• Kleingartenwesen

Gartenfreunde auf Gartenschauen

Wir sind mittendrin!

Schlagworte zu diesem Artikel:
  • Landesgartenschauen
  • Nachhaltigkeit
  • Landschaften

Bungalow des Landesverbandes SachsenFoto: Fritzsch Bungalow des Landesverbandes Sachsen auf der LaGa in Oelsnitz 2016.


Die ersten Bäume sind schon gepflanzt, aber noch rollen die Bagger über das Gelände der Landes­gartenschau (LaGa) in Frankenberg. Noch prägen triste Erdflächen und staubige Geröll­haufen das Bild des ehemaligen Fabrikgeländes – saftiges Grün ist nicht viel zu sehen. Aber wenn im April 2019 die 8. Landesgartenschau in Sachsen ihre Tore öffnet, erwartet die Besucher ein Blütenmeer rund um Mühlbachtal und Zschopauaue. Dafür sorgt auch der Landesverband Sachsen der Klein­gärtner (LSK). Wie bei vergangenen Landes­garten­schauen wird er mit einem eigenen Aus­stellungs­beitrag vertreten sein.

Die Beteiligung an Landesgartenschau­en sind Höhepunkte im Wirken eines Ver­bandes. Zum einen, weil er so die Möglichkeit hat, Bevölkerung, Politik, Wirt- schaft sowie die Medien auf sich auf­merk­sam zu machen, zum anderen, weil die Klein­gärtner dann zeigen können, welche Leistungen sie für die Gesellschaft und die Umwelt erbringen. Den Menschen kann so das Klein­garten­wesen näher gebracht werden, manche finden dann leichter den Weg in unsere An­lagen und pachten vielleicht sogar einen Garten.

Unter dem Motto „Wir sind mittendrin!“ will der sächsische Landesverband in Frankenberg dort bereits bestehende Kleingärten in ökologisch bewirtschaf­tete Mustergärten umwandeln. Die Besucher können dann z.B. lernen, wie sie Erdbeeren am besten pflanzen oder Stauden mit­einander kombinieren. An einem Infostand werden die Klein­gärtner außerdem jedes Wochen­ende Fragen rund um das Thema „Garten“ beantworten.


Blühende Landschaften

Kaum etwas wird auf der LaGa 2019 dann noch daran erinnern, dass auf dem Gelände der Zschopauaue vor einiger Zeit noch eine große Fabrikruine stand. Bis aus so einer Industriebrache eine blühende Landschaft wird, ist es jedoch ein langer Weg. Das Land Sachsen stellt dafür 3,5 bis 4 Millionen Euro pro Landesgartenschau zur Verfügung. Für viele Städte ist das eine Chance, ungenutzte Flächen zu erschließen und sie für die Bevölkerung nutzbar zu machen.


Gelände der LaGa FrankenbergFoto: Landesgartenschau Frankenberg Gelände der LaGa Frankenberg: Hier entstehen die „Paradiesgärten“ im Mühlbachtal.


An Bewerbern für die Landesgartenschauen in Sachsen gibt es so keinen Man­gel: Für das Jahr 2019 hatten sich 56 Städ­te und Gemeinden beworben! Wo eine LaGa stattfindet, entscheidet die Landesregierung, den Vorschlag dafür macht die „Fördergesellschaft sächsischer Landes­garten­schauen“. Sie setzt sich zusammen aus Mitarbeitern des Umwelt­ministe­riums, Vertretern der Grünen Bran­che und dem LSK. Der Verband hat zu jedem Zeitpunkt der Vor­be­reitungen ein Mit­sprache­recht und so die Möglich­keit, sich für die Belange der Klein­gärtner einzusetzen. Er kann auch mitreden, wenn es um die Kriterien geht, nach denen die Städte ausgesucht werden.


Fokus Nachhaltigkeit

Ein Schwerpunkt bei der Wahl des Austragungsortes liegt auf einer dauerhaften Nutzung. Das neu geschaffene Areal soll über Jahre hinaus der Bevölkerung zur Verfügung stehen. Deshalb muss der Bewerber auch nachweisen, dass Mittel für die Pflege der Anlagen für die Folgezeit eingeplant sind.

Nach der Landesgartenschau 2016 in Oelsnitz (Erzgebirge) wurde das Gelände etwa in einen Bürgerpark umgewandelt. Heute kann die Bevölkerung dort u.a. zwei Spielplätze, ein Gradierwerk, eine Kneippanlage, einen Naturlehrpfad oder eine Skaterbahn ganzjährig kostenlos nutzen. Zwei vom Landesverband für die Gartenschau errichtete Bungalows werden ebenfalls bis heute genutzt. Sie wurden in einer Kleingartenanlage aufgebaut, die Teil der Landesgartenschau war. Heute werden die Häuser u.a. für die Umweltbildung genutzt.

In Frankenberg soll das Gelände nach der LaGa ebenfalls in einen Park mit Freizeitangeboten umgewandelt werden. Außerdem wird das Areal dann auch dem Hochwasserschutz dienen. Bis es so weit ist, haben aber auch die Kleingärtner noch viel zu tun.

Lothar Fritzsch
Vizepräsident des Landesverbandes
Sachsen der Kleingärtner

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