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Ob feurig oder fruchtig - Paprika mögen's warm

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Paprika PflanzeFoto: Kleinworth Das sieht vielversprechend aus: Die ersten Früchte zeigen sich Tipps zum Ernten und Verarbeiten

Die Färbung der Früchte zeigt den Reifezustand an. Mit jedem Tag Sonne und Wärme zeigt die Paprikaschote mehr Rot – bis sie letztendlich vollreif geerntet wird.

Hierbei ist zu beachten, dass die Frucht nicht etwa abgebrochen, sondern mit einem ca. 2,5cm langen Stiel abgeschnitten wird. So bleibt die Frucht bei der Ernte unverletzt und kann einige Zeit gelagert werden.

Wenn Sie die Früchte lieber gleich verwerten möchten, können Sie sie gemeinsam mit den ebenfalls frisch geernteten Peperoni, Tomaten, Zwiebel und Knoblauch, gewürzt mit Oregano, Thymian und Rosmarin, zu einer fruchtig feurigen Tomaten-Paprikasoße verarbeiten. Mit etwas angebratenem Hackfleisch und der Lieblingssorte Nudeln wird daraus ein Festschmaus für die ganze Familie.

Natürlich kann Paprika auch einfach frisch gegessen werden. Die Kinder nehmen sie gerne als Snack in den Kindergarten oder in die Schule mit. Sollte die oft harte Schale stören, wird sie einfach mit einem Sparschäler entfernt.

Wer einen Kleingarten hat und darin Obst und Gemüse anbaut, bei dem kommt schon einiges an Früchten zusammen. Und wenn die eigene Familie nicht mehr „gegen anessen“ kann, freuen sich die Nachbarn, so erhalten sie – wenngleich ohne das Glücksgefühl des Gärtnerns – wirklich frisches und ökologisch angebautes Gemüse.

Viel Erfolg beim Nachanbau und guten Appetit!

Thomas Kleinworth,
Landesverbandsfachberater des Landesverbandes Schleswig-Holstein der Gartenfreunde

 

Tipps zum Pflanzenschutz

Ich hatte Glück, kein Schadorganismus hat sich für meine Paprika interessiert. Nur die Jungpflanzen waren durch die Wegschnecke gefährdet, durch regelmäßiges Absammeln und die spätere trockene Witterung wurde das aber nicht zum Problem.

Oder habe ich durch gute Bedingungen für eine widerstandsfähige Pflanze gesorgt? Pilzkrankheiten können über den Wasserhaushalt im Griff gehalten werden.

Welkepilze können durch infiziertes Saatgut oder durch die Erde an und in die Pflanze geraten. Daher ist es gut, eine gewisse Qualität der Ausgangsmaterialien im Auge zu behalten.

Tierische Schädlinge wie Blattläuse und Thripse sollten bei starkem Befall mit entsprechend zugelassenen Mitteln bekämpft werden, da es sonst zu einem Totalausfall kommen kann. Erdraupen können mit einem einfachen Pappkragen um den Wurzelhals herum abgewehrt werden.

 

Hintergründiges zu Paprika

Viele Vitamine sind in der appetitlichen Frucht gespeichert, ebenso das „Capsaicin“, das für die Schärfe der verschiedenen Paprikasorten verantwortlich ist. Mitte des 20. Jahrhunderts wurden in Ungarn milde, fast süße Sorten gezüchtet, so eine ist ‘Luigi’. Sie enthalten nahezu kein „Capsaicin“, eine scharfe Paprika das fünffache im Vergleich zu den milden Sorten und eine Chili der Sorte ‘Habanero’ ungefähr das 1000fache.

Fast alle bei uns in den Supermärkten erhältlichen Sorten sind milde Sorten von Capsicum annum. Diese Art wächst bei uns als Halbstrauch in einjähriger Kultur, mit bis zu 150 cm Wuchshöhe in aufrechter Form.

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