• Gartenpraxis
  • Gartenpflege
  • Boden Kompost Dünger

Multitalent Boden

Schlagworte zu diesem Artikel:
  • Boden
  • Regenwürmer
  • Humus
  • Braunerde
  • Podsol
  • Pseudogley
  • Ranker
  • Rendzina
  • Hortisol
  • Humusgehalt
  • Gartenbodenverbesserung
  • Falllaub
  • Waldboden
  • Bodenleben
  • Sauzahn
  • Kultivator
  • Rin­den­mulch
  • Zwischensaaten
  • Grün­düngungen
  • Kulturpflanzen
„Echte Typen“ von Menschenhand verändert

Tonreicher BodenFoto: Laukötter Tonreicher Boden ist geschmeidig und lässt sich bestens formen. Eine in der Hand gerollte „Wurst“ glänzt an der Oberfläche. Lehmiger BodenFoto: Laukötter Bei lehmigem Boden ist der Sandanteil noch spürbar. Die Bodenmasse lässt sich kneten, bleibt aber leicht brüchig.

 

In Mitteleuropa kommen mehr als 50 unterscheidbare Bodentypen vor. Davon sind die Braunerde, der Podsol, der Pseudogley, der Ranker und die Rendzina am ehesten bekannt.

Acker- und Gartenböden zeigen durch langjährige und oft tief­gründige Bearbeitung kaum noch Strukturen der früheren Bodenentwicklung. So werden alle Gartenböden inzwischen als ein von Menschenhand stark veränderter eigener Bodentyp, das Hortisol (Hortus = Garten, Solum = Boden), klassifiziert.

Kennzeichnend für den Gartenboden sind v.a. folgende Eigenschaften: sehr hoher Humusgehalt gleichmäßig verteilt bis in tiefe Schichten, gute Krümel­struk­tur und Durchwurzelbarkeit, hohe Nährstoffgehalte und gute kontinu­ierliche Wasserversorgung. Meist werden die ungünstigen Fak­to­ren des ursprünglichen Bodentyps durch ausgleichende Pflegemaßnahmen dauerhaft verbessert.


Mit Fingerspitzengefühl die Bodenart erkennen

Scharf-kantige SandkörnerFoto: Laukötter Zerreibt man sandigen Boden zwischen den Fingern, schmirgelt er durch seine scharf- kantigen Körner die Haut und lässt sich niemals zu einer festen „Wurst“ formen Ob der Boden sand-, lehm- oder tongeprägt ist, lässt sich durch eine einfache Fingerprobe ermitteln. Wenn Sie Boden zwischen Daumen und Zeigefinger reiben, fühlt der Ta(e)ster von sandigen Böden gro­be, scharfkantige Körner. Diese Probe schmirgelt die Haut und lässt sich niemals zu einer festen „Wurst“ formen.

Sehr tonreicher Boden ist dagegen geschmeidig, lässt sich bes­tens formen, und die in der Hand gerollte feste „Wurst“ glänzt an der Oberfläche. Eine Mischung aus Sand, Schluff (mittlere Korngröße) und Ton führt zu lehmigen Bodenarten. Lehm haftet an den Fingern als mehliger Staub. Der Sandanteil ist noch spürbar. Die Bo­den­mas­se lässt sich kneten, ist aber in ihrer Konsistenz noch leicht brüchig.

Wer seine Gartenerde in einem zylindrischen Deckelglas mit Wasser kräftig aufschüttelt und danach die Partikel nach ihrer Schwer­kraft absinken lässt, der kann an dieser Aufschichtung ablesen, wie hoch die Anteile von Sand, Schluff und Ton sind und wie viel sehr leichtes organisches Material sich als Humus oben auf der Schüt­tel­pro­be absetzt.

Bei Maßnahmen zur Gartenbodenverbesserung können sehr was­serdurchlässige Sandböden mit Ton- und Gesteinsmehl und wasserstauende Tonböden mit reinem Sand so vermischt werden, dass sich z.B. günstigere Wasserverhältnisse im Boden einstellen.

Seite 2 von 4

Grünes Glück - Ratgeber für Neulinge im Kleingarten

„Grünes Glück“ - Der perfekte Ratgeber zur Begrüßung neuer Mitglieder

Die Broschüre „Grünes Glück“ fasst auf 48 Seiten übersichtlich zusammen, was für Neulinge im Kleingarten wichtig und hilfreich ist.

› Was bedeutet eigentlich kleingärtnerische Nutzung?
› Wie funktioniert individuelle Gartenplanung?
› Wie gelingt erfolgreicher Obst- und Gemüseanbau?
› Welche Zierpflanzen eignen sich für meinen Garten?
› Welche Rechtsfragen sind zu beachten?

 

„Grünes Glück" nimmt neue Kleingärtnerinnen und -gärtner an die Hand und macht sie fit für ihr neues Hobby! So können neue Pächterinnen und Pächter im Verein besonders schnell Wurzeln schlagen!

Leseprobe & Bestellung

Online-Seminar am 29.09.2026

Blumen aus Knollen und Zwiebeln

Entdecken Sie die Welt der Tulpen, Dahlien, Anemonen und Narzissen mit der Bio-Blumengärtnerin und Schnittblumen-Expertin Chantal Remmert:
► Herbstpflanzungen: Tulpen, Narzissen, Krokusse    
► Frühjahrspflanzungen: Dahlien und Gladiolen
► Experten-Wissen rund um Anemonen und Ranunkeln
► Optimale Kultur und Pflege: Standort, Düngung, Bewässerung
► Praktische Tipps für Blumenbeet und Kübel, Arten und Sorten

+ Am Ende beantwortet Chantal Remmert Ihre individuellen Fragen zu Knollen- und Zwiebelblumen.

Alle Infos & Anmeldung

Was liegt an im Gemüsegarten?

Gemüsegarten September

Hier finden Sie unsere aktuellen Gartentipps für den September.

mehr…

Unsere Gartenschätze

Im Fokus: Gartenschätze

Sie sind auf der Suche nach Besonderheiten für Ihren Garten? Dann schauen Sie sich doch mal unsere Gartenschätze an. 

mehr…

Der Blühkalender der Stauden

Der Blühkalender der Stauden

Unser Blühkalender hilft Ihnen dabei, Stauden mit unterschiedlichen Blütezeiten zu pflanzen – das freut das Auge und bietet vielen Insekten das ganze Gartenjahr Nahrung.

mehr…

Was liegt an im Obstgarten?

Obstgarten September

Hier finden Sie unsere aktuellen Gartentipps für den September.

mehr…

Gartenfreund Spezial - Wildbienen

„Gartenfreund Spezial“: Wildbienen

Eine Ausgabe „Gartenfreund Spezial“ mit nur einem Thema: Wildbienen!

Alles Wissenswerte zu den spannenden und schützenswerten Insekten. Vom Erkennen der unterschiedlichen Arten bis hin zu praktischen Tipps, wie man ihnen im eigenen Garten eine Heimat bieten kann.

Ideal auch für Schulungen und Lehrgänge.

Alle Infos & Bestellung

Blühkalender Sommerblumen

Mit ein- und zweijährigen Sommerblumen können Sie für ein wahres Blütenmeer im Garten sorgen. Unser Aussaat- und Blühkalender hilft Ihnen dabei, die Blumen so auszuwählen, dass Sie das gesamte Gartenjahr Wildbienen und Co. Nahrung bieten können.

mehr…

Was liegt an im Ziergarten?

Ziergarten September

Hier finden Sie unsere aktuellen Gartentipps für den September.

mehr…