Hilfe- Kletterrose kümmert.

Begonnen von Sonnuschka, 30. Mai 2003, 01:34:00

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Sonnuschka

Vor zwei Jahren habe ich in unserem neu angelegten Garten etliche Rosen gepflanzt, unter anderem eine Kletterrose (Containerware aus Holland). Gerade diese Rose hatte sich recht gut entwickelt und die letzten Jahre weniger unter dem Sternrußtau zu leiden als unsere anderen Rosen. (Sie steht an einer Ostwand unter einem Dachvorsprung, bekommt also kein direktes Wasser von oben.)<br />
<br />
Ich habe die Rose Anfang des Jahres um ca. 1/3 zurückgeschnitten  und mittlerweile auch gedüngt. Es kam auch ein Neuaustrieb, der aber total "zipflig" ist. Zuerst dachte ich an einen Frostschaden, aber auch die Triebe, die jetzt nachkommen entwickeln an den Augen nur buschige Stückchen und die Rose hat kein einziges Blatt. <br />
<br />
Es steht noch eine Rose in der Nähe, die ein wenig kümmert und teils ähnliche Symptome zeigt, alle anderen Rosen rundum entwickeln sich prächtig.<br />
<br />
Ich verstehe das nicht! - Weiß jemand Rat ???<br />

Sofie

Hallo Sonnuschka,<br />
<br />
Kletterrosen mögen ganz allgemein keinen zu starken Rückschnitt. Was hast du als Dünger verwendet? Werden die Rosen die kümmern, zu sehr vno anderen STräuchern und Pflanzen bedrängt? <br />
<br />
Liebe Grüße<br />
sofie<br />
www.gartenwelt-natur.de

Sonja

Hallo, Sofie,<br />
<br />
vielen Dank für Deine Antwort. <br />
<br />
Zu sehr zurückgeschnitten habe ich die Kletterrose, denke ich nicht, nur die abgestorbenen Triebe und sonst ca. 1/3. Als Dünger habe ich einen speziellen Rosendünger verwendet, Marke weiß ich gerade nicht mehr, ich glaube Neudorff.<br />
<br />
In der gleichen Ecke wachsen insgesamt 5 Rosen (jeweils ca. 70 cm bis 1 m voneinander entfernt) und 1 Clematis (von der Kletterrose ca. 60 cm entfernt). Von den Rosen wachsen 2 wunderbar, die Kletterrose kümmert total und eine zweite Rose kümmert "ein bisschen".<br />
<br />
Im Herbst haben alle Rosen abgelagerten Pferdemist bekommen und im Frühjahr die Düngung mit dem speziellen Rosendünger.<br />
<br />
Ich würde mich freuen, wenn Du eine Idee hast. Ich habe übrigens auch noch ein Bild, das ich mailen könnte.<br />
<br />
Grüßle<br />
<br />
Sonja

Gartenfreund

Ich habe einen Verdacht, vielleicht war der Pferdemist<br />
zu heftig; diesen Herbst - sollten die Rosen überleben - <br />
keinen Mist geben. lediglich im nächsten Frühjahr mit dem<br />
Rosendünger arbeiten. Auch zu viel kann schaden

sofie

Hallo Sonja,<br />
<br />
ja, vielleicht die Kombination, also Pferdemist und Rückschnitt, das könnte zuviel gewesen sein, auch wenn du ja sagst, du hättest nur vorsichtig zurückgeschnitten.<br />
Leider weiß ich nicht genau, wie sich Rosen generell mit Pferdemist vertragen, vermute aber auch, wie Gartenfreund, dass Rosendünger angesagter ist.<br />
<br />
Könnte es auch noch sein, dass sich die Rosen in diesem Gartenteil gegenseitig bedrängen? Schließlich werden sie ja mit den Jahren größer, auch im Wurzelbereich und jede Rose braucht ja viel an ganz bestimmten Nährstoffen. <br />
Das wäre vielleicht auch eine Überlegung, dort einzelne Rosen herauszunehmen und wonanders hin zu pflanzen...<br />
<br />
Liebe Grüße<br />
Sofie<br />
www.gartenwelt-natur.de

IhrGartenprofi

Werte Gartenfreundin Sonnuschka - Sonja und die beiden anderen Gartenfreunde aus diesem Dialog.<br />
Als Pflanzenschutzexperte sehe ich den "zipfligen" Schaden etwas anders. Das Schadbild kann zu der Rosengallwespe passen. Hier hat ein Schädling an die Triebspitze ein Ei gelegt woraus  sich ein sogenannter Schlafapfel bildet. In diesen Wucherungen (Gallen) entwickeln sich viele Larven. Schneiden Sie zur Kontrolle einmal eine solche Galle auf.<br />
Eine Bekämpfung wird durch entfernen der Gallen Durchgeführt.<br />
Freundliche Grüße Ihr Gartenprofi

bernd

Hallo... auch ich habe ein Problem mit einer Kletterrose...Im erstenJahr trieb sie sehr gut aus und zum Spätsommer zeigte sie dann dunkle Flecken an den Trieben. Auch in diesem Jahr treibt sie aus, aber zeitgleich verliert sie immer wieder Blätter<br />
Gruß ...

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