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Haustiere im eigenen Kleingarten

Schlagworte zu diesem Artikel:
  • Haustier
  • Versicherung

Foto: Canva

Ein Kleingarten ist ein eigenes, kleines Reich. Es ist ein Ort, an dem man Obst und Gemüse anpflanzt, sich entspannt und erholt und wo sich natürlich auch die Haustiere austoben können. Allerdings lauern in jedem Garten auch Gefahren. Es gibt zahlreiche Pflanzen, die für Hunde und Katzen giftig sind. Zudem kann Hundekot ebenfalls eine gesundheitliche Gefahr darstellen.
 

Vergiftungen durch Pflanzen

Eine Vergiftung durch Giftpflanzen kommt bei Haustieren gelegentlich vor und kann mitunter zu langwierigen gesundheitlichen Komplikationen führen. Rasch ist man dann mit hohen Tierarztkosten konfrontiert. Ein wirksamer Schutz bei Tierarztkosten ist eine entsprechende Versicherung. Diese Versicherungen werden heute in verschiedenen Varianten angeboten. Für Vergiftungen sind in einem Kleingarten meistens bestimmte Büsche und Sträucher verantwortlich. Dazu zählen etwa Rhododendren oder Efeu. Daneben gibt es auch zahlreiche blühende Pflanzen wie Narzissen, Clematis oder Maiglöckchen, die bei Haustieren zu Vergiftungen führen können.
 

Verletzungsgefahr für Hunde und Katzen

Manchmal können sich Haustiere auch an bestimmten Bäumen oder Sträuchern verletzen. Das gilt in erster Linie bei Gewächsen, die mit Dornen versehen sind. Ferner werden die meisten blühenden Pflanzen gerne von Bienen oder Wespen besucht. Hier kann der geliebte Vierbeiner rasch in unliebsamen Kontakt mit einem derartigen Insekt kommen. Zwar sind Insektenstiche für Tiere nicht lebensbedrohlich, doch es kann zu schwerwiegenden Problemen kommen, wenn der Stich im Rachenraum erfolgt.
 

Gefahr durch Kunstdünger

Eine weitere Gefahrenquelle stellt Kunstdünger dar. Konventionelle Düngemittel enthalten viele giftige Stoffe wie Phosphor oder Kaliumverbindungen. Deshalb sollte man bei der Anwendung dieser Düngemittel stets die Anweisungen auf der Verpackung beachten. Außerdem empfiehlt es sich, die Pflanzen, die mit Düngemittel versorgt wurden, nicht in Reichweite der Tiere zu platzieren. Daneben dürfen die Tiere nicht in direkten Kontakt mit dem Dünger kommen. Wer seine tierischen Lieblinge schützen will, kann auf biologische Düngemittel zurückgreifen.
 

Gefährliche Pflanzenschutzmittel

Pestizide und Insektizide sind auch für Haustiere schädlich. Die Pflanzenschutzmittel enthalten zahlreiche giftige Substanzen. Daneben können diese auch das Grundwasser verunreinigen und für den Menschen gefährlich werden. Auch hier gibt es die Möglichkeit, auf biologische Pflanzenschutzmittel auszuweichen. In der Regel sollen Haustiere bei der Anwendung von Pestiziden ferngehalten werden.
 

Tipps für den Schutz der Tiere

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um Haustiere oder Kleintiere vor den Gefahren im eigenen Garten zu schützen. Am besten ist es, wenn man auf Pestizide und Kunstdünger gänzlich verzichtet. Statt Kunstdünger kann man auch natürlichen Kompost verwenden. Schneckenzäune helfen, die Gartenflächen von Schnecken zu befreien. Marienkäfer sind natürliche Feinde zahlreicher Pflanzenschädlinge. Lebendfallen eignen sich für die giftfreie Bekämpfung von Wühlmäusen oder Maulwürfen. Wenn möglich, sollte man giftige Pflanzen außer Reichweite von Kindern und Tieren ziehen oder sie aus dem Garten entfernen. Zu den wichtigsten Giftpflanzen gehören vor allem bestimmte Ziersträucher wie Eibe oder Goldregen. Zudem stellen auch Blühpflanzen wie Eisenhut, Engelstrompete oder Seidelbast eine ernste Gefahr für Mensch und Tier dar.

Nicht zuletzt existieren einige Wildpflanzen, die sich eigenständig im Garten ansiedeln und toxisch sind. Zu diesen Pflanzen zählen etwa der Riesenbärenklau und der gefleckte Schierling. Gartenanlagen in der Nähe von Waldrändern können auch Tollkirsche, Maiglöckchen oder Herbstzeitlose beherbergen, die ebenfalls zu den gefährlicheren Giftpflanzen in unseren Regionen gehören. Wer diese Tipps berücksichtigt, kann seine Vierbeiner und sich selbst am besten vor Gefahren im Garten schützen und auch die Kosten für den Tierarzt vermeiden.

Monic Domenech

 

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