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Bestäubungsleistung von Wildbienen

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Wildbiene bei BestäubungFoto: picture alliance/blickwinkel

Es sind die Wildbienen, die dafür sorgen, dass unsere Gartenpflanzen regelmäßig und zuverlässig bestäubt werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass Wildbienen den Fruchtansatz sogar dann erhöhen, wenn schon genügend Honigbienen da sind. 100 Exemplare der Gehörnten Mauerbiene können einen Hektar mit Apfelbäumen ebenso effektiv bestäuben wie mehrere zehntausend Honigbienen.
Die große Artenvielfalt und die unterschiedlichen Vorlieben für bestimmte Pflanzen machen Wildbienen zu effizienteren Bestäubern bestimmter Pflanzen. Blüten, die nur schwer ausgebeutet werden können, werden meist von Honigbienen gemieden, etwa Tomaten, bei denen der Pollen aus den Blüten „geschüttelt“ werden muss, oder Pflanzen mit tiefen Kronröhren, wie Rittersporn, bei denen die Bestäuber einen langen Rüssel brauchen.
Einige Wildbienenarten fliegen auch, wenn es kälter ist: Während Honigbienen, die zumindest unter bestimmten Umständen sogar Nahrungskonkurrenten sein können, erst ab ca. 
12 °C den Stock verlassen, summen Hummeln schon ab ca. 4 °C los – die dafür notwenige Starttemperatur erzeugen sie durch rasches Zittern der Flügel. Viele Wildbienen sind zudem „Bauchsammler“: Der Pollen wird in Haaren am Bauch deponiert und muss nicht mit Nektar befeuchtet werden. Der Pollen hat so eine höhere Keimrate auf der Narbe. Auch sind die viele Wildbienenarten effektiver, wenn es darum geht, Blüten zu besuchen: Eine Hummel kann bis zu 4000 Blüten am Tag anfliegen, eine Honigbiene schafft dagegen je nach Witterung „nur“ 1000 Blüten.

sök

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