• Gartenpflege

Wozu brauche ich Saatbänder?

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Keimerfolg am laufenden MeterFoto: Flora Press/Otmar Diez


Vor allem sehr feines Saatgut, z.B. von Möhren, lässt sich schlecht gleichmäßig aus­säen – das Ergebnis sind oft dichte „Sämlingswälder“ neben kahlen Stellen. Eine Lösung dafür bieten Saatbänder. Bei ihnen sind die Samen in gleichmäßigen Abständen in dünne Papierstreifen eingebettet.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Aussaat gelingt leicht, die Samen haben optimale Abstände, und die Sämlinge müssen nicht vereinzelt werden. Zudem sind sie gegen Wegspülen durch Regen und Gießwasser und vor Vogelfraß geschützt.

Zur Aussaat ziehen Sie einfach eine 1–2 cm tiefe Rille in die gelockerte Erde und legen das Saatband hinein. Gießen Sie es gründlich an und bedecken Sie es dünn mit Erde, die Sie leicht andrücken. Abschließend sollten Sie alles noch einmal gießen.

Entscheidend für den Keimerfolg ist eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit – kontrollieren und gießen Sie Ihre Aussaaten re­gelmäßig! Saatbänder gibt es für Gemüse, Kräuter und Blumen. Für flächige Aussaaten haben sich auch Saatscheiben und -teppiche bewährt.

grr

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