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Klimawandel stört Beziehungen

Schlagworte zu diesem Artikel:
  • Klimawandel, Beziehungen, Bestäubung, Temperaturanstieg, Samen, Bienen

BestäubungFotos: picture alliance/blickwinkel; Joël Héras/Biosphoto (Kreis)Wissenschaftler der Uni München haben gezeigt, wie der Klimawandel das Zusammenspiel von Pflanzen und Insekten stören kann. So blüht die Gewöhnliche Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris) durch den Temperaturanstieg früher. Dagegen sind zwei ihrer wichtigsten Bestäuber, die Gehörnte Mauerbiene (Foto) und die Rote Mauerbiene, beim Schlüpfen nicht ganz so schnell.

So kann es im Extremfall sein, dass die Pflanze keine Samen ausbildet, weil die Blüten nicht bestäubt werden und die Wildbienen andere Blüten mit Nahrung suchen müssen. „Für Wildbienen ist der richtige Zeitpunkt des Schlupfes insbesondere im Frühling zu Beginn der Vegetations­periode wichtig, da bereits eine kurze Zeitspanne ohne blühende Pflanzen und damit ohne Nahrung negative Folgen für das Überleben der Bienen und die Anzahl an Nachkommen haben kann“, erklärt Dr. Andrea Holzschuh. Der Klimawandel stelle somit eine zusätzliche Bedrohung für die Pflanzen- und Wildbienenarten dar, schlussfolgern die Forscher.

sök

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