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Schneeglöckchen mit Heizung

Schlagworte zu diesem Artikel:
  • Schneeglöckchen
  • Nieswurz
  • Zwiebelblumen
  • Erwärmung
  • Wurzeln
  • Nahrungsquelle
  • Insekten

Schneeglöckchen mit HeizungFoto: PHIer/Adobe Stock

Dass Schneeglöckchen (Galanthus) hart im Nehmen sind und oft schon Ende Januar aus der Erde gucken, ist für Gartenfreunde nichts Neues. Doch wussten Sie auch, dass die Zwiebelblumen sich selbst einheizen, um dieses Kunststück zu vollbringen?

Der Trick heißt Thermogenese, also die Erzeugung von Wärme. In den unterirdischen Zwiebeln haben die Frühblüher Energiereserven in Form von Kohlenhydraten gespeichert. Ein Teil dieser Reservestoffe wird „verbrannt“, wodurch sich die Zwiebel auf etwa 8–10 °C erwärmt. So beginnt der Schnee direkt um die Pflanze herum zu tauen. Das Schmelzwasser ist in Frostperioden ebenfalls sehr willkommen und wird gleich von den Wurzeln aufgenommen. Das Schneeglöckchen hat so einen Wachstumsvorsprung und kann seine Blüten vor der Konkurrenz öffnen.

Stinkende NieswurzFoto: Rusana/Adobe Stock Eine weitere Taktik hat die Stinkende Nieswurz (Helleborus foetidus, Foto M.) parat, eine heimische Wildpflanze, die von Februar bis April blüht. Sie „beheizt“ ihre Blüten, um frühe Hummeln zur Bestäubung anzulocken. In den Blüten befindet sich Nektar, und darin leben Hefekulturen. Die Hefepilze nutzen den Nektar als Nahrungsquelle und geben durch ihren Stoffwechsel Wärme ab. Dadurch kann die Blütentemperatur bis zu 6 °C höher liegen als die Umgebungstemperatur. So steigert die Nieswurz ihre Attraktivität und sorgt für eine sichere Bestäubung.

grr

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