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Ziergarten April
Foto: NederZauberhafte Narzissen
Im Gegensatz zu Tulpen kommen Narzissen gut mit einem tiefgründigen, leicht feuchten und humosen Boden zurecht. Anders als viele andere Blumenzwiebeln bilden sie zudem reichlich Blattmasse. Dieses Laub entzieht dem Boden vergleichsweise viel Wasser und stirbt erst relativ spät ab. Es sollte daher unbedingt bis zum vollständigen Einziehen an der Zwiebel verbleiben. Wird das Laub bereits kurz nach der Blüte entfernt, fehlt den Zwiebeln die notwendige Energie für die Blütenbildung im folgenden Jahr. Narzissen benötigen keine so ausgeprägte Ruhezeit wie Tulpen, um im nächsten Jahr erneut zuverlässig zu blühen. Zudem werden sie von Wühlmäusen weitgehend gemieden. Achten Sie jedoch darauf, dass Narzissen bereits sehr früh im Herbst mit der Wurzelbildung beginnen. Eine zu späte Pflanzung kann daher zu Wachstumsproblemen oder Blühversagen führen. Besondere Vorsicht ist beim Pflanzen geboten, wenn die Zwiebeln bereits Wurzeln gebildet haben. Diese sollten nicht beschädigt werden, da dies das Anwachsen erheblich beeinträchtigen kann.
Foto: Neder
Niedrige Scheinhasel – früher Blütenzauber im Vorfrühling
Die Blüten der sehr hübschen, jedoch selten gepflanzten Winter-Scheinhasel (Corylopsis pauciflora) erscheinen – abhängig von der Witterung – bereits von Februar bis April noch vor dem Blattaustrieb. Sie sitzen an herabhängenden, angenehm duftenden Kätzchen und verleihen dem Strauch eine besondere Zierwirkung im zeitigen Frühjahr.
Scheinhaseln danken Ihnen einen windgeschützten Standort und bevorzugen einen leicht beschatteten Platz. Die Winter-Scheinhasel, auch als Niedrige Glockenhasel bekannt, wächst langsam und entwickelt sich im Alter zu einem dicht verzweigten Strauch mit einer Höhe von etwa 2 m.
Die glockenförmigen Blüten erinnern in ihrer Gestalt an Schlüsselblumen und verströmen einen feinen, süßlichen Duft. Corylopsis pauciflora gilt als die frühestblühende Art innerhalb der Gattung.
Thomas Neder








