auch ihre Frische, außerdem verlängert sich die Garzeit.

Klassisch konservieren

Gerade bei größeren Erntemengen bietet sich da das Konservieren an: Früher war es üblich, Bohnen im Gärtopf milchsauer einzulegen. Das Einsalzen war ebenso verbreitet: Hier wurden, ähnlich wie beim Sauerkraut, abwechselnd Salz und Bohnen aufeinander ge­schich­tet.

Am häufigsten wurden Bohnen aber eingeweckt: Dazu wurden blanchierte Bohnen mit einem Aufguss aus 4 l Wasser, 1 l Essig und 100 g Salz in Einmachgläser gefüllt. Das Ganze kochte dann eine Stunde im Backofen oder im Einkochapparat ein.

Einlegen und einfrieren

Für kleine Mengen eignet sich auch das Einlegen in Essig – ent­we­der pur oder gemischt mit anderen Gemüsearten, wie Möhren, Paprika, Gurken und Blumenkohl als Mixed Pickles. Schneiden Sie dafür die Bohnen klein und blanchieren Sie sie drei Minuten. Dann schichten Sie die Bohnen allein oder mit weiteren blanchierten Gemüsen in Schraub- oder Einmachgläser, die mit Essigsud auf­ge­füllt werden.

Der Sud besteht zur einen Hälfte aus Wasser und zur anderen Hälfte aus Essig, hinzu kommen Salz, Rosmarin, Lorbeer, Pfeffer­körner, Senfsamen und etwas Zucker. Lassen Sie den Sud kurz aufkochen. Wenn er wieder abgekühlt ist, füllen Sie ihn in die Gläser, die dann 30 Minuten sterilisiert werden.

Heute dominiert aber das Tiefkühlen. Dafür werden die Bohnen geputzt, gewaschen, drei Minuten in kochendem Wasser blanchiert und sofort in kaltem Wasser abgeschreckt. Gut abgepackt hält sich das Gemüse so ein Jahr in der Tiefkühltruhe.

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