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Quo vadis? – Kleingärten im ländlichen Raum

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Mehr Öffentlichkeitsarbeit


Schöne LaubenFoto: Kleinworth Es wäre doch überaus schade, wenn solche schönen Lauben nicht mehr genutzt würden und verfallen, weil es im ländlichen Raum keine Klein­gärtner mehr gibt


Eine Generallösung gibt es nicht. Das Wichtigste für alle Parteien ist es, mit Weitsicht zu agieren und nicht nur zu reagieren. Wenn durch die demografische Entwicklung ein Verein überaltert und nicht ausreichend junges Kleingärtnervolk nachrückt, reicht es nicht aus, die Anzahl Stunden für Gemeinschaftsarbeit zu erhöhen, um dennoch alle Arbeit zu schaffen. Es müssen nachhaltige Konzepte für die Mitgliedergewinnung erarbeitet werden: Öffentlichkeits­arbeit, die neuen Medien nutzen, einmal etwas wagen!

Warum soll nicht auch ein Verein, der eher ländlich geprägt ist, am Wettbewerb „Gärten im Städte­bau“ teilnehmen? Der Kleingärtner­verein Lägerdorf, Kreisverband Steinburg, hat dieses gewagt. Er ist mit einer Silbermedaille und viel Aufmerksamkeit der ansässigen Gremien belohnt worden. Toll!


Wichtig: Zusammenarbeit mit Verwaltung und Politik

Warum wird das, was geschaffen worden ist, nicht als sehr positiv in den Fokus der Stadt­ver­wal­tung und der Politik gestellt? Denn hier ist eine Zusammenarbeit für die Anpassung einer zu­kunfts­ge­rech­ten Nutzung gefragt. Eines darf nicht vergessen werden: Gegenstand des Pachtvertrages ist der nackte Boden. Ohne eine gemeinschaftliche gütliche Regelung mit den Vertragspartnern kann die Auf­lösung eines Kleingärtnervereines – mit allen Konsequenzen – eine sehr teure An­ge­le­gen­heit werden.

Sollte solch eine Auflösung erforderlich werden, ist es wichtig, effektiv mit den übergeordneten Organisa­tionen zusammenzuarbeiten. Die Erfahrungen aus der gesamten Kleingärtnerorganisa­tion und die Stärken, die daraus erwachsen, helfen bei schwierigen Situa­tionen.


Auch Wachstum ist möglich

Dieses gilt auch für den Fall, dass das Kleingartenwesen wächst. Mit der Anbindung durch Brücken oder Tunnel an Skandinavien oder einer weiteren Elbquerung soll der Wirtschaftsstandort Schles­wig-Holstein gestärkt werden. Durch die Ansiedlung neuer Industrie werden auch mehr Bürger in die Region kommen. Das sind dann potenzielle „Kunden“ für den Hobbybereich Kleingarten, die Nachfra­ge an die Vereine könnte steigen. Schließlich ist der Kleingarten das Gegenteil von der hochtechnisierten Welt und dient den Menschen als Ausgleich zur Arbeitswelt.

Schleswig-Holstein wird sicher nicht nur als Urlaubsland fortbestehen, sondern auch als Wirt­schafts­standort. und damit hat auch das Kleingartenwesen eine Zukunft.

Thomas Kleinworth,
Landesgartenfachberater des Landesverbandes

Schleswig-Holstein der Gartenfreunde

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