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Pflanzenschutztipp: Feuerwanzen im Garten
Foto: Vietmeier
Im Garten treten manchmal auffallend rot-schwarz gefärbte Insekten auf. Es handelt sich dabei um die Feuerwanze (Pyrrhocoris apterus). Die Wanzen halten sich vor allem an Malvengewächsen auf, wie etwa an Stockrosen, Eibisch, Hibiskus oder am Stamm von Linden und Robinien.
Die etwa 10 mm großen Feuerwanzen ernähren sich von herabgefallenen Samen der Malvengewächse. Manchmal jagen sie auch Kleininsekten und Spinnen. Feuerwanzen schädigen aber keine lebenden Pflanzen nennenswert und sind deshalb keine Pflanzenschädlinge.
Die Feuerwanzen im Garten zu bekämpfen, ist daher nicht sinnvoll und sollte unterbleiben. Besonders auffällig werden Feuerwanzen vor allem, wenn sie sich bei sonnigem Wetter oft in großer Stückzahl an den Pflanzen versammeln, wie etwa an den Stämmen von Bäumen, aber auch an Mauern oder Holzpfählen. Die erwachsenen Wanzen überwintern am Boden bzw. unter Laub und werden meistens im März/April wieder aktiv.
Andreas Vietmeier,
Landwirtschaftskammer NRW









