Schockierend! So unfassbar familien-feindlich ist das Kleingartenwesen!

Begonnen von Disputator, 19. September 2017, 09:18:42

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Disputator

Endlich hat eine junge Familie in einem Erfahrungsbericht beschrieben, mit welchen perfiden Methoden sie aus einer Kleingartenanlage vertrieben wurde.

Dies ist gelebter Alltag in diversen Kleingartenvereinen Deutschlands. Den Link zum Erfahrungsbericht finden Sie ganz unten in diesem Posting.

Diktatorische, kleinkarierte, diskriminierende, engstirnige und aggressive Menschen machen jungen Familien in Kleingartenvereinen das Leben schwer. Sie benutzen rigoros und rücksichtslos die Vorschriften und das Bundeskleingartengesetz (insbesondere die 1/3-Regel), um jungen Familien systematisch die Möglichkeit zu zerstören, einen Kleingarten unterhalten zu können. 

Vorwiegend die ältere Kleingärtner-Generation übt Druck auf junge Familien aus, weil sie keinerlei Verständnis für die Lebenswelt der heutigen jungen Familien aufbringen wollen. Sie kommen in kleinen Gruppen, denunzieren und diskriminieren die jungen Menschen. Sie sabotieren die Verjüngung des Kleingartenwesens und zerstören die Zukunft der Vereine.

Ein einleuchtendes Beispiel:
Der "Seniorengarten"

Der sogenannte Seniorengarten soll durch Abmilderung der Vorschriften die Unterhaltung eines Kleingarten für alte Menschen vereinfachen. Sie müssen keine großen Gemüsebeete anlegen. Eine gute Sache.

Und jetzt folgende Frage: Warum gibt es Seniorengärten - aber keine Familiengärten?


Wie kinder- und familienfeindlich ist das deutsche Kleingartenwesen eigentlich? Das ist doch eine absolute Frechheit gegenüber der jungen Generation in unserem Land! Warum lassen wir uns das gefallen? Steht endlich auf!


Es ist allerhöchste Eile geboten, sowohl das Bundeskleingartengesetz als auch sämtliche Vorschriften wie Rahmengartenordnung usw. zu modernisieren! Die 1/3-Regel - der Zwang zum Anbau von Obst und Gemüse ist nicht mehr zeitgemäß und muss weg! Niemand soll gezwungen werden, ein Beet anzulegen!


Jungen Familien muss es ermöglicht werden, einen Kleingarten zu unterhalten, ohne dass sie ständig penetriert werden von fiesen, gelangweilten, hinterlistigen Funktionären, die völlig irrsinnige Vorschriften als Waffe benutzen - Vorschriften wie die 1/3-Regel, der ZWANG zum Gemüsebeet - Vorschriften die mit der heutigen Lebenswelt im Jahre 2017 überhaupt nichts mehr zu tun haben!


Es wird Zeit aufzustehen und sich gerade zu machen gegen diesen Schwachsinn und die Menschen, welche gegen die Zukunft dieses Landes und des Kleingartenwesens arbeiten!


Lesen Sie hier den Erfahrungsbericht der jungen Familie in der Berliner Zeitung (kopieren Sie den Link und fügen Sie diesen in Ihren Browser ein):


http://www.berliner-zeitung.de/berlin/kleingarten-wie-der-traum-von-der-eigenen-parzelle-zum-albtraum-wurde-24616216


Karlo

Tja, aufgrund der Corona Pandemie stehen die meißten Kleingärten gut da mit prall gefüllten Wartelisten. Wer nicht unterschreibt, fliegt - perfekt um ungeliebte Vorschriften durchzudrücken.
Wie sieht´s bei Euch aus? Werden die Gartenverordnungen und Vereinssatzungen gerade fleißig geändert?

Es kommen auch wieder andere Zeiten und dann fehlen die jungen Leute, die auch mal Verantwortung im Vorstand übernehmen!

Rosa

Warum sollte die GO geändert werden? Das BkleinG wurde noch nicht geändert. Ein entwurf leigt vor.

Die Satzung könnte man in Richtung Online-MV ändern. Die Frage steht hier, wenn der Vorstand seine Mitglieder kennt und es viele Ältere gibt, dannn wird es keinen Vorschlag auf Veränderung geben.

Junge Leute sind wichtig. Es kommt auf jeden einzelnen Vorstand an, ob er die Älteren daran erinnert, dass sie auch mal jung waren.

Papaver.rhoeas

Aber was hält denn Familien davon ab, Gemüse und Obst anzubauen? Wir als Kinder fanden es toll im Garten das Gemüse wachsen zu sehen und ich halte es heute für sinnvoller denn je der jungen Generation den Ursprung natürlicher Lebensmittel Nahe zu bringen. Je nach Wahl ist es auch nicht mehr Arbeit als ohnehin im Garten anfällt. Falls es darauf hinausläuft, dass so kein Platz mehr für Pool, Schaukel o.ä. ist - dann muss man eben auf etwas Rasenfläche verzichten, diese hat ökologisch ohnehin keinen Nutzen. Oder vielleicht findet sich auch eine Lösung, die der gesamten Kleingärtnerschaft hilft - z.B. ein gemeinsamer Spielbereich auf dem Gelände des Vereinshauses.

diabel

Es kommt mir so vor, als wenn wen Handballspieler einem Fußballverein beitritt und sich beschwert, warum er den Ball nicht mit der Hand spielen darf.

Auch ein Kleingartenverein ist ein Verein, der entsprechende Statuten hat.

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