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Rasen im Schatten verlangt besondere Pflege

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Schattenrasen Beim Schattenrasen ist ein regelmäßiger Schnitt besonders wichtig Rasen im Schatten benötigt eine andere Pflege als Rasen in der prallen Sonne, denn die Graspflanzen passen sich immer dem natürlichen Gleichgewicht folgend den Gegebenheiten des Standortes an. Mit anderen Worten: Die Graspflanze, die weniger Licht bekommt, braucht eine zu ihren Wachs­tums­be­din­gun­gen passende Pflege, insbesondere in Bezug auf Feuchtigkeit und Schnitt.


Licht und Nachsaat wichtig

Erstes Ziel sollte es sein, dass der Rasen trotz seiner Schattenlage möglichst viel Licht bekommt. Dann können die Graspflanzen mehr Photosynthese betreiben, mehr Reservestoffe bilden, sind robuster und werden nicht so schnell von Krankheiten geschwächt. So könnten Sie z.B. durch das Auslichten der Bäume, die für den Schatten verantwortlich sind, für eine bessere Lichtzufuhr sorgen.

Säen Sie außerdem regelmäßig, mehrmals jährlich, mit Qualitätsmischungen nach. Am besten eignen sich dafür das zeitige Frühjahr und der Herbst.

Das Saatgut müssen Sie immer feucht halten, bis die kleinen Pflanzen ca. 5 cm groß sind. Nach dem ersten Schnitt sollten Sie gelegentlich Wasser geben (Auch nach Regenfällen ist es unter Bäumen noch trocken!), um Trockenschäden zu vermeiden. Dabei sollte eine möglichst tiefe Bodendurchfeuchtung erzielt werden.


Richtig schneiden und düngen

Beim Schattenrasen sollte die Schnitthöhe 7 cm nicht unterschreiten. Damit verbleibt für die Graspflanze mehr Photosynthesefläche, und Moos wird unterdrückt. Ein regelmäßiger, nicht zu häufiger Schnitt, bei dem maximal ein Drittel der Blattmasse entfernt wird, ist gerade beim Schattenrasen wichtig. Oft reicht es, den Rasen im Schatten nur alle zwei bis drei Wochen zu mähen.

Die Düngung sollte angepasst an den übrigen Rasen erfolgen. Wichtig ist, dass Sie jede unnötige Belastung des Schattenrasens vermeiden. Durch den Lichtmangel ist die Regenerationskraft der Graspflanzen stark reduziert. Es dauert daher sehr viel länger, bis sich Schattenrasen von starker Belastung und den damit verbundenen Zerstörungen erholt und sich die Narbe wieder regeneriert.

Beherzigt man jedoch diese wenigen Hinweise, die außerdem die Arbeit erleichtern, ist auch ein schöner Rasen unter Bäumen möglich.

Martin Bocksch

 


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