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Wasserflächen sichern

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Wasserflächen richtig sichern!Foto: Flora Press/gartenfoto.at Teiche können Sie mit Gittern sichern.

Kinder und selbst Erwachsene können – wenn sie unglücklich stürzen – in jeder Pfütze ertrinken. Hinzu kommen die Gefahren, die für Tiere von Teichen ausgehen, daher sollten Sie sich über die Sicherung von Wasserflächen Gedanken machen.

Sicherung um oder im Wasser

Während ein gut modellierter Gartenteich mit flachen, steinigen, sandigen und fachgerecht be­pflanzten Uferbereichen für Gartentiere meist keine Gefahr darstellt, kann es für Kinder schon anders aussehen. Da kleine Kinder selten allein auf der Parzelle sind, reicht meist schon ein Zaun um den Gar­tenteich herum. Der sollte gartentypisch aus Holz oder individuell anpassbar aus edlerem Metall sein. Wenn Sie hier mobile Elemente als große Tore einplanen, sichert das auch Ihren „Feierabend-Blick“ aufs Wasser.

Wenn Sie keinen Zaun im Garten wollen, sollten Sie die Wasserfläche selbst sichern. Eine Bepflanzung alleine reicht da aber nicht. Fast jede Wasserfläche lässt sich mit einer Haube aus Metallgeflecht schützen, die aber den natürlichen Anblick und die Zugänglichkeit für Tiere behindern. Besser ist es, Sie instal­lieren ein stabiles Metallgeflecht knapp unter der Wasseroberfläche. Baustahlgitter sind hier eine günstige Lösung. Sie sollten auf Form geschnitten, in der Teichmitte beispielsweise mithilfe von aufgeschichteten Steinen noch einmal gegen Durchbiegen geschützt werden und an den Rändern auf einem stabilen Kiesbett aufliegen, das nicht unter der Last wegrutschen kann.

Gefahren minimierenFoto: mauritius images/Image Source/Sydney Bourne

Schutz auch für die Kleinen

Kleine, bodentief eingelassene Form- und Miniteiche, die häufig als Einstieg in das Thema Gartenteich zum Einsatz kommen, sollten Sie ebenfalls mit einem Un­terwasserschutz versehen. Hier können schon Grillroste helfen, die oft in allen möglichen Größen und Formen zu bekommen sind.

Stürze – die größere Gefahr

Relativ ungefährlich in Sachen Ertrinken sind Wasserläufe im Garten, da hier Wasser meist nur plätschernd durch Kiesbetten läuft und sich auf seinem Weg ab und zu in Kleinstgewässern anstaut. Hier sollten aber Sturzgefahren minimiert werden. Sichern Sie wannenförmige Kuhlen und Großsteine, in denen sich Wasser zum Trinken und Baden für Tiere anstaut, am Rand gut mit Erdreich und Kies und bepflanzen Sie sie so, dass Sie Tieren den Zugang nicht erschweren, aber Stolperkanten verhindern.

Lediglich das Sammelbecken des Bach­laufs, von dem aus die Pumpe das Wasser wieder zur „Quelle“ befördert, weist eine Wassertiefe auf, die gefährlich werden kann. Dieses tiefere Wasserbecken sollte gut eingegrünt und zusätzlich mit ei­nem Unterwasser-Metallgeflecht geschützt werden. Wasserpflanzen sind hier nicht sinnvoll, da die damit einhergehenden Pflanzen- und Schwebstoffe im Wasser die Pumpenleistung schnell minimieren.

Arbeiten Sie grundsätzlich im Gartenteich- und Wasserlaufbau nur mit Kies unterschiedlicher Korngrößen und Sand und gut abgerundeten Großsteinen, nicht mit scharfkantigen Materialien wie Bruch­stein und Schotter. Das schont nicht nur die meist genutzte Teichfolie, sondern verringert erheblich die Verletzungsgefahr.

Gitta Stahl
Beratungsbüro für nachhaltiges Gärtnern


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