BMS
  • Gartengenuss

Vitaminbomben aus dem Garten

Schlagworte zu diesem Artikel:
  • Vitamine
  • Smoothies
  • Löwenzahn
  • Giersch
  • Gundermann
  • Chiasamen
  • Leinsamen
  • Zimt
  • Ingwer
  • Va­nil­le
  • Piment
  • Kurkuma
  • Honig
  • Ahornsirup
  • Agavendicksaft
  • Karotten
  • Spinat
  • Kohl
  • Leinöl
  • Olivenöl
  • Rapsöl
  • Erdbeeren
  • Himbeeren
  • Kirschen
  • Mirabellen
  • Zwetschen
  • Äpfel
  • Bananen
  • Rohkost
  • Rote Bete
  • Paprika
  • Rotkohl
  • Reneklo­den
  • Sanddorn
  • Aprikosen
  • Färberkamille
  • Johannisbeeren
  • Stachelbeeren
  • Tafeltrauben
  • Weißkohl
  • Chicorée
  • Weizengras
  • Gurken
  • Rucola
  • Feldsalat
  • Brennnesseln
  • Minze
  • Radieschen

Smoothies lassen sich schnell und einfach zubereiten


Bunte SmoothiesFoto: 5ph/Fotolia.com

Früchte und Gemüse sind lecker und gesund — das wissen Gartenfreunde natürlich schon seit Langem. Voll im Trend liegt der „Frischegenuss im Glas“ in Form von selbst gemixten Smoothies. Vieles, was im eigenen Garten wächst und gedeiht, eignet sich wunderbar zur Zubereitung dieser schmackhaften Vitamin-Drinks.

Also, auf in den Garten und ernten, was das grüne Paradies hergibt! Plündern Sie einfach Ihre Obstbäume und Beerensträucher, greifen Sie im Gemüsebeet zu und pflücken Sie das ein oder andere Küchenkraut, um die trinkbaren Zwischen­mahlzeiten zu zaubern. Wie praktisch, dass Sie auch essbare Wildkräuter wie Löwenzahn, Giersch und Gundermann in Ihren Smoothies verarbeiten können.


Smoothie-Grundkurs

Das Grundrezept lässt sich leicht auf einen Nenner bringen: Sie benötigen eine Flüssigkeit als Basis, wie Leitungswasser oder stilles Mineralwasser, ungesüßten Tee oder Saft, Kokoswasser, Butter- oder Mandelmilch. Hinzu kommen ganz nach dem persönlichen Geschmack frische Kräuter, Obst und Gemüse. Eine besondere Geschmacksnote verleihen Sie Ihrem Smoothie mit Nüssen, Getreideflocken, Saaten wie Chia- oder Leinsamen und Gewürzen. Hier stehen Zimt, Ingwer, Va­nil­le, Piment und Kurkuma ganz oben auf der Beliebtheitsskala.

Falls gesüßt werden soll, verwenden Sie am besten Honig, Ahornsirup oder Agavendicksaft. Insbesondere dann, wenn fettlösliche Vitamine (A, D, E und K), beispielsweise aus Karotten, Spinat oder Kohl, im Smoothie sind, sollten Sie einen Teelöffel kaltgepresstes Lein-, Oliven- oder Rapsöl zugeben, damit die Vitamine optimal vom Körper aufgenommen werden können.

Grundsätzlich sind für Smoothies alle frischen Früchte und Gemüse verwendbar, die roh essbar sind. Nicht in den Smoothie dürfen also beispielsweise rohe Auberginen, grüne Bohnen, Ho­lun­der­bee­ren oder Rhabarber.

Ganz gleich, ob Familien mit kleinen Kindern oder Einsteiger, wer sich erst einmal mit Smoothies anfreunden will, sollte zu Beginn nicht allzu herbe Drinks mixen. Das funktioniert gut mit einem hohen Anteil an süßen Früchten wie Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen, Mirabellen, Zwetschen, Äpfeln und Bananen. Um Ihre Kinder für diese Rohkost zum Trinken zu begeistern, wählen Sie die Zutaten am besten zusammen aus und mixen Sie die Drinks gemeinsam.


Die passende Technik

Um eigene Smoothies zu mixen, muss nicht unbedingt ein „Smoothie-Maker“ gekauft werden. Vor allem Einsteiger, die vielleicht noch nicht wissen, ob ihnen diese Vitamin-Drinks überhaupt schmecken, können erst einmal mit den vorhandenen Küchengeräten experimentieren. Für die Verarbeitung weicher Zutaten reicht ein leistungsstarker Pürierstab mit einem hohen Becher aus.

Möchten Sie auch Kräuter und harte Gemüse verarbeiten, ist ein Standmixer sinnvoll. Eine hohe Leistung mit entsprechender Umdrehungszahl garantiert die schnelle Verarbeitung bei geringer Wärmeentwicklung. So bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe weitgehend erhalten. Der besondere Clou dieser Art von Rohkost ist schließlich die starke Zerkleinerung. Dadurch können die in den Früchten enthaltenen Nährstoffe, Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe leichter vom Körper aufgenommen werden. Sie sollten bei der Zubereitung nicht durch hohe Temperaturen zerstört werden.

Inzwischen gibt es auch eine ganze Rei­he multifunktionaler Küchenmaschinen, die in ihrem Mixtopf Eiswürfel zerkleinern können. Diese Geräte eignen sich ebenfalls gut zur Zubereitung von Smoothies.

Für die Zubereitung gilt: Härtere Früchte und Gemüse wie Möhren, Sellerie und Äpfel sollten Sie, bevor Sie sie in den Mixer geben, stärker zerkleinern als weiche wie Salat, Bananen oder Avocados. Letztere sorgen nicht nur für einen besonders buttrigen Geschmack, sondern verleihen dem Smoothie noch mehr Sämigkeit.


Alle lieben rote Drinks

Kinder lieben Smoothies Kinder lieben Smoothies aus süßen Früchten wie Erdbeeren und Himbeeren. Die Farbe weist schon auf die Inhaltsstoffe hin. In roten Smoothies ist oft Lycopin, das zu den Carotino­iden gehört, enthalten. Anthocyane sind ver­ant­wort­lich für die oft ins Violett gehende, dunkelrote Fär­bung von Trauben, Brombeeren und Heidelbeeren. Beide Stoffe besitzen eine hohe antioxidative Wirkung.

Rote Drinks kommen bei Groß und Klein glei­cher­ma­ßen gut an. Übrigens können Sie auch vorwiegend aus Gemüse bestehende Smoothies schön rot färben, z.B. mit Roter Bete. Probieren Sie es mal aus: Einen Apfel mit Schale, eine Möhre, ein Stückchen Ingwer und eine geschälte Banane mit 100 ml Rote-Bete-Saft und Wasser nach Belieben im Mixtopf so lange pürieren, bis eine sämige Masse entsteht. Falls Rote Bete nicht Ihr Fall ist, können Sie auch auf Paprika, Rotkohl, rote Blattsalate bzw. Schalen von roten Äpfeln zu­rück­grei­fen, die mitunter bei der Zubereitung von Apfelkuchen oder Apfelmus anfallen.

 

KarottensmoothieFoto: Daniel Reiter/Panthermedia

Fruchtig in Gelb und Orange

Vor allem Karotten und Karottensaft sind mit ihrem Farbstoff Beta-Carotin Hauptfarbgeber für gelbe oder orange Smoo­thies. Aus dem Garten können ebenso Mirabellen, Reneklo­den, Sanddorn, gelbe Kirschen und Aprikosen verwendet werden. Alternativ können die Blüten der heimische Färberkamille (Anthemis tinctoria) im Mixtopf landen. Dann sollten die anderen Zutaten eher farblos sein, wie Äpfel und Birnen mit heller Schale, Weiße Johannisbeeren, Stachelbeeren, helle Tafeltrauben, Weißkohl oder Chicorée.


Gesundes Grünzeug

Grüne Smoothies zeichnen sich durch einen hohen Anteil an Chlorophyll aus. Dieser Pflanzenfarbstoff hat einen sehr positiven Effekt auf die Bildung neuer Blutzellen, hemmt Entzündungen und wirkt reinigend.

Das Blattgrün ist in besonders hohem Maß in Weizengras, aber auch in vielen anderen Le­bens­mit­teln wie Blattsalaten, Gurken und Kohl enthalten. Ideal für grüne Smoothies sind außerdem Spinat, Giersch, Grünkohl, Rucola oder Feldsalat. Diese Zutaten schmecken gar nicht so „grasig“, wie man vielleicht denken könnte. Auch Brennnesseln, Minze oder das frische Grün von Radieschen können Sie in den Mixer geben. Als flüssige Basis verwenden Sie für grüne Smoothies am besten Wasser.


Grüne SmoothiesFoto: meteo021/Fotolia.com Vor einem echten Smoothie-Fan ist kein Gemüse sicher: Auch Spinat, Kohl und Gurken wandern in den Mixer.


Sicherlich lassen sich nur wenige Kinder auf Anhieb für grasgrüne Smoothies begeistern. Doch hier können Sie sich mit Ihrem Nachwuchs ganz langsam herantasten, also zunächst mit weniger „Grünzeug“ anfangen und dessen Anteil dann im Laufe der Zeit erhöhen.

Christine Schonschek

 

Beeren-Smoothie

50–100 g Erdbeeren
50–100 g Himbeeren
50 g Johannisbeeren
1 reife Birne oder Banane
500 ml Wasser, Apfelsaft oder Milch
Einige Blätter Pfefferminze (auch zum Garnieren)
 

Grüner SmoothieFoto: Daniel Reiter/Panthermedia

Grüner Smoothie
50–100 g Erdbeeren
1 Handvoll Spinat
1 Handvoll Giersch
3–4 Blätter Löwenzahn
1 reife Birne oder Banane
500 ml Wasser

Einige Blüten von Gänseblümchen oder Kapuzinerkresse (auch zum Garnieren).

Die Flüssigkeitsmenge können Sie je nach gewünschter Konsistenz (flüssig bis cremig) variieren. Genießen Sie Ihre Smoothies am besten direkt nach der Zubereitung. Im Kühlschrank lassen sie sich aber auch problemlos bis zu 24 Stun­den aufbewahren.
 

 

Der Gemüse-Saisonkalender

Gemüse-SaisonkalenderWann kann ich meine Bohnen aussäen, wann kommt das Kohlrabi-Saatgut ins Frühbeet und ab wann beginnt die Ernte von Feldsalat? Mit dem Gemüse-Sai­son­ka­len­der wissen Sie auf einem Blick, wann Sie welches Gemüse aussäen, vereinzeln oder ernten können.

mehr…

Anzeige:
Neudorff
Der Blühkalender der Stauden

Der Blühkalender der StaudenUnser Blühkalender hilft Ihnen dabei, Stauden mit unterschiedlichen Blütezeiten zu pflanzen – das freut das Auge und bietet vielen Insekten das ganze Gartenjahr Nahrung.

mehr…

Was liegt an im Gemüsegarten?

Gemüsegarten März

Hier finden Sie unsere aktuellen Gartentipps für den Mai:
• Stangenbohnen vorziehen und pflanzen
• Essbare Tagetes
• Paprika stützen

mehr…

Anzeige:
Volmary
Was liegt an im Obstgarten?

Obstgarten Märzai

Hier finden Sie unsere aktuellen Gartentipps für den Mai:
• Stroh unter Erdbeeren erst nach der Blüte auslegen
• Stachelbeeren grün ernten
• Unter Beerensträuchern mulchen

mehr…

Was liegt an im Ziergarten?

Ziergarten Märzi

Hier finden Sie unsere aktuellen Gartentipps für den Mai:
• Rosen und Lavendel passen nicht zusammen
• Umtopfen großer Kübelpflanzen
• Wildtriebe von Rosen abreißen

mehr…

Anzeige:
Finnia
Rat für jeden Gartentag

Rat fuer jeden GartentagIn „Rat für jeden Gar­ten­tag“ gibt Franz Böhmig Tipps und Hinweise für das Gärtnern im Jah­res­ver­lauf.
In diesem Buch ist um­fang­reiches Wissen über den Garten enthalten, ausgehend von all­ge­mei­nen nachvollziehbaren Ratschlägen über die Anlage von Gärten, die Pflege von Zierpflanzen wie Gehölzen und Stauden bis hin zum Obst- und Gemüseanbau.

mehr…