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Winterzeit - Einsamkeit?

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Dartspielen für die Jungen

Im Winter die neue Gartensaison planenFoto: Balkenohl Auch im Winter ergeben sich viele Möglichkeiten, gemeinsam etwas zu un­ternehmen: Skat spielen, wie hier auf dem Bild, aber auch Boßeln oder Gril­len kann man im Winter oder die neue Gartensaison planen und vieles mehr In einem Braunschweiger Verein wird etwas für die Jugend geboten. Diese trifft sich regelmäßig zum Dartspielen und erfährt so, dass Kleingärtner nicht spießig und Kleingärten nicht nur für ältere Menschen da sind.

In anderen Vereinen wird regelmäßig geknobelt oder Skat ge­spielt. So ein Gänsepreisskat kurz vor Weihnachten ist doch eine gute Gelegenheit, günstig einen Festtagsbraten zu erobern.


Aktiv im ganzen Jahr

Weitere Aktivitäten lassen sich im Verein in den Wintermonaten durch­führen. Wie wäre es mit Winterboßeln? An einem frostigen Tag wird die Kugel auf dem angefrore­nen Weg bestimmt nicht nur geradeaus rollen. Gut angezogen bleibt man warm, bis am Ende der Glühwein im Vereinshaus wartet.

Silvester- und Karnevalsfeiern finden neben Advents- und Weihnachtskaffee bereits an vielen Or­ten statt. Was halten Sie aber von einem Neujahrsgrillen?

Wenn wir Glück haben, die Sonne lacht und dazu der Grill ein we­nig Wärme abgibt, lässt sich das Würstchen oder das Holzfällersteak auch im Winter genießen. Für die Kinder ist das bestimmt ein großer Spaß, wenn sie dazu Maiskolben rösten oder Stockbrote backen können.


Vorbereitung auf das neue Gartenjahr

Wie planen Sie die neue Gartensaison? Sitzen Sie abends mit dem Katalog auf dem Sofa und über­le­gen, welches Saatgut Sie einkaufen werden, welche Pflanzen Sie schon am Beginn des neuen Jahres am Fenster vorziehen? Machen Sie es doch einmal gemeinsam an ei­nem Sonn­tag­nach­mit­tag mit Ihren Gartennachbarn.

Erfahrungen austauschen über die Ernte im letzten Jahr, die bes­ten Gemüsesorten, die Probleme mit Krankheiten und Schädlingen. Eine Sammelbestellung durchführen, um so günstiger ein­zu­kau­fen und Porto zu sparen. Das Anziehen der Pflanzen aufteilen, damit nicht jeder Jungpflanzen im Überfluss produziert, die später keiner haben will, weil alle das Gleiche getan haben.

So nebenbei ergeben sich weitere Ideen: für einen Ausflug zum Rhododendronpark oder zum Rosarium, für eine Fahrt zur Grünen Woche nach Berlin, um dort in der Blumenhalle nicht nur dem überwältigenden Angebot an Blumenzwiebeln und Sämereien zu erliegen, sondern auch den jedes Jahr aufs Neue hervorragend gelunge­nen Ausstellungsbeitrag der Berliner Gartenfreunde zu besuchen.


Lebenslanges Lernen auch für den Garten

Eine weitere, beinahe unverzichtbare Winterbeschäftigung ist der Besuch der Angebote unserer Fach­berater. Die Fachberatung als Herz­stück der kleingärtnerischen Organisationen bietet vie­ler­orts auch in der dunklen Jahreszeit Vorträge und Vorführungen an.

Vielfach werden sie von Experten unterstützt, die interessante Referate zum biologischen Pflan­zen­schutz, zur richtigen Aussaat und Kultur der Nutzpflanzen oder über kleinkronige neue Obst­sor­ten für den Kleingarten anbieten. Draußen ist dann der richtige Zeitpunkt für den praktischen Baum- und Strauchschnitt.


Tiere und Pflanzen im Winter

Kennen Sie die Tiere in Ihrer Anlage? Fragen Sie beim örtlichen Naturschutzverband nach einer Winterführung durch Ihre Kolonie. Bestimmt werden Sie viele verschiedene Vögel, aber auch andere Tiere, vielleicht an den Fußspuren im Schnee, in Ihrer Kleingartenanlage entdecken.

Und dann gibt es ja noch die Ge­hölze im Winter. Im Sommer geht es ja noch recht einfach, die Eiche an ihren Blättern oder die Kastanie an den Früchten zu erkennen. Aber im Winter? Sie werden erstaunt sein, wie gut sich Gehölze unterscheiden lassen und wie interessant die Rinde von Pfaffenhütchen und Birke erst im laubfreien Zustand wirkt.


Das ganze Jahr im Kleingärtnerverein

Gemeinschaft in einem Verein ist eine ganzjährige Aufgabe, sie beschränkt sich nicht auf eine Saison. Dieses gilt für unsere Kleingärtner­vereine genauso.

Auch in den Wintermonaten ha­ben wir vielfältige Möglichkeiten, die Kontakte zu unseren Gar­ten­freun­din­nen und Gartenfreunden aufrecht zu erhalten.

Für viele, besonders ältere Menschen und Alleinstehende, ist die Gemeinschaft im Klein­gärt­ner­ver­ein die einzige Möglichkeit, mit anderen zu kommunizieren und so der Einsamkeit zu entrinnen.

Kleingärtnervereine haben in hohem Maße eine soziale Bedeutung. Wir alle müssen dieser Be­deu­tung durch gemeinsame Aktivitäten und nachbarschaftliche Kontakte gerecht werden, das ganze Jahr über.

Joachim Roemer,
Vizepräsident des Landesverbandes Niedersächsischer Gartenfreunde

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