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Mehr Kulturpflanzen für die Welternährung

7000 statt vier

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  • Bambara-Erdnuss
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Kulturpflanzen - WelternährungFoto: Siriporn-88/Shutterstock


Reis, Mais, Weizen, Soja – das sind die vier Pflanzen, auf de­nen die Hauptlast der Welternährung ruht. Erschreckend wenig, wenn man sich vor Augen führt, dass Menschen bisher bis zu 7000 Pflanzen landwirtschaftlich kultiviert haben.

Das fand auch Sayed Azam-Ali, Professor an der Universität Nottingham, und hat sich zum Ziel gesetzt, für die fast vergessenen Arten zu kämpfen. Mit seiner Organisation „Crops for the Future“ sorgt er dafür, dass das Wissen über den Anbau traditioneller Arten nicht verloren geht, damit auch in Zukunft Arten wie die Bambara-Erdnuss (Vigna subterranea, Foto) und die Knollenbaselle (Ullucus tuberosus) noch auf dem Speiseplan stehen. Besonders mit Blick auf den Klimawandel ist das von großer Bedeutung, da die traditionellen Nutzpflanzen oft mit extremen Wet­ter­be­din­gun­gen deutlich besser zurechtkommen als die „großen Vier“.

grr

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