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Ziergarten März
Foto: Neder
Kopf- und Sprossstecklinge bei der Efeutute
Mit zunehmendem Licht lassen sich viele Zimmerpflanzen leicht vermehren. Besonders einfach gelingt dies bei der Efeutute (Epipremnum aureum). Für einen Kopfsteckling schneiden Sie den Trieb mit einem scharfen Messer etwa 0,5 cm unterhalb des zweiten Blattknotens ab. Das untere Blatt wird entfernt, das obere bleibt erhalten.
Aus längeren Trieben lassen sich mehrere Sprossstecklinge gewinnen, die jeweils zwei Blattknoten besitzen. Am unteren Knoten wird das Blatt entfernt, am oberen belassen; der Schnitt erfolgt dicht oberhalb des oberen Knotens.
Die Stecklinge werden in kleine Töpfe mit Vermehrungserde oder in ein Gemisch aus Topfsubstrat und etwa 50 % Perlite oder Sand gesteckt. Ein Verdunstungsschutz fördert bei 20 bis 25 °C innerhalb von vier bis sechs Wochen die Wurzelbildung. Ein halbschattiger Standort ist dabei von Vorteil. Alternativ können Kopfstecklinge auch im Wasserglas bewurzelt und anschließend eingetopft werden. Auf ähnliche Weise lassen sich auch einige Philodendron-Arten vermehren.
Foto: LianeM/Adobe Stock
Ein zarter Hauch von Mandelduft
Die aus Korea stammende Schneeforsythie (Abeliophyllum distichum) ist mit der Forsythie verwandt. Sie blüht ab März zwar weniger spektakulär, lässt ihre Verwandte jedoch in puncto Duft weit hinter sich. Ein zartes, exquisites Blütenaroma, das manche als Mandelduft bezeichnen, entströmt den zartrosa Blüten und verwöhnt die Nasen der Gartenliebhaber. So lässt sich über manche Spätwintertristesse leichter hinwegsehen.
Der Wuchs des Strauchs ist etwas sparrig und erreicht eine Höhe von etwa 150 cm. An eine schützende Wand angelehnt, sind die empfindlichen Blüten gut aufgehoben.
Thomas Neder









