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Komposterde – das „Gold“ des Kleingärtners

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KompostFoto: Breder Leider gibt es immer noch Hobbygärtner, die auf eigenen Kompost verzichten. Statt eigene, gut gepflegte Komposterde im Garten zur Bodenverbesserung zu nutzen, kaufen viele Gartenbesitzer alljährlich säckeweise Blu­men­er­de, Torf oder Rindenhumus. Das muss nicht sein. Doch wo und wie legt man einen Kom­post­hau­fen an?

Am besten eignet sich ein halbschattiger oder absonniger Platz in der Nähe eines Baumes oder größeren Strauches. Bitte lassen Sie jedoch genügend Platz bis zum Baumstamm. Reicht der Kompost bis an den Stamm heran, kommt es alsbald zu Rindenschäden.

Platzsparend sind neben den Thermokompostern vor allem Rotteboxen oder Kompostsilos. Ver­schie­de­ne, auch im Handel angebotene Materialien wie Holz- oder Kunststoffbohlen oder Draht­git­ter eignen sich hierfür.

Achten Sie darauf, dass der Kompost nicht auf einer Stein- oder Betonplatte, sondern auf ge­wach­se­nem Boden angelegt werden sollte. Überschüssige Feuchtigkeit kann so in den Unterboden ab­zie­hen, und Bodenleben kann von hier aus in das Kompostmate­rial eindringen.

Besonders vorteilhaft ist es, eine „Doppelbox“, d.h. zwei Rotteboxen, die sich an einer Fläche be­rüh­ren, anzulegen. So haben frischer und vorjähriger Kompost Kontakt, und Mikroben, Regenwür­mer und andere den Kompost be­wohnende Lebewesen können in das neue Kompostmaterial ein­wan­dern und zur Rottebeschleunigung beitragen. Auf teure Kompost­beschleunigungspräparate kann somit verzichtet werden.

Um eine schnelle und einheitliche Zersetzung des pflanzlichen Materials zu erreichen, ist es sinnvoll, zum Ende des Winters das vorjährige Material umzusetzen. Diese Aktion können Sie mit dem Verteilen des alten Kompostes im Garten kombinieren.

Dann wird eine Rottebox frei für den neu aufgesetzten Kompost des Vorjahres. Die Höhe des Kom­post­ma­te­ri­als sollte höchstens 1 m betragen.

Maria Andrae

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