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Thema: Was ist in einem Schrebergarten Erlaubt/Verboten ?  (Gelesen 58441 mal)

Andreas

  • Gast
High noon im Kleingarten.../links zu Stammformen
« Antwort #15 am: 03. September 2004, 08:59:00 »
High noon im Kleingarten.../links Stammformen<br />
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Keine weiteren Tipps ? <br />
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Es bahnt sich was an bei uns. Letztes Wochenende Samstags und Sonntags waren die Ollen nicht einmal zu sehen: normalerweise patrouillieren sie 3 – 5 mal durch die Anlage...<br />
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Am heutigen Donnerstag erschienen sie dann und gingen an unserem Garten vorbei – wir haben uns nicht stören lassen. Dann ging Frau X von ein paar Gärten weiter rechts zweimal bei uns vorbei, in sich grinsend aber ohne zu grüssen.<br />
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Wahrscheinlich wurde der ganze Vorstand zum Stadtverband zitiert: der Olle hat uns dann schlecht gemacht wie sonstwas und alle mussten abnicken (obwohl da doch ein Putsch geplant war; und unser Nachbar, der letzten Sonntag nachmittags noch kam, uns berichtete, dass unser Schreiben wohl doch für Aufsehen gesorgt hat – “das soll ein Hobby sein hier und keine Plackereiâ€? – also doch wohl positiv...) Na ja, wenn die jetzt wieder eingeknickt sind...<br />
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Wir haben um Antwort vom Stadtverband bis zum 06.09. gebeten, da wir nicht etliche Stauden bestellen/bei Bekannten besorgen und einpflanzen werden in einen Garten, aus dem wir verschwinden sollen (ohne unser Geld wiederzusehen).<br />
Gut möglich, dass der Widerspruch also als unbegründet abgewiesen wird... Dann geht das (positivere) Schreiben an den Landesverband und die Zeitung (evtl noch WDR – “wie klappt´s eigentlich mit dem Gartenâ€?)<br />
Dazu kommt dann ein Schreiben, wie und was wir aus unserem Garten machen wollten – was uns leider nicht vergönnt war: stattdessen 4 – 5 mal umgraben im Jahr (guck mal nach unter Nabu oder Ökotop Düsseldorf Heerdt, was die von Umgraben halten – die Landwirte mittlerweile auch: seit 20 Jahren...)<br />
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Vogelmiere hatten wir auch: aber über den ganzen Garten verteilt in gelben und roten Blüten. Z.Z. läuft der Kampf gegen Hahnenfuss. Vogelmiere ist gutes Futter für Kanarienvögel – aber die sind auf Wolke sieben und unsere Zebrafinken wollen nichts davon sehen. Letzten Winter war hier ein Rotkehlchen. In dem Garten, auf den wir im Juni ausweichen wollten, brütete ein Zaunkönig im Steinhaufen hinter der Laube. <br />
Unser Oller ist ganz stolz auf sein Meisennest – mit Meisen kannste hier in der Region die Katzen totschmeissen...<br />
Aber Rotkehlchen und Zaunkönige sind bekanntlich so arglos, dass sie schnell Opfer von Katzen werden. Ich hab mal provisorisch einen Steinhaufen etwas unzugänglicher aufgebaut. Der alte Herr, der die Katzen bisher “betreutâ€? hat, wird gehen – wenn wir bleiben, werden wir uns wohl darum kümmern. Wenn wir gehen, vielleicht über den TSV – darf man Rattengift ohne Grund in einer Kleingartenanlage streuen ? – die kiddies, die jetzt langsam unsere Äpfel miternten (die Masse schafft kein Mensch) werden uns auch vermissen... So ist Lebben... <br />
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Ich hab noch ne Seite gefunden von wegen Insektenwand (unter NABU MG suchen) und Hummeln – im Februar kommen Hummelerdnester dazu (vielleicht im neuen Garten) www.aktion-hummelschutz.de. Es gibt irre Seiten zu Insekten: kann ich nachtragen.<br />
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Wenn Ihr widerstandsfähige Stammformen von Pflanzen/Gemüse/Stauden was-auch-immer sucht:  www.ruehlemanns.de.<br />
Hat meine Frau gefunden : soll eine tolle Seite sein mit vielen Infos über Pflanzen, die eben NICHT nur als sozusagen “Wohnzimmerdekorationâ€? im Garten stehen, sondern Sinn machen und Nutzen bringen.<br />
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Andreas<br />

dorella

  • Gast
Re : High noon im Kleingarten.../links zu Stammformen
« Antwort #16 am: 05. September 2004, 00:04:00 »
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hallo andreas,<br />
hoffentlich ändert sich alles  noch zum positiven. Mir tät es sehr weh, wenn ich meinen jetzigen Garten verlassen müßte, weil man mir das Leben dort so schwer machen würde. Wir hatten es auch nicht leid, weil einige unsere unkonventionellen Methoden ablehnten. Aber mittlerweile haben wir den eindruck, daß man sich uns sogar etwas anpaßt. Also, bleib hartnäckig und laß dich nicht beirren.<br />
Gruß<br />
Dorella<br />
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Andreas

  • Gast
Begehung - Abmahnung - Klüngel
« Antwort #17 am: 13. September 2004, 08:36:00 »
Das, was wir hier besprechen, sollte man allen ans Herz legen, die unter 70 Jahre alt sind und überlegen, sich einen Kleingarten anzuschaffen.<br />
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Wir hatten ja eine Abmahnung bekommen und Widerspruch eingelegt. Am Freitag kommt der Olle und sagt kurz: seid Ihr morgen da ? Dann ist Begehung!<br />
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Das zum Thema Begehung (innen): bei uns muss man dabei sein.<br />
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Bevor wir uns noch mal die halbe Nacht bis zum Begehungstermin schwarzärgern, gehen wir 20 Minuten später zu ihm hin zwecks Aussprache.<br />
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Wir können keinen Widerspruch an den Stadtverband schreiben. Der Stadtverband hat die Abmahnung ja nicht ausgesprochen. Sprich: Widersprüche auf Abmahnungen gibt es nicht. (Nennt man sowas einen „rechtsfreien Raum“ - wo keine Regelungen bestehen und jeder die Statuten nach eigenem Gutdünken erfindet ??)<br />
Ausserdem ist er vom BUNDESverband dazu verpflichtet, im gegebenen Fall Abmahnungen auszusprechen. Sprich: der Olle hat uns eine Abmahnung erteilt, weil der Stadtverband ihm sagte, er solle mal mit uns sprechen. Da hat er die Gelegenheit beim Schopfe gegriffen und uns gleich schriftlich einen reingewürgt. Man kann auch sagen, sein Gewissen hat ihn dazu getrieben...<br />
Übrigens seien nicht 5 Abmahnungen erfolgt sondern nur 2: eine an seinen Nachbarn und eine an uns. <br />
Wenn wir dem Aufruf innerhalb der Frist nicht nachkommen, kann er sich vom Bundesverband die Genehmigung erteilen lassen, uns zu kündigen. Fragt der Bundesverband dann nach den Gründen ? Den Eindruck hat er nicht gemacht: es hörte sich eher so an, als ob seine Durchlaucht der Vorstandsvorsitzende sich die Ermächtigung holt und uns dann kurzerhand rauswirft. („rechtsfreier Raum“ - kann so ein Vorsitzender wirklich tun und lassen, was er will ? Wo ist die Kontrolle ? Wo ist die Schiedsstelle ? -<br />
im Internet steht irgendwo, dass der Umstand, dass eine Schiedsstelle aus den Vorstandsmitgliedern besteht, nicht gerade als neutrale Instanz angesehen werden kann – aber bei uns in Viersen scheint so was sowieso unbekannt zu sein)<br />
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Er hat 13 (in Worten: dreizehn) Fotos gemacht. D.h. Er war drin im Garten. Wenn er genauso die anderen Gärten in Augenschein genommen hätte (wir waren in 2 anderen die letzten Tage drin) – hätte er auch 130 Fotos machen können...<br />
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Er sagt, als Vorstand kann er JEDERZEIT reinkommen: KEIN rechtsfreier Raum: diese Leute meinen, einen für dumm verkaufen zu können: BklGesetz siehe weiter oben im thread. Man sollte diesen Figuren sofort auf die Finger hauen, wenn sie antanzen aus nichtigen Gründen.<br />
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Vor 2 Monaten drohte er, wir würden bei einer Kündigung kaum was von unseren 1000 Euro wiedersehen. Jetzt: er war beim Stadtverband: die sagten: hättest Du es doch schätzen lassen ! (Hätte er doch – wahrscheinlich machen wir das demnächst : kostet ca 75 Euro: aber dann hat man was in der Hand ) Nebenan wäre gerade ein Garten für 3000 Euro verkauft worden (um uns zu beruhigen...) der Kollege einen Tag später weiss davon aber nichts...<br />
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Dann die übliche Leier: macht es wie wir, dann habt Ihr Ruhe. Das machen wir eben nicht, deshalb werden wir permanent genervt, bekommen am Ende die Abmehnung sprich: werden gemobbt. „Links Ziergarten – rechts Nutzgarten „ - und wenn wir in der Mitte für&#39; s Auge  was hinmachen wollen wie z.B. Würzwisch, Kräuter/Steingärtchen was auch immer – nee, dann könnt Ihr doch das Netz nicht mehr drüber spannen gegen die Vögel... Egal was man sagt, Recht hat, wer 40 Jahre ...usw.<br />
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Und permanant der erhobene Zeigefinger. Ihr habt ja erst im März angefangen zu Arbeiten : da war Frost vorbei – Ich hab im Februar schon Kartoffeln gepflanzt – die sind doch erfroren hast Du gesagt – das hab ich nie gesagt usw usf<br />
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Wir hatten uns an den Stadtverband gewandt. Der Herr war von uns telefonisch nicht zu erreichen. Er ist in Urlaub, hören wir jetzt. Aber ein langer Brief würde folgen. Er hätte auch bei dem anderen Herrn hinterlegen lassen, dass unsere Beschwerde in allen Punkten nicht gerechtfertigt ist.<br />
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Und dann eine Viersener Spezialität: wer auf Mängel aufmerksam macht, hat sie auch zu verantworten. Das Dach der Laube war undicht. Wir haben es nur mit Zement abgedichtet. Dabei sammelt sich das Wasser jetzt an der Stelle – und deshalb kommt Wasser in die Laube. Oder die Feuchtigkeit kann ja auch an den feuchten Gartengeräten liegen... Wir haben den Stadtverband eingeschaltet und gefährden damit unter Umständen die Kleingartenanlage, denn die Stadt könnte sie schliessen und dort Häuser hinstellen. Vor 4 Monaten hiess es: geht nicht, weil unter der Anlage "Treibsand " ist. Jetzt: Bungalows ohne Keller kämen dann hier hin.<br />
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Uns geht es darum: wenn uns der Rausschmiss angedroht wird, ohne dass wir den Garten zu in etwa den gleichen Kosten wieder verkauft kriegen, weil die Laube in lausigem Zustand ist, wie wir jetzt festgestellt haben, dann muss der Verein dafür haften: er hat es versäumt, nach BklGestz § 3 die Laube genau zu prüfen (da steht ausdrücklich das Prüfen des Dachs drin !!)<br />
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Die Begehung an sich verlief mau: Unkraut war noch da... <br />
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"Redenden Leuten kann geholfen werden". Das sagt am Tag der Begehung einer, der sich aus allem – dankenswerterweise bisher – rausgehalten hat – und das im selben Ton wie der Olle, der uns im Mai dermassen Kasernenhofmässig zur Sau gemacht hat, trotzdem Widerworte von uns bekam und uns danach  bis  August mit den A nicht mehr angeguckt hat.  Wir bitten um Hilfe beim Reparieren des Dachs mit den Worten: das kriegen wir nicht allein hin – Funkstille. Die 5 cbm Dreck, die ich in den ersten Wochen abtragen musste – Funkstille. Den hinteren Teil des Gartens, wo ich komplett den Grasboden rausnehmen musste, um dann die tiefliegenden Wurzelknollen eines Unkrauts rauszuholen – sie nennen es Zuckerrohr – Funkstille.<br />
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Fazit der Innenbegehung:<br />
Umgraben, Umgraben, Umgraben...Schaff Dir endlich einen vernünftigen Spaten an !<br />
Umgraben laut Herrn Vorstand: eine spatentiefe Furche graben – die obere Unkrautdecke daneben in die Furche schmeissen – und dann wieder spatentief die Erde in die Furche kippen. Das  4 – 5 mal im Jahr: also 4 – 5 mal im Jahr die Humusschicht vernichten... Wie willst Du nur das Senfgras untergegraben bekommen ?<br />
Die Mulchfolie kannst Du Dir sparen – da piekst irgendwann das Unkraut durch hahaha<br />
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Die Herren waren besonders mit dem Senfgras überfordert und sich dann nicht ganz einig: abmähen, untergraben, häkseln, Wurzel drin lassen ...<br />
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Wir haben uns nachher zu Hause geschrien (zum Lachen ist uns nicht mehr...): da ist hier kein Platz, um zu zitieren, was heutzutage – und das seit Jahren – zum Thema Umgraben und Gründünger alles in gängigen Gartenbüchern (und Biogartenbüchern sowieso) steht. Der Vorstand ist nicht nur ... sondern schlicht inkompetent !<br />
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Noch mehr ?: Birnengitterrost: “da kann man nichts machen…wissen wir auch nix�<br />
Mal Nachlesen – Blätter nicht untergraben – Schachtelhalmbrühe <br />
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“Die teuren Rosen sind bei uns alle kaputtgegangenâ€?. Kein Wunder: die überzüchteten Sonderformen sind nicht resistent genug. Formen, die es seit 200 Jahren gibt, packen es.<br />
Das sind die billigeren…<br />
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Ach ja : Stauden dürfen nur so hoch wie der Zaun sein – also maximal 1,20 je nach dem was für ein Zaun gerade in der Nähe steht. Aber bei uns kann es auch ein paar Zentimeter höher sein (wir sind ja locker – Ihr könnt hier alles machen was Ihr wollt). Aber VORHER FRAGEN – denn manche Staudenarten sind verboten: also für jeden Dreck auch hier sich den Segen vom Ollen holen. Auf unsere Frage, welche denn verboten sind: kann ich nicht sagen. Muss ich nachgucken. <br />
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Andreas

  • Gast
Re : Begehung - Abmahnung
« Antwort #18 am: 13. September 2004, 14:45:00 »
Die machen uns das Leben schwer. Wenn Du in das Forum guckst, dann haben wir seit dem 21.07. aufgeatmet. Endlich war Ruhe. Vorbei mit den hämischen Sprüchen: wieso macht Ihr das so, das ist falsch, das müsst Ihr so machen (und nicht anders…) <br />
Wir haben Respekt vor Leuten, die ehrenamtlich Aufgaben übernehmen.<br />
Aber die hier nutzen ihre Position aus, um sich als Halbgötter aufzuspielen. Der Alte schreit die Leute zusammen. Einer aus dem Vorstand ist ausgeschert, weil er den Quark auch nicht mehr mitmacht. <br />
Wir verstehen nicht, warum das so laufen muss. Wir wollen unsere Ruhe haben. Wir wollen unseren Garten bestellen und dabei auch Fehler machen dürfen. Das ist hier nicht möglich.<br />
Von wenigen Regeln kann keine Rede sein.<br />
Hier herrschen "ungeschriebene Gesetze", die man zu befolgen hat. (siehe die letzten Beiträge)<br />
Es ist und bleibt ein Alptraum.<br />
Andreas

Andreas

  • Gast
Entspannung - Tip Bewertung - Tip MDR Dokusoap
« Antwort #19 am: 15. September 2004, 10:50:00 »
Hallo Dorella<br />
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Anruf vom Stadtverband – Verweis darauf, dass die Sache intern im Verein geregelt werden sollte – er kennt Herrn X…<br />
- wir vereinbaren Gesprächstermin betreffs halbwegs restloser Klärung des Ärgers – das Telefongespräch dauert eine halbe Stunde – keine Spur von „denen da vom Stadtverband ... die sind knallhart... wenn die erst mal ans Arbeiten kommen, dann werden die sauer... das sind Beamte...“ (Einschüchterungstaktik für Dumme – nie mit denen da oben reden – die sind schlimmer als wir...)<br />
Unser Kleingarten säh doch jetzt ganz passabel aus. An die Aufteilung 1 Drittel Nutz – 1 Drittel Zier – 1 Drittel ? müssen wir uns schon halten.<br />
Kein Problem: aber der Olle will uns einreden, dass die Drittel jeweils schön übersichtlich (zusammenhängend) nebeneinander liegen. Er: klar sind z.B. Inseln erlaubt, wo mitten im Zier- ein Würzwisch oder was steht<br />
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Wir werden den Garten wahrscheinlich trotzdem bewerten lassen.<br />
Tip: www.kleingarten-kriftel.de/wertermittlungsrichtlinien.htm<br />
ist aus 1997 – steht aber detailliert drin, wie und was ermittelt wird.<br />
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Noch n Tip: gestern (14.09.04) abend auf MDR – erste von 3 Folgen: Lust und Frust im Kleingarten (wird vielleicht die Tage nachmittags wiederholt. Die erste Folge war äächt ! So fingen wir auch an... So fing das mit dem Vorstand auch an… Aber der in Magdeburg konnte <br />
mit Sicherheit sagen, dass deren Laube dicht ist: d.h. er hat´s geprüft. Aber: Die gehen auch einfach in den Garten, wenn der Pächter nicht da ist, stellen zu viele Mängel fest und sagen in die Kamera, dass sie ihn jetzt kündigen müssen.<br />
Unbedingt gucken !!!<br />
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Andreas<br />
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Aber das muss ich trotzdem loswerden nach diesem Jahr (vor dem Gespräch gestern geschrieben) :<br />
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„Das also dazu, wie wir unsere Freizeit im Jahr 2004 verbracht haben.<br />
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ein Kaninchenzüchterverein geht ja noch an: jeder Züchter hat seine Kaninchen bei sich zu Hause. D.h. Er hat seine Ruhe. Im Kleingartenverein hat man seinen Garten eben in der Anlage. Und da kann es eben sein, dass permanent einer in der Tür steht. Da hat man keine Ruhe.<br />
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Vor Leuten, die im Ruhestand sind, und damit ihren Tag ganz und gar und ausschliesslich mit der Vereinsarbeit als Vorstand ausfüllen können, muss man sich in Acht nehmen. Für die ist das ihr einziger Lebensinhalt. Die reagieren dementsprechend auf die kleinsten Abweichungen. Die wissen alles und geben alles vor. Schlicht Terror.<br />
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Wir haben wie gesagt 18 Gärten uns angesehen. Aber wer einen Garten in einer Anlage pachten will, die zum Kleingartenverband gehört sollte mehr als 18 mal überlegen, ob er das machen soll. Unbedingt fragen, ob der die Anlage dem Gartenverband angeschlossen ist !!!<br />
Es gibt genug Vereine, die es so angestellt haben, dass sie NICHT im Verband sein müssen. Und die wissen warum. Und wir sehen den Unterschied : DORT ist so ein Theater nicht möglich. Das Theater dort sind Reibereien zwischen Nachbarn – aber eben NICHT diese Gängelung durch Statuten, Vorgaben, uralte Vorstandshalbgötter.<br />
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Neben dem Ärger kommt die zusätzliche Arbeit hinzu, wenn wir uns schriftlich wehren müssen. Damit verbringen wir die Wochenenden seit vier Wochen. <br />
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(Vor 4 Wochen ist unser Nachbar in derselben Form lauthals zur Sau gemacht worden wie wir - vor den Augen /Ohren der  Spaziergänger. Daraufhin hat der Vorstandskollege Nummer drei sich mit dem Ollen angelegt ... Seitdem ist hier high noon. )<br />
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Wir werden noch bis Ende nächsten Jahres aushalten. Aber die Nerven sind mittlerweile blank. <br />
Es passiert einfach zu oft, dass wir in den Garten fahren mit unseren Vorstellungen und dann den ganzen Tag das machen, was die anderen uns als Aufgabe vorgeben.<br />
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Es wird viel gelästert über „Kleingärtner“ – aber die gängigen Klischees über diese Vereine sind in diesem Fall noch weit übertroffen worden. Das hat alles in den Schatten gestellt, was wir uns vorstellen konnten. <br />
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Innerhalb von 10 Wochen jetzt drei Begehungen (2 aussen, 1 innen) plus eine Abmahnung, weil wir nicht machen – vor allem umgraben – wie der Herr Gott will.<br />
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Wir wollten auch eine Idylle im Garten und hatten stattdessen einen Alptraum...“<br />
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Wenn der Stadtverband sich jetzt einschaltet, um zu vermitteln und uns zu beruhigen ist das endlich was Positives.<br />
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Andreas

  • Gast
Wenn der Verein nichts taugt...
« Antwort #20 am: 27. September 2004, 08:15:00 »
Ich schreib mal wieder in dieses Forum, weil hier nicht gefälscht werden kann - sozusagen als Blog: chronologisch alles drin seit Juni bis heute.<br />
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Was wir hier mitmachen, sind die Folgen eines Vereins, der keiner ist.<br />
Es werden ein paar Leute ausgeguckt für den Vorstand und der Rest ist Schweigen. Die haben dann ihre Ruhe. Wenn Einzelne dann unter diesem Vorstand zu leiden haben, dann bleibt das zwischen Vorstand und den Opfern. Denn ein Vereinsleben findet nicht statt, wo das alle mitbekämen...<br />
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Da verlässt vor 2 Wochen ein Nachbar den Garten aus Altersgründen. Wir bekommen alles mit, weil wir uns um die Katzen Sorgen machen und anbieten, sie u.U. zu übernehmen. Er will also 1000 Euro für seinen Garten haben: eine Laube mit Mobiliar, Anbau, Brunnen, Bäume und Stauden ...<br />
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Nur nicht mehr ganz in Schuss der Garten, weil es altersmässig nicht mehr ging: heisst viel Unkraut. Also dann auch nur 750 Euro für den Garten so wie er ist. Wir sind interessiert (unsere Laube ist dagegen schrottreif...) winken dann aber ab, weil nach der Abmahnung und der dritten Begehung plus Kontakt zum Stadtverband die Lage sich vielleicht normalisiert...<br />
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Er hat noch einen anderen... eine Woche später ist die Laube verkauft: der Neue stellt sich vor als der, der den Garten für 750 Euro übernommen hat.<br />
Er hat auch ne Katze... vielleicht regelt sich das dann von allein mit den Tieren - hat jedenfalls den Anschein, weil seine Frau ihn drauf hinweist, dass "das da doch für die Katzen ist...".  Dann hören wir von weitem : das war versteckt, das muss er nachbessern... <br />
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Der Olle hat also aus unserem Brief gelernt: er weiss jetzt, was versteckte Mängel sind. Auch erst auf unsren Brief hin wurde die seit einem Jahr leer stehende Parzelle endlcih mit dem Schild Zu Verkaufen versehen.<br />
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Aber der Vorstand hat wieder Mist gebaut: er hat wieder nicht die Parzelle geprüft. Bei uns wurde auf der letzten Begehung - nach 40 Jahren - festgestellt, dass die Dachpappe falsch verlegt wurde ! Ach ja: und das ist Sondermüll, weil asbesthaltig ! Nach Rücksprache mit dem Landesverband Rheinland heisst es: das hätte uns vorher gesagt werden müssen. Für Entsorgungskosten muss der Verein geradestehen.<br />
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Nach einer Woche - wo der Neue seinen Schwager mit hinzuholte, um den fehlenden Baumbeschnitt zu bemängeln - heisst es plötzlich: die alten Leute hätten den Garten für Null Euro den Neuen überlassen, sie hätten die Nase endgültig voll …<br />
Jetzt sind plötzlich die Katzenvorkehrungen verschwunden - was noch zu retten ist an Boxen und Fressnäpfen, holen wir raus.<br />
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Warum konnten wir nicht auch die 5 cbm Müll abtragen, sortiern pipapo, das defekte Dach, diese riesigen Unkrautwurzelköpfe, die ich auf 80 qm rausholen musste, dem Verein in Rechnung stellen ? <br />
Haben die in der MDR Serie dafür Geld bekommen, dass sie ihren Garten erst mal komplett reinigen mussten ?<br />
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Wir sind geladen wie sonstwas. Nach über 30 Jahren im Garten werden die alten Leute so abgeschossen - und keiner merkt&#39;s. Der Vorstand besteht ja nur aus dem Ollen - die anderen halten sich vornehm zurück... <br />
Wir haben den Sohn von den alten Leuten angerufen. Er schaltet sich ein beim Vorstand und beim Stadtverband, warum der vereinbarte Preis nicht gezahlt werden soll. Wir sind morgen beim Stadtverband.<br />
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Es ist einfach widerlich, mit welcher uneingeschränkten Macht diese Figur schalten und walten und mauscheln kann wie er will. <br />
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Seit einem Jahr steht ein Garten leer - erst auf unseren Brief hin wird dort das Verkaufsschild angebracht. Der Vorpächter ist in seine Heimat Spanien zurückgekehrt. Er wollte einen stolzen Preis für den Garten - aber deshalb hätte man doch trotzdem Interessenten sammeln können..<br />
Seit vier Wochen steht hier ein Garten leer - ein Russischstämmiger ist gegangen. Der Kollege von unserem Nachbarn, selber Chinese, will den Kaufpreis zahlen - ABER: "ich habe nix gegen Ausländer... aber es müssen auch mal Deutsche ran..."  Wir haben 28 Gärten in der Anlage. Davon sind 6 (in Worten SECHS) in "ausländischer Hand" - NEIN jetzt ja nur FÜNF.<br />
Dann wären es wieder sechs. Übrigens: der Mann arbeitet seit 23 Jahren in Deutschland, spricht gut Deutsch UND HAT DIE DEUTSCHE STAATSBÜRGERSCHAFT - und da ist einer, der kann einen solchen Mist verzapfen, sucht sich die Leute ALLEINE nach SEINEM Gutdünken aus - und keiner sagt was...<br />
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Und jetzt das - schiebt einen vor, der dann nichts bezahlen muss bzw will (die Alten hatten selber einen Interessenten, haben dann aber diesen Neuen akzeptiert, da er ja den Kaufpreis zahlen wollte und selbst ne Katze hat) –das ist schlicht unglaublich, was sich hier abspielt.<br />
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Wie kann sich ein Verein das leisten, Gärten leerstehen zu lassen ? Die sind nicht nur fachlich inkompetent von wegen Umgraben und Gründünger – auch als Vorstand sind sie nicht in der Lage, die Geschäfte ordentlich zu führen. Werden die Kosten vielleicht damit gedeckt, dass Parzellen billig zurückgenommen werden und dann teuer an den Nächsten verkauft werden ?<br />
Was hat unser Vorpächter bekommen ? Das, was wir bezahlt haben, wohl kaum. Vielleicht gibt es doch noch eine kleine Abschlagszahlung von 200 – 300 Euro von den Neuen: geht das Geld dann an den Vorstand, weil die alten Leute ja angeblich nichts haben wollen ?<br />
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Er hat uns gedroht, dass wir zwar kündigen könnten, aber nichts von unserem Geld wieder sehen würden. Jetzt sehen wir live, wie das funktioniert.<br />
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Kommendes Jahr sollte er abgewählt werden - es sind aber nur 2 da, die den Job machen wollen (plus uns macht drei - aber wir brauchen FÜNF) <br />
Der Olle rechnet damit, dass er auch im kommenden Jahr wieder rankommt.<br />
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Die Alternative ist, dass der Stadtverband jemanden bestellt, der kommissarisch Vorstand ist. Das kostet angeblich pro Garten 30 Euro /Jahr. Dass das also nicht so teuer ist, wird ebenfalls verschwiegen.<br />
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Und da wir so ein tolles Vereinsleben haben, kriegt niemand was davon mit.<br />
Eigentlich wollte ich dieses Forumthema im MDRForum verlinken. Leider ist da kein Forum dazu. Morgen sind wir beim Stadtverband, der auch seine Ruhe haben will... und danach wird offensiv zurückgeätzt.<br />
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WIR HABEN FERTIG.  Wenn dieses "Urviech" von Kasernenspiess nächstes Jahr wieder im Spiel ist, dann kündigen wir zum Jahresende. Aber bis Ende 2005 können wir dann alles machen was wir wollen - wie ursprünglich versprochen.<br />

Andreas

  • Gast
Stadtverband: Antworten und Fragen - Ende - aus
« Antwort #21 am: 06. Oktober 2004, 10:02:00 »
Gespräch vor Ort mit Stadtverband:<br />
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Wir haben uns mehr versprochen - etwas klarere Verhältnisse...<br />
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Abmahnung erfolgte vereinsintern - wir hatten Widerspruch eingelegt.<br />
Vereinsvorstand hätte sich dazu äussern müssen lt Stadtverband.<br />
( Damit war die Abmahnung doch nichtig, oder ?? Und die Begehung hätten wir uns sparen können...)<br />
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Es war nicht korrekt, einem Deutsch-Chinesen zu sagen, man wolle für diesen Garten jetzt mal einen Deutschen. Andererseits: Nachteil bei Ausländern, dass sie sich oft nicht ins Vereinsleben integrieren - Lirumlarum Löffelstiel: es gibt aber auch andere Beispiele - 20 - 25 % Ausländeranteil ist normal... Er hätte Herrn B.(dem Ollen)  gesagt, dass er so nicht reden konnte - (Mr B hatte Flucht nach vorn angetreten; jemand hätte ihm gesagt, er wäre ausländerfeindlich - grosse Krokodilstränen ...)<br />
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Wir bekommen Merkblätter vorgelegt, die wir noch nie gesehn haben: da steht u.a. drin 1/3 Nutz 1/3 Zier 1/3 Erholung - bei uns heisst es aber 2/3 Nutz und 1/3 Zier - und das klar von aussen ersichtlich - siehe unten: alle Gärten müssen gleich aussehen  und in Reih und Glied.<br />
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Da liegen Infoblätter über Vorträge zusammen mit der VHS in Viersen über Gartenbewirtschaftung .- Mr R: nicht im Aushang ? natürlich nicht. Mr B hat einen natürlichen Hang, jede Information für sich zu behalten, um damit andere ins Leere bzw gegen die Wand laufen zu lassen - er ist das Gesetz. Tolle Vorstandsarbeit ist das...nicht mal seine Mitglieder über die einfachsten Sachen informieren...plus Heimlichtuerei innerhalb vom Vorstand - /einer hat gesagt, du hättest gesagt,/ ich hab nie gesagt,/ wer hat gesagt,/ sowas wird nicht öffentlich besprochen,/ wie kommst du dazu den Leuten zu sagen/ ich kann dem jederzeit kündigen - der ist nur kommissarisch hier tätig als Fachberater, und wenn ich erstmal seine Laube... usw - um die anderen kleinzuhalten.<br />
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Wieso wir so negativ rangehen würden (-Mr B hat vorgearbeitet - wir sind die Bösen...) Unsere Antwort: was wir machen ist schlecht: Gründünger, Umgraben, Mulchfolie ("da piekst doch das Unkraut durch" - alles Blödsinn - nach vier Wochen kein bisschen Unkraut: und jetzt ist Vogelmieren- und Springkrautzeit !)<br />
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Wir müssen das meiste vereinsintern regeln, sagt Herr R vom Stadtverband.<br />
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Einer von uns beiden wäre aufs Dach gestiegen - hat einer gesehen - Blödsinn. Wieder sind wir an den Rissen im Dach schuld. Wir sind billigen Raubrittern aufgesessen. Da dieser Vorstand sich sträubt, jemals uns etwas Schriftliches zukommen zu lassen, gehen wir davon aus, dass die versteckten Mängel im Dach uns Ende nächsten Jahres angelastet werden. Hoffentlich ist das Dach nicht komplett hinüber. Wir werden es quadratzentimeterweise fotografieren müssen - nur: wer bestätigt uns die Echtheit ? (schriftlich !)<br />
<br />
Ach ja : Der Pächter ist für die Entsorgung des asbesthaltigen Daches zuständig lt Stadtverband.<br />
Gegenmeinung Landesverband - uns wurde davon nichts gesagt, als wir kauften - :die Kosten hat der Verein für die Entsorgung zu tragen.<br />
Toll: so klare Rechtslagen - wer hat Ahnung und wer hat Recht.<br />
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Wir lesen ihm  aus Gartenfreunde-Heft  vor, dass der Verein sich die Laube bei Rücknahme vom Pächter anzusehen hat - er: das ist ein Empfehlung. Ausserdem war das Dach ja 40 Jahre in Ordnung sprich dicht. Ist erst jetzt aufgetreten - also Problem des Pächters... (In der MDR Dokusoap sagt der Vorstand ganz klar den Interessenten: das Dach ist dicht. Woher er das weiss ? Er hat geprüft.)<br />
<br />
Was schreibt dann der Landesverband im Gartenfreunde - Heft April 2004 <br />
"Eindringendes Regenwasser ist im Hochsommer nicht erkennbar: Fäulnis und Schimmel sind häufig durch Verkleidungen verdeckt. Für den Kleingarten hat der Pächter zu erklären, dass er kein boden- oder grundwasserbelastendes Material oder sonstige Substanzen im Boden eingebracht hat bzw ihm derartige Belastungen nicht bekannt sind. Solche Absicherungen können DEN VEREIN VOR MÖGLICHEN REGRESSANSPRÜCHEN DURCH DEN NACHFOLGER SCHÜTZEN (Hervorhebung von mir), die dann an den Vorpächter abgewälzt werden können." Laut Herrn R. ist das eine Empfehlung. Siehe oben: Asbestdach und undichtes DAch: Punkt 3.2 Wertermittlung: "Hierbei ist auf gute Feuchtigkeitsisolierung und ein dichtes Dach zu achten" Der Olle an uns am Abend vor der Begehung: der X vom Stadtverband hat mir gesagt: Junge: warum hast Du keine Wertermittlung machen lassen - dann hättest Du jetzt den ganzen Ärger nicht. .. <br />
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Die Kosten für die Wertermittlung trägt der (Vor-) Pächter laut Stadtverband. Ich habe massive Zweifel, ob in dieser Anlage JEMALS so etwas gemacht wurde - aus Inkompetenz (wahrscheinlich meinen die Grosskopfeten, sie müssten die Kosten tragen und wollen das Geld sparen - ausserdem kann man mit OHNE viel besser mauscheln ...)<br />
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Der Garten wird verpachtet. Die Laube wird verkauft. Es wurde nicht abschliessend geklärt, ob bei versteckten Mängeln in der Laube die Rechte aus BGB in Anspruch genommen werden können: Rücktritt vom Vertrag, Minderung, Nachbesserung.<br />
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Der Verkauf/Verpachten eines Kleingartens ist Sache von DREI Parteien - Der Vorpächter gibt den Garten an den Verein zurück. Der Verein gibt ihn weiter an den neuen Pächter. Verkäufe zwischen Vor- und Neupächter gehen nicht. D.h. im Klartext der Vorstand hat die Finger drauf und kann jemanden am langen Arm verrecken lassen, wenn keine genehme Person gefunden wird (auch wenn irgendwo was steht, dass nach 2 Monaten Suche durch den Vorstand der Vorpächter selber einen vorschlagen kann). Wenn der erste Vorsitzende den Boss spielt und die anderen vom Vorstand den Mund nicht aufkriegen…dann ist eben ganz schlimm.<br />
Bei den Alten ist alles unter den drei Parteien so geregelt worden - trotzdem sehen sie keinen Pfennig von der vereinbarten Summe. <br />
<br />
Es ist rechtlich ausgeschlossen, dass der Vorstand einen Kleingarten zurückkauft und dann an die Neuen verkauft. (Das sollte hier mal geprüft werden...) Kann man als Mitglied des Vereins Einsicht in die Kassenberichte der letzten 3 Jahre plus Liste EK/VK von PArzellen chronologisch gelistet nehmen ?<br />
<br />
Wieso wir uns so da reinhängen mit der Geschichte, wo die Alten übers Ohr gehauen wurden (Niederrhein !!) - weil bei einem funktionierenden Vereinsleben so was nicht passieren darf, dass jemand nach 35 Jahren so verschaukelt wird. Plus klare Antwort von mir: weil wir die Nächsten sind, die so gelinkt werden, wenn wir da raus wollen, wie von Mr B prophezeit.<br />
Ach ja: das Vereinsleben beschränkt sich auf eine Versammlung pro Jahr. Die alten Leut´, die da verschaukelt wurden, haben jahrelang die Sommerfeste organisiert. Die Heidenarbeit hat sich nachher nur noch einer gemacht – einmal – dann nicht mehr: war ihm zuviel. Dafür bedanken wir uns jetzt mit einem freundlichen Tritt in den Allerwertesten nach 35 Jahren…<br />
Thema Kündigung: fristlos sehr selten: nach 2 Abmahnungen, i.d.R. zum Jahresende: d.h. wir können bis  Ende 2005 machen was wir wollen...Dann ist Schicht<br />
<br />
Herr R. vom Stadtverband kann sich selbstverständlich nicht um die Streitigkeiten innerhalb jedes Gartenvereins kümmern - aber wenn so dämliche Sachen laufen wie mit dem Ausländer oder dem Rausschmiss der Alten, (wo unser Oller doch schon mal ne Abmahnung bekommen hat vom Stadtverband … angeblich… was der erzählt, dreht und wendet dient ihm sowieso nur noch zum blanken Machterhalt…) da hält er sich trotzdem bedeckt und laviert.<br />
<br />
Er könnte trotzdem mal auf den Tisch hauen…<br />
<br />
Sollen wir jetzt eine Gewerkschaft für Kleingartenpächter gründen ?!<br />
<br />
Ach ja: den Brief hat Herr R. vom Stadtverband nicht gelesen/gesehen: am Sonntag hatten wir ihn in den Briefkasten geworfen, damit er sich vorbereiten kann. Bei nur zwei Parteien im Haus schon rätselhaft. <br />
Deshalb hat er ja mit Mr B über die Ausländerfrage gesprochen und deshalb ist Mr B heute abend nebenan im Raum und hört sich den Vortrag über Gründüngung an- haben wir ihm im Brief ja vorgeworfen, dass er fachlich inkompetent ist.<br />
<br />
Wir haben Herrn R vom Stadtverband einen Plan vorgelegt, wie wir unseren Garten gestalten möchten. Er hatte keine Einwände gegen diese Gestaltung. Nur: der Fachberater muss es abzeichnen. (Wenn er sich traut... Er hat gerade eine Art Waffenstillstand mit dem Ollen geschlossen bis zu den Wahlen nächstes Jahr - dann hat der Olle wieder genug Zeit für uns. Einwände hätte der bestimmt einige. Sein Idealpächter ist der Nachbar von rechts: der hat mehr Zeit im Garten vom Ollen im ersten Jahr zugebracht als in seinem eigenen ... weil er soviele Fragen hatte...)<br />
<br />
Wenn kein Vorstand gewählt wird, geht die Verwaltung kommisarisch an einen Anwalt: 300 - 400 Euro je Garten pro Jahr bedeutet das.<br />
<br />
Bei Beepworld kostet eine homepage 2 Euro im Monat - vielleicht sollten wir da unseren Garten reinsetzen - dummerweise ist er Provider durchseucht mti Faschos und Verschwörungskiddies - und am Ende 2005 Balken quer drüber: geschlossen wegen Kleingartengedöns<br />
<br />
Nochmal: die Mitt25ger und Mitt35ger haben in der MDR Dokusoap den Garten aufgegeben. (Das macht kein Schwein mit - neben der Arbeit im Garten noch diese Kishon-Blaumilchkanal oder Loriotnummer) <br />
Die Mitt40ger sind drin geblieben. Wir sind Mitt40ger und werden Ende 2005 gehen, wenn Anfang kommenden Jahres nicht der Vorstand wechselt. <br />
<br />
Hilfe von höherer Stelle haben wir nicht zu erwarten. Die Vereinsmitglieder kriegen nichts mit. Ich komme nicht an eine Liste der Mitglieder. Nicht mal die anderen Vorstandsmitglieder haben eine - ausser der Olle (und der Kassierer, der zwischen dem Ollen und der "Opposition" im Garten hin und herlaviert.) <br />
<br />
So wie Mr B handelt, schadet er der Kleingarten"idee" in jeder Weise.<br />
Das Kleingartenwesen aus den 50er bis 70er  Jahren ist nicht mehr zeitgemäss. (siehe die älteren Beiträge)<br />
<br />
Auch wenn sich bei uns speziell die Sache auf eine Person zuspitzt: zu einer endgültigen Klärung wird es nie kommen – da muss man wohl einen Anwalt hinzuziehen. <br />
<br />
Und ich bleib dabei: bei einer Parzelle im Rahmen eines offiziellen Kleingartenvereins sollte man sich mindestens 10 mal fragen, ob man sich darauf einlassen soll. Die Vorgaben sind auf der einen Seite viel zu schwammig/undurchsichtig und ändern sich von Ebene zu Ebene : Verein, Verband, Kleingartengesetz. Auf der anderen Seite aber auch sehr restriktiv, was die Nutzung und Rechte und Pflichten angeht. (Rechte ??) Eine Menge Unklarheiten führen dazu, dass Einzelne den Interpretationsspielraum dermassen ausnutzen können, dass sie sich als das Gesetz in Person ausgeben können. Ein Ende ist bei dem Ärger dann nicht mehr abzusehen.<br />
<br />
(Auch auf die Schilderung, wie die Alten über´s Ohr gehauen wurden, kam nicht mal der Hinweis auf die Einrichtung „Schiedsstelle“. Der Sohn von den Alten hat angeblich nicht beim Stadtverband angerufen – er wollte sich einschalten.)<br />
<br />
Wir haben daraus gelernt und werden uns im kommenden Jahr einen Garten ausserhalb des Verbandes suchen müssen. Verlust unseres eingebrachten Geldes, der Arbeit und Nerven eingeschlossen. <br />
<br />
Ich glaub trotzdem, dieser Witz muss jetzt doch mal an die Zeitung und WDR als Thema für das nächste Sommerloch. Sind Vereinssitzungen öffentlich - sprich: kann da ein Reporter von der RP oder WZ als Beobachter teilnehmen ? <br />
<br />
Andreas<br />

Andreas

  • Gast
Amtliches Schreiben -wir stören den Vereinsfriede
« Antwort #22 am: 08. Oktober 2004, 20:42:00 »
Jaja - ich hör ja jetzt auf - aber da der Beitrag so weit hinten im Forum ist, muss ich doch wem antworten...<br />
<br />
www.rareplants.de (oder com) ist auch gut für widerstandsfähige Stammformen<br />
<br />
"Stadtverband der Keingärtner e.v.<br />
Gemeinnützige Vereinigung zur Förderung des Kleingartenwesens<br />
...<br />
Betr. Ihr Kleingarten Nr 23 in der Anlage X..<br />
Bezug: Ihre Schreiben vom 21.8., 26.8. und 01.10. sowie mündliche Rücksprache am 04.10.<br />
<br />
Sehr geehrte Frau W<br />
sehr geehrter Herr W, !<br />
<br />
Wir nehmen Bezug auf die mündliche Rücksprache vom 04.10. 2004 in unserer Geschäfststelle, bei der der in Rede stehende Sachverhalt ausführlich zwischen Ihnen und dem Unterzeichner besprochen worden ist. Von dem dabei zitierten Schreiben vom 01.10.2004 haben wir erst jetzt am 05.10.2004 Kenntnis nehmen können.<br />
<br />
Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass eine nochmalige schriftliche Beantwortung Ihrer vielfältigen Fragen sich erübrigt, nachdem diese mündlich am 04.10.2004 ausführlich besprochen wurden. Wir dürfen aber nochmals darauf hinweisen, dass es sich bei der Pacht des Gartens und der dazu obligatorischen Mitgliedschaft im Kleingärtnerverein X e.V: um zwei rechtlich getrennte Vorgänge handelt und dass der Stadtverband der Kleingärtner e.V. keinerlei Recht hat, sich in vereinsinterne Dinge des o.a. Kleingärtnervereins einzumischen, es sei denn, sie betreffen den Pachtvertrag für den Kleingarten,<br />
<br />
Wir erläutern nochmals, dass bei einem Pächterwechsel die Rechtshandlungen des Vereins unmittelbar einen Vertragsabschluss zwischen dem Ausgeschiedenen und dem Nachpächter im Sinne des §  164 Abs. 1 Satz 1 BGB bewirken, d.h. Ansprüche aus dem Veräusserungsgeschäft bestehen nur zwischen den Vertragsparteien früherer Eigentümer und Erwerber. Im Gegensatz zu Ihnen sind wir wie der Verein der Auffassung, dass es nicht Aufgabe dessen Vorstandes sein kann, bei der Übergabe des Gartens Holz- und Styroporverkleidungen in der Laube zu entfernen, um sicher zu sein, dass keine versteckten Mängel vorhanden sind. Wenn Sie der Auffassung sind, die zitierten Schäden waren bereits bei der Übernahme des Gartens vorhanden, müssen Sie dies gegenüber dem Vorpächter geltend machen.<br />
<br />
Der Vorsitzende des Kleingärtnervereins X  e.V.  Herr B hat uns gegenüber im übrigen erläutert, er erwarte lediglich die Einhaltung der allgemeinen Verpflichtungen  aus Pachtvertrag, Gartenordnung und Vereinssatzun. Wenn Sie darüber hinaus den Eindruck hätten, dass er über diesen Rahmen hinausgehende Handlungen erwarte, sei dies ein Irrtum. Erlauben Sie uns den Hinweis, dass Ihre vielfältigen Beschuldigungen gegenüber dem Vorsitzenden des Vereins u.a. auch mit Sachverhalten, die nicht Ihren Garten betreffen, für einen Aussenstehenden den Eindruck erwecken müssen, als sei Ihnen nicht sehr viel am Vereinsfrieden gelegen. Wir würden uns freuen, wenn uns dieser Eindruck täuscht.<br />
<br />
Für etwaige Rückfragen stehen wir nach wie vor gerne zur Verfügung. Der Kleingärnterverein X e.V. hat eine Durchschrift des Schreibens zur Kenntnis erhalten.<br />
<br />
Mit freundlichen Grüssen<br />
Im Auftrag<br />
R."<br />
<br />
Dass mit dem Dach etwas nicht stimmen konnte, war an der offenen Stelle am Kamin ersichtlich. Wir haben nicht drauf geachtet. Der Verein hätte genauer hinsehen müssen, bevor wir nachher draufkamen, als das Styropor entfernt war.  Na gut .. mal sehen, ob es nur an einer Stelle undicht ist.<br />
Aber alles fotografieren !!<br />
<br />
Herr B. erwartet 2 Drittel Nutz + 1 Drittel Ziergarten. Die Bestimmungen des Stadtverbandes, die wir das erste Mal am 04.10.2004 sahen, sehen 1 Drittel Nutz, 1 Drittel Zier 1 Drittel Erholungsteil vor. Und davon, dass diese Aufteilung von aussen klar ersichtlich sein muss, steht dort auch nichts.  Auch Herr R. hat zugestimmt, dass Inseln in der Nutzfläche möglich sind. Auf den ersten Blick schien ihm auch unsere Gartenplanung in Ordnung, die wir vom Fachberater abzeichnen lassen müssen.<br />
<br />
Wir entschuldigen uns tausendmal für unseren Irrtum, dass Herr B mehr von uns erwartet. Wir wissen gar nicht mehr , wie wir darauf kommen konnten.<br />
<br />
Den Hinweis können wir auf keinen Fall erlauben: mir gegenüber spricht Herr B die Drohung gegen den Fachberater aus, der würde vereinsschädigend handeln und könnte jederzeit gekündigt werden (von seinem Posten oder aus der Anlage rausgekündigt ?) Mit ihm hat er einen Waffenstillstand vereinbart. Dafür geht die Drohung jetzt an uns.<br />
Herr R. hat sich damit in die vereinsinternen Dinge eingemischt, indem er versäumt hat, noch eine weitere Person zu befragen und die Sicht von Herrn B. kritiklos übernommen.<br />
<br />
Alle wollen ihre Ruhe haben - wir auch ! Wenn wir aber nur nach den Vorgaben des Vorsitzenden zu handeln haben, weil alles, was wir machen ja sowieso Mist ist - und am Ende die disziplinarische Massnahme Abmahnung kommt, der wir widersprochen haben - wir zusehen beim Nachbarn, was nächstes Jahr auf uns zukommt, dann ist es doch eine lausige Situation - Skalverei light (älterer Beitrag meinerseits im thread). Leute, die rausgeschmissen werden, können dem Vereinsfrieden nicht mehr schaden.<br />
Grabesruhe...

Andreas

  • Gast
Links Stammformen usw
« Antwort #23 am: 19. Oktober 2004, 20:52:00 »
Hier noch ein paar links:<br />
<br />
<br />
rareplants.com will 20 Euro Mindestbestellwert - dafür kann man seine Bestellung auf deren Server abspeichern, bis man auf den Betrag kommt.<br />
Sonst noch magic-garden-seeds.de, gaissmayer.de, raritätengärtnerei www.pflanzentreml.de, wildstaudenshop.de, kuebelgarten.de - je nachdem Bankeinzug, Vorauskasse, oder sogar gegen Rechnung. Die englische Seite für ältere Rosenarten habe ich gerade nicht parat: doch www.davidaustinroses.com (auch in Deutsch ansprechbar)<br />
Gaissmayer kam heute - eine Pflanze (alle möglichen Stammformen von ich weiss nicht was für Minzestauden...- eine sogar kostenlos)<br />
<br />
Ich hab den Moderator angemailt, ob er bitte den Beitrag nach vorne schieben kann, damit ich Dir nicht dauernd auf die Nerven falle und vielleicht mal ne grössere Diskussion hier stattfindet. (Keine Antwort bisher - zehn Tage her) Mir selbst zu antworten, kommt mir was blöd vor. Ausserdem soll der ganze Mist hier im Forum bleiben als Protokoll dessen,was wir bisher mitgemacht haben. <br />
<br />
Ausserdem muss ich uns zur Abwechslung in den Allerwertesten treten:<br />
ich hab behauptet, die Alten wären so einfach über den Tisch gezogen worden. Heute hat der Neue uns in seinen Garten eingeladen: wir wussten, dass wir das nicht schaffen würden, den Garten wieder hinzukriegen - aber, was da wirklich an Abfällen, Unkraut pipapo sich in den Jahren angesammelt hat, spottet jeder Beschreibung. Dazu kommt, dass in der Laube wirklich von oben bis unten ein Riss ist, der komplett die Wand spaltet. Das hatten die Alten vergessen. Da sein Schwager selber mal ein paar Jahre den Gartenvorstand gemacht hat, hat er ihm natürlich gesagt, was er alles noch bemängeln muss - und hat durch Zufall diesen Riss entdeckt. Was immer noch beweist, dass unser Vorstand nicht in der Lage ist, eine Parzelle unter die Lupe zu nehmen, wenn sie abgegeben ist. Dieser Schwager hat eben Erfahrung mit dieser Art von Vorstandsarbeit...<br />
<br />
Eine Abstandszahlung wäre trotzdem drin - wo die wohl landet ? <br />
<br />
Unser Oller wurde letzte Woche zum Stadtverband zitiert: Thema, warum er Bewerber für Gärten abwimmelt. Schliesslich gehen die Pachtkosten der Stadt damit flöten...<br />
<br />
Jetzt soll endlich Ruhe einkehren im Lande: der Olle hat über den Fachberater angeboten, uns bei der Reparatur des Dachs zu helfen, er hat noch Bitumenpaste... Angeblich ist uns bei der Begehung angeboten worden, uns dabei zu helfen - nach zweimaliger Äusserung meiner Frau, dass wir das nicht allein hinkriegen, kam nichts vom Vorsitzenden und Kassierer, die die Begehung machten. WIr waren wohl gerade nicht dabei oder geistig abwesend... <br />
<br />
Ich hab hier im Forum wahrscheinlich schon mindestens dreimal angekündigt, ich würde zur Zeitung gehen plus Landesverband. Dreimal wurde auch schon gesagt, jetzt würde endlich Ruhe einkehren. Na gut: dann hoffen wir darauf, dass jetzt wirklich Schluss mit dem Theater ist.<br />
<br />
(Irgendwie hab ich in Erinnerung von vor 2 Wochen, dass sogar Innenbegehungen nächstes Jahr in Aussicht stehen - abgesehen davon, dass wir bis dahin einen NABU gerechten Garten haben werden... es graust mir jetzt schon davor: auf deren Bewertungskriterien lege ich nicht den geringsten Wert. Im Januar/Februar bau ich Hummelkästen...)<br />
<br />
Die Katzen haben wir von den Alten übernehmen müssen - vom Verein geduldet - schlecht für die Vögel - aber auch für die Mäuse... Wenigstens die freuen sich, wenn wir kommen ;-) <br />
<br />
Letztes Wochenende - 17.10. - musste der ERSTE VORSITZENDE Kontakt mit uns aufnehmen, weil wir einen Freisitz beantragt hatten vor vielen Wochen...<br />
Es gab gar nicht so viele Löcher im Himmel und im Boden, wo er hingucken konnte. Der Klüngel wird weitergehen, und sobald das Faktotum nächstes Jahr mangels Alternative wiedergewählt wird, wird alles von vorne anfangen. Ich halte mich zurück bis Februar - ausser, wir stellen diesen Winter fest, dass das Dach wirklich komplett marode ist und wir über den Tisch gezogen wurden bzw Mr R vom Stadtverband versucht noch einmal, geistreich zu sein.   Diese Beiträge sind öffentlich zugänglich - es steht also  jedem frei, selber den MDR /WDR/ oder Zeitungen darauf aufmerksam zu machen.<br />
<br />
Andreas

dorella

  • Gast
Re : Links Stammformen usw
« Antwort #24 am: 20. Oktober 2004, 04:56:00 »
hallo andreas,<br />
ich halte Dir die Daumen.<br />
Gruß<br />
Dorella

Andreas

  • Gast
Daumenschrauben - Krieg und Frieden und Leben
« Antwort #25 am: 20. Oktober 2004, 20:33:00 »
Danke für die Daumen - aber wir bekommen jetzt Daumenschrauben -<br />
ich hab es geahnt: es musste weitergehen...<br />
Überraschend haben wir jetzt noch ein Schreiben vom Stadtverband bekommen.<br />
<br />
Es hiess – jetzt ist Ruhe – wir haben Stauden, Pflanzen ohne Ende bestellt – letzten Sonntag haben wir noch mit dem Fachberater, der hier in den Postings als Vize, Kollega tituliert wird, den Bau des Freisitzes besprochen – er hat noch Latten, Pfosten haben wir gekauft, es fehlen noch Winkel – ein Baum muss raus – der Olle gibt uns die Genehmigung des Freisitzes – Löcher in den Boden guckend – und jetzt wird nachgetreten – was ist passiert in den letzten 2 Wochen? Laut Kollega würde jetzt doch Ruhe einkehren...<br />
<br />
"Stadtverband der Kleingärten e.V. <br />
<br />
den 18.10.04<br />
<br />
Bezug: Unser Schreiben vom 06.10.04<br />
<br />
Sehr geehrte Frau W.<br />
sehr geehrter Herr W !<br />
<br />
Wir hatten Ihnen in unserem Schreiben vom 06.10.04 bereits unsere Auffassung mitgeteilt, dass Ihre vielfältigen Beschuldigungen gegenüber dem Vorsitzenden des Vereins u.a. auch mit Sachverhalten, die nicht Ihren Garten betreffen, einen falschen Eindruck erwecken müssen.<br />
<br />
Der Vorstand des Vereins lässt Ihnen über uns mitteilen, dass inbesondere Ihre im übrigen unzutreffenden Darstellungen im Schreiben vom 01.10.04 von ihm als Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Vereins betrachtet werden, die die Gesamtinteressen des Vereins schädigen und die Vereinsgemeinschaft gefährden können. Er erwartet, dass Sie sich nicht weiter in Angelegenheiten einmischen, die nicht Ihren Kleingarten betreffen.<br />
<br />
Wir appellieren als Stadtverband an Sie, das Ihre dazu beizutragen, dass der Vereinsfriede in der Anlage erhalten bleibt.<br />
<br />
Mit freundlichen Grüssen<br />
<br />
"<br />
Die inneren Angelegenheiten sind Herr K. (war unglücklich unsererseits - aber in einem Vereins"leben" darf man sich als Mitglied doch wohl einmischen -) und der Deutsch-Chinese, der nicht zugelassen wurde: das öffentlich für alle vernehmbar in der Anlage von Chefe rausposaunt. Ach nee: es ist ja immer nur von Vereins"friede" die Rede - Vereins"leben" ist hier ein Fremdwort.<br />
<br />
Der Stadtverband macht sich anscheinend nicht die Mühe, mal andere Personen zu befragen – der Vor-Vorstand kam doch auch vorbei, als wir letztens beim ihm waren – oder will der auch nur seine Ruhe haben -  stattdessen macht sich der Stadtverband die “Auffassungâ€? vom Ollen zu eigen. Neutral ist daran nichts mehr. Hilfe ist auch nicht zu erwarten – wozu dieses Nachtreten, Herr R.? Die Arbeitsämter nennen sich jetzt "Service"Agenturen - wie wäre es mit ein bisschen Servicedenken, um neue Pächter/Kunden zu bekommen ?<br />
<br />
Wer hier einen Garten pachtet, hat zu 100% die Vorstellung des 1. Vorsitzenden umzusetzen. Wer auch nur ausweichend reagiert, noch nicht mal direkt aufmuckt, wird abgestraft auf übelste Art.  Wie gesagt Sklaverei light. Da er selber keine Schreibmaschine hat, nötigt er den Stadtverband, für ihn die Drecksarbeit zu erledigen... <br />
<br />
Wohlgemerkt: wir haben mit NIEMANDEM in der Anlage Ärger – AUSSER mit Mr B, vor dem wir nicht katzbuckeln. Wer IHM nicht pariert, der stört den Vereinsfrieden.<br />
Er ist der Verein, der Vorstand, der liebe Gott vonetjanze. Dass sowas möglich ist, woran kann das liegen ?? <br />
<br />
<br />
Aber wir haben langsam das Gefühl,  als Ruhestörer von anderen in der Gartenanlage vorgeschoben zu werden, allein den Kopf hinzuhalten  und verheizt zu werden. (Der Kollega hat mit ihm ja Waffenstillstand bis zur nächsten Wahl vereinbart...die anderen verdrehen die Augen...)<br />
<br />
Selbstverständlich werden wir uns nicht am neuen Vorstand beteiligen, wenn unsere lieben Kollegas und Nachbarn uns nur vorgeschickt haben... (Hat  wirklich der "gesamte" Vorstand dieses Schreiben von Herrn R. aufsetzen lassen - auch die, die dasselbe sagen wie wir ? Es war doch nur Herr B bei ihm. Das wäre dumm - für uns. Aber das sehen wir noch.)<br />
<br />
Telefonat meiner Frau mit der “höheren Stelleâ€?:<br />
Wir dürfen wir das nicht persönlich nehmen. Herr R. Hat keine andere Wahl, wenn nur der Vorsitzende alles abstreitet – und nicht noch andere sich dazu äussern. Er kann schlecht eine Telefonumfrage machen. Das Wort des Vorsitzenden wiegt erfahrungsgemäss schwerer. Erstaunen, dass die Richtlinien wie Garten/Laube bei Übergabe zu prüfen sind, nur als Empfehlung vom Stadtverband angesehen werden. Die sind doch auf sowas geschult worden - die Wertermittler - Wer sich anlegt mit Vereinsmeiern, hat i.d.R. das Nachsehen – Klageweg ist noch drin... Diese Klüngelstories kennt sie ...Wer meckert, gilt als Störenfried und hat schlechte Karten.<br />
<br />
Ist das also doch kein Vorurteil mit den “Kleingärtnernâ€?... Herr R. will seine Ruhe haben (und tritt nach unten), Herr Erster Vorsitzender hat genaue Vorstellungen davon, wie die Friedhofsruhe, Vereins"friede" und die Gräber auszusehen haben (und will diese Ruhe haben – notfalls mit Tritten), wir wollen unsere Ruhe haben – und kriegen sie nicht: wir sind die letzten in der Hackordnung : ((<br />
<br />
<br />
Uns bleibt keine andere Möglichkeit mehr – unsere Nerven sind überstrapaziert. <br />
Um uns zu schützen, gehen wir jetzt an die Öffentlichkeit. Natürlich OHNE Namen zu nennen – diese Seite ist auch halbwegs anonym gehalten. Aber dieser Alptraum MUSS mal beispielhaft dargestellt werden: als eine Kleingarten-/ Provinzposse, die nur enden kann, wenn der Klüngel offen gemacht wird.  <br />
So allgemein unter der Überschrift: ein Kleingartenverein am Niederrhein... auf was für ein Abenteuer – besser: Alptraum  - man sich dabei einlässt. Wie aufgeschmissen man ist, wenn seine eigenen Vorstellungen auf seiner eigenen Parzelle verwirklichen will, wie dumm man dasteht, wenn man Hilfe braucht (und der “Verein nichts taugtâ€?).<br />
<br />
<br />
Kleingarten adee ! Das ist hier ein anderes Zeitalter, in das wir geraten sind: Kaiser Wilhelm&#39;s Untertanengeist. <br />
<br />
Bis Ende 2005 sind wir wahrscheinlich hier weg. <br />
<br />
Der letzte Beitrag sind die Notizen aus der Anfangszeit – in weiser Vorahnung damals notiert (Stand 12.06.), um das Ganze abzurunden.<br />
<br />
<br />

Andreas

  • Gast
Wie alles anfing - seufz
« Antwort #26 am: 20. Oktober 2004, 20:37:00 »
18 Gärten haben wir uns angesehen – in Worten achtzehn: darunter waren Parzellen zu nah an der Strasse, zu eng verbaute Karrees, zugewachsene Gärten, luxuriös ausgebaute Parzellen incl Beinah-Häuser – in allen Grössen und Preislagen. Vorschriften: kein Wachholder, kein Cannabis, ansonsten könnt Ihr machen was Ihr wollt.<br />
<br />
Bei Garten Nummero 18 schlugen wir zu. Baumsetzlinge wurden – ausdrücklich "vorübergehend" vom Balkon in den Garten gesetzt: für ein halbes Jahr – also provisorisch.<br />
<br />
Es folgten viele Tipps und Hilfen von den neuen Nachbarn: Ihr könnt hier machen, was Ihr wollt, wie gesagt – das war im Herbst ...in der Jahreszeit passiert ja nix mehr... aber noch liess der Frühling hoffen.<br />
<br />
Aber oh weeh – die Tipps kamen und gingen nicht mehr – wie einem Computerlaien  in Nullkommanix die neuesten Tipps und Tricks für Windows XP oder Linux nahegebracht werden – so jetzt die Ratschläge unserer neuen Nachbarn aus 30-40-50 Jahre Gartenerfahrung.<br />
<br />
1. Woche bei besserem Wetter: 1.Tag<br />
Warum reisst Ihr den Baum nicht raus, ist der nicht bald fällig, können wir einfach und schnell machen/ <br />
1 Stunde später : reisst den bloss nicht raus, sonst habt Ihr keine Schatten im Sommer. <br />
Korkenzieherweide, Birke, Esche und 2 oder 3 andere selbstgezogene Setzlinge: die Bäume dürfen hier aber nicht bleiben, wenn die zu gross werden, schnell weg damit.<br />
<br />
2. Woche 2. und 3. Tag<br />
Der Frühling kam und damit auch das Grauen verursacht durch dunkle Gestalten von irgendeinem Amt der Stadt: die laufen hier auch Wochenends rum mit ihren Kladden und Notizbüchern und schreiben auf, was nicht erlaubt ist. Ein paar Tage später: die sind hier gewesen und haben Eure Korkenzieherweide gesehen – die muss raus. Warum stellt Ihr die Fusitie da hin und nicht dorthin/ 2 Drittel Nutzgarten und 1 Drittel Ziergarten: das muss sichtbar sein (die messen nicht  genau ab) / den Übermorgen darauf Antritt des vierfältigen Vereinskopfs: die Frau soundso hat die Baumtriebe gesehen Wildwuchs! Wildwuchs ! Muss raus ! Wir bekommen Ärger ! Wir werden sauer: jetzt kommt Ihr schon zu viert an und meckert, was heisst muss raus: haben wir doch zugestimmt: jetzt sofort/oder haben wir noch ein paar Tage/wir sind berufstätig/ was soll die Hektik/ wieviel Stunden haben wir noch ?/ jajaaa war ja nicht so gemeint/ natürlich habt Ihr ein paar Tage – aber die sind so pingelig und wir müssen den Kopf hinhalten/ eine Stunde später waren alle Bäume raus<br />
<br />
Die Stadt stellt Parzellen/Gartenwächter an, die für  eiserne Disziplin in der Bebauung und Gestaltung der Kleingärten sorgen – mit unseren Steuergeldern – und der Verein ist nach Jahren dermassen auf Wegducken trainiert, dass bei jeder „illegalen“ Anpflanzung umgehend angetanzt wird. Was kommt als nächstes ?<br />
<br />
Zum dritten Mal auch der mahnende Hinweis, wie wir mit dem Unkraut zu verfahren haben. Furche machen und komplett umgraben den Garten – wächst ja schon was ...<br />
böse böse:<br />
also wird uns geholfen beim Furchengraben, abmessen der Abstände, Leine ziehen und Kartoffel einsetzen – das Unkraut wird mit Schaufel abgeschuffelt, kommt ganz tief in die Furche, die nächste Furche wird ausgehoben und mit der Erde der neuen Furche die vorherige zugedeckt : damit habt Ihr lange Zeit keinen Ärger mit Unkraut: der ganze Garten muss so umgegraben werden – in 2 bis 3 Tagen zu schaffen ... dass wir noch arbeiten und auch unsere Freizeit mit anderen Dingen verbringen wollen, bzw z.B. Besuche geplant haben ausserhalb des neuen Paradieses ... unverständlich<br />
<br />
Anfang April : erster "selbstbestimmter " Tag : sie halten sich raus, kommen nicht rein, wir pflanzen Stauden, Lavendel, Salbei : es fängt endlch an Spass zu machen <br />
<br />
also kurz danach wieder hin: schliesslich müssen wir langsam mal was pflanzen, damit irgendwann auch mal was zu sehen ist eines Tages – abgesehen von unkrautfreier Krumme und quadratisch-praktisch-guter Kartoffelstreifen<br />
<br />
wir machen was falsch mit der Furche, pflanzen aber weiter Kartoffeln: 2 kg sind doch zu wenig...sagt Chefe; Kollega kommt: wozu Furche, greift mit ein: Furche weg, Erde nur umgekippt: das Resultat ist dasselbe: das Unkraut ist zuunterterst. Wir pflanzen ein weitere Kartoffeln: wieviel Kartoffeln wollt Ihr pflanzen: 5 kg ?? wisst Ihr wie gross die Pflanzen werden ? 2 kg reichen doch. Chefe kommt vorbei: Furche ist besser: also wieder Furche gegraben und weiter geht&#39;s ; Kollega kommt, wozu Furche – Furche ist wieder weg<br />
dann säen wir noch Möhren<br />
<br />
<br />
der Hals wird immer dicker  (alles so Mitte/Ende April)<br />
<br />
nächster Tag:<br />
ganz schnell werden Erbsen gesät... bevor wir wieder verdocktort werden<br />
<br />
Kurzbesuch von Chefe etwas später: ihm sind seine Kartoffel durch den letzen Frost angetötet worden...  danach Ruhe   <br />
<br />
nächster Tag im Garten: Chefe vor Tür: BEGEHUNG ! BEGEHUNG ! Ich: wann ?<br />
 Im JUNI ! Wieder waren die dunklen Gestalten da, haben gleich einen Garten aufgeschrieben... Euer Unkraut muss weg: wann Begehung ? Im Juni also in sechs Wochen...ist doch noch Zeit... "wenn Ihr 70 % Euch an die Regeln haltet, gibt&#39;s keine Probleme" in diesem Jahr haben wir von 15 Tagen 2 Tage machen dürfen, was wir vorhatten<br />
<br />
die nächsten zwei Tage haben wir dann für&#39;s Auge Unkraut gezupft und umgegraben – ohne Furche (und heimlich – ohne zu fragen, Bohnen gesät - ) - das Unkraut kam auf den leeren Komposthaufen, drüber der Kompost von 5 Meter weiter links – gute Erde, aber voll mit Steinen, Äpfeln vom letzten Jahr und gelben Säcken (das könnt Ihr doch später machen...)<br />
<br />
Tip von Kollega: das Areal unter den 5 Apfelbäumen einfach mit Rasen vollmachen, dann kann man immer noch später Kräuterecjken oder was auch immer in den Rasen setzen – und man kann schön mit dem Rasenmäher...<br />
<br />
2861 Kleingärtner in MG; im Artikel in der RP stand was von Unkraut (Wildkraut) (sic!)<br />
heisst das, dass ein Würzwisch oder Heilkräuterecken schlicht verboten sind ?<br />
<br />
Beim Nachhausefahren jedes Mal den komischen Eindruck, dass eigentlich alle Gärten beim Vorbeifahren gleich aussehen...<br />
<br />
Kollega sind Mitte April im Gewächsehaus jetzt die Tomaten von der Kälte verreckt -<br />
tolle Experten sind das <br />
Mitte Mai: Frau hat jetzt Unkraut gezupft ohne Ende – tagelang; während ich mich um<br />
Insektennisthilfe (nachdem ich ein Hummelnest dummerweise zerstört habe..)und weiterhin 20 qm Haufen Erde abgetragen habe: war alles drin zu finden die letzten Wochen: Kinderspielzeeug, volle gelbe Säcke, Holzplanken, Flaschen usw usf  - kriegen wir das irgenwann bezahlt ? Mittlerweile Tennisarm, Cortisonspritze.<br />
<br />
Nachbarin kommt vorbei : sie wurde schon operiert – ihr Mann hat auch Tennis und Golfarm (falsch geschaufelt); das Unkraut gehört nicht auf den Misthaufen, auch nicht einen halben Meter tief – wozu dann die Furche, wo es angeblich in 40 cm Tiefe verrottet , wenn&#39;s doch wieder hochkommt ?<br />
<br />
//??Heute kommen wir wieder vorm Urlaub - dem ersten Urlaub im Winter//?? : hinter dem Zaun wurde gesibbelt – das nennt sichvertikutieren von Stadts wegen: Ihr könnt doch hinter den Zaun den Holunder und die Korkenzieherableger setzen: das ist ausserhalb vom Garten und da kann keiner was sagen – weggesibbelt. Aber das 2 Meter hoch schiessende Röhrengewächs haben sie stehen lassen (uns kann keiner sagen, was das ist – ich stell nur fest, dass ein Viertel von unserem Garten damit unterirdisch vollkommen durchwurzelt ist und an allen Ecken und Enden rauskommt...) Der Weg wird mit Salzlauge behandelt: bald haben wir eine Autobahn wie der Nachbar, der mit Steinplatten und Rindenmulch alles schön glatt hingekriegt hat. Chef vonnet janze zeigt mit Stolz auf sein Meisennest. Meisen gibt&#39;s überall – wo ist der Sperling, der Zaunkönig, das Rotkehlchen ? Wie wär&#39;s mal mit em Kurs beim Nabu ? Warum wird gleich beim ersten Gartenbesuch im Neujahr das Altholz geschreddert, wo da noch sonst was für Insekten (neben Nacktschnecken natürlich auch) den Winter rumgekrieget haben ? <br />
<br />
es gab ein buntes Bild vor vier Wochen: Vergissmeinnicht, Löwenzahn und Apfelblütenblätter überall im Garten – ein Fotomotiv für Kalender für Kleingartenignoranten – nach einem halben Tag war die Blüten- /Unkrautpracht weg (Gefahr !)<br />
<br />
Gemeinschaftsarbeit: Samstag morgens Unkraut von den Wegen schuffeln. Die Erde ist feucht. Chefe kommt vorbei und sagt: hört auf, hat keinen Zweck – Kollega: ein Telefonat hätte gereicht und wir hätten weiterschlafen können...<br />
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Noch eine Woche vor dem zweiten Urlaub: soweit unkrautfrei. Danach geht s wieder von vorne los... an Chefe : wir sind zwei Wochen in Urlaub. "Urlaub gibt nicht"<br />
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Zurück aus Urlaub. Nächster Tag Pfingstmontag hin zum Garten: vorne am Zaun keins, rechts am Wasserhahn viel Gras und den ganzen Weg bis zur Laube, Unkraut zwischen den Kartoffeln, Vogelmiere. Der Feldsalat ist verblüht – muss raus. Der Rasen an der Laube ist hochgewachsen plus X von diesen Rohren, die den gnazen hinteren Garten zig mal auf 1 Meter Höhe hochschiessen. Also zupfen und rausziehen...Irgendwann muss Frau mal mindestens einen Werktag allein hier arbeiten – in drei Wochen ict Begehung...<br />
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Chefe kommt rein: unser Antrag auf Genehmigung des Gewächshauses ist abgelehnt -<br />
weil innen Kunststoffrohre sind, zu wenig stabil – hätten wir Aluprofile reinschreiben müssen. Wir das haben die nicht verstanden: wenn die zu dumm dazu sind – Er: nein Ihr seid zu dumm. Und ausserdem: alles voller Unkraut, das ist ein Saustall hier – er hat alles umgegraben und uns einen 1A Garten hinterlassen, jetzt ist hier nur ein Saustall und das beobachtet er schon seit Wochen; wir machen es nicht besser, immer schlechter , in drei Wochen ist das alles in Ordnung sonst kommt die Abmahnung. Wir:  gerade aus Urlaub,<br />
Er: aus Urlaub und krank gewesen – sind doch alles Ausreden. Wir: wir sind dabei, alles in Ordnung zu bringen, was soll die Drohung mit der Abmahnung:<br />
Er: Abmahnung und dann könnt Ihr zum anwalt gehen: Wir: das ist uns zu umständlich, dafür noch einen Anwalt zu bemühen – dann geben wir den Garten eben wirder zurück.<br />
Er: ich lass das schätzen und Ihr kriegt keinen Pfennig wieder raus – das geht ganz einfach ... in drei Wochen usw usf (herzlich willkommen aus dem Urlaub ) Und überhaupt: den Weisskohl habt Ihr unmöglich da vorne hingesetzt. Immer fragen sollt Ihr. <br />
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Er dampft ab – Vize Kollega ist auch leicht überrascht, was da eben abgegangen ist.<br />
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Er kommt zurück: mit der Ablehnung: ist nur zurückgeschickt worden zwecks Klärung mit der Antragstellerin, meiner Frau.. Zeigt uns eine Abmahnung nach § 9 Nr1 – Blankoformular -...<br />
der Vorstand – ER – hat schon mal eine Abmahnung bekommen, weil er laut Stadt den Verein nicht im Griff hat. Warum hat er nicht schon vor drei Wochen gesagt, dass wir immer noch nicht gut genug sind im Unkrautvernichten und alles immer noch Mist ist ?<br />
Rudert und rudert zurück.<br />
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Schätzen lassen kann man den Garten /die Laube von einem unabhängigen ! Macht 75 Euro. (Weiss er nicht ?)<br />
§ 9 Nr 1 spricht von erheblichen Bewirtschaftungsmängeln <br />
bei Abmahnungen kann man Widerspruch einlegen.<br />
In der Gartenfruende Zeitung stehen Fälle von Übervorteilung beim Gartenkauf: ein Verein ist kein Betrieb, der Profit einfahren muss. Wenn die Mängel an der Laube so gross sind, dass der Preis zu hoch war, kann der Pächter die Differenz vom Verein zurückfordern !<br />
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Wir sollen fragen – nur ihn : um uns die Tagesbefehle einzuholen. Nur Furchen graben birngt es – auch wenn die anderen es auch nicht so machen. Wir werden beschimpft und in nullkommanix mit Kündigung bedroht. Alles was wir machen ist ja ohnehin falsch.<br />
Ein Choleriker, der den Bogen jetzt überspannt hat. Für uns heisst das jetzt: auf Durchzug schalten und sich wappnen für den letzten Krach: andere Gärten noch mal nachhaken.<br />
BKleinG<br />
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1 Tag später : Kleingartenverein um die Ecke besucht. Parzelle frei: 200 qm – also etwas mehr als die Hälfte – etwas beengt. Koniferen erlaubt, alles mögliche erlaubt . Vielleicht etwas zu viel – aber: wie ist das möglich ? Wo ist der Gartenvollzugsbeamte ? Die alljährliche Begehung mit Punkteliste ? Wir werden uns den Garten reservieren – Pacht fürs Jahr ist ja schon bezahlt. Und die nächsten drei Wochen unseren alten Garten für die Begehung aufmotzen. (Danach klang und heimlich alles wieder aus der Laube nehmen, die Pflanzen ernten bzw rausholen und kündigen... na ja – erst mal ne Nacht drüber schlafen...) (Viel Spass mit dem Nachfolger: der letzte konnte die Raten nicht bezahlen(gekündigt), ein anderer pflanzte gar nichts an: Wiese pur (abgemahnt) , eine andere hatte den Naturgarten pur: liess alles kunterbunt wachsen (gekündigt)...<br />
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Mittlerweile hören wir, dass noch zwei andere die Faxen dicke haben und gehen wollen:<br />
mit zwei weiteren, die altersbedingt kündigen werden heisst das, dass der Vorstand dann 5 Gärten hat, die er mit eigener Arbeit in Schuss halten muss – der Rest vom Vorstand muckt auf: Pläne, auf der nächsten Vereinssitzung einen Gegenvorstand vorzuschlagen, kommen auf. Wir werden uns in zwei Wochen treffen – ganz konspirativ...<br />
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Meine Frau ruft beim Vor-Vorstand an, um zu fragen, ob diese Anmache normal ist, ob wir eine Abmahnung befürchten müssen – mittlerweile haben wir in zwei Tagen das Unkraut soweit rausgeholt, dass der Garten vom Kollega schon als sauber bezeichnet wird –Der Vor-Vorstand hat uns geraten mit Herrn R. Vom Stadtverband zu reden. Das machen wir nicht, weil wir nicht noch mehr Theater machen wollen. Vorstand bekommt Wind davon, steigert sich weiter rein und behauptet, wir hätten uns beschwert über ihn...Wir sind kurz davor, der andere, der die Faxen dicke hat, hat ihn aus seinem Garten rausgeschmissen. <br />
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Wir zupfen auch Fronleichnam bei Regen weiter Unkraut – jetzt wird Rindenmulch angekarrt, weil der Kollega sagt, das wäre doch am einfachsten – also mulchen wir...<br />
Nachher hören wir, dass das 10 Punkte bei der Begehung gibt... Läuft hier guter Cop, schlechter Cop ? Einer macht auf Kasernenhofton, der andere auf etwas lieber ?<br />
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Ist das noch unser Garten ? <br />
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Die Laube steht mit Möbeln voll – keine Chance, da mal Hand anzlegen, eigene Ideen reinzubringen unmöglich – Unkraut zupfen ohne Ende (warum gab uns nicht von vornherein einer den Tip, die Flächen teilweise mit Folie zuzumachen, um das Unkraut einzudämmen (Wetter seit Wochen: Regen, Sonne, Regen, Regen, Sonne – ideal für Unkraut ) - und dass im Juni eine Begehung stattfindet, die 150 % ig hinbekommen werden muss hat uns auch keiner gesagt (ihr könnt hier machen, was Ihr wollt – vor 2 Monaten noch war es 70 %, die wir nur einhalten sollten, der Rest liegt bei uns, dass der Wettbewerb von wegen der schönste Garten nicht mitgemacht wird, weil vorher alles von vornherein ausgeklüngelt ist, wurde uns ganz am Anfang gesagt (nur nicht, dass trotzdem die Gesamtanlage geprüft wird und bitte möglichst weit oben im Wettbewerb einen Platz bekommen soll: wir hatten seit Frostende Ende März/Anfang April knapp drei Monate Zeit, aus einem total unbebauten Fussballplatz, total umgegraben, damit sich ab Februar das Unkraut einsäen kann – von Gründünger nie was gehört ! - einen 1 A Garten zu machen, damit Mr X seine Vorstandsehre retten kann – Unser Garten ?? Wohl eher seiner...<br />
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Wir sehen in anderen Anlagen Parzellen, in denen die Leute an ihren Lauben erstmal arbeiten – und die voll sind von Unkraut; da meckert keiner: man sieht nur, dass gearbeitet wird. Hier ist es einfach nicht im Bereich des Vorstellbaren,dass ein komplett leerer Garten mindestens zwei Jahre Arbeit braucht, um genug Stauden dort zu haben, dass der Garten auch  nach was aussieht. Bei uns stehen die Nutzpflanzen in Reih und Glied – das wird so erwartet vom Amt. NACH der Begehung können wir uns angeblich lt Kollega endlich eigene Gedanken machen, wie unser Garten mal aussehen soll. Dann haben wir das Ding seit 8 Monaten gepachtet und nur Ärger gehabt. Herzlichen Glückwunsch.<br />
(Übrigen sollen die Beamten im Finanzamt dieser Stadt genauso schlimm sein – diese Ecke gehörte schon länger zu Preussen, nicht erst nach Napoleon wie der Rest des Rheinlands...)<br />
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Andreas

  • Gast
Stevia rebaudiana -
« Antwort #27 am: 26. Oktober 2004, 22:03:00 »
Alloha Dorella<br />
Die ersten drei Zeilen für Euch, der Rest an die anderen, weil hier alles so schön protokolliert wird.<br />
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Die eine Pflanze, die wir kostenlos bekommen haben, wird von der EU nicht gefördert/gemieden: stevia rebaudiana: wenn Du ein Blatt in den Mund nimmst, meinst Du, Du isst einen Würfel Zucker...<br />
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Es geht nicht um Auffassungen - sondern darum, was in der Zeitung "Die Gartenfreunde" als Richtlinien für Bewertung, Pflege pipapo steht.<br />
Es "scheint" so, dass wir in dieser Anlage "die Jüngeren" sind - 15 von 24/26 sind alte Semester, die nach und nach aufgeben werden aus Altersgründen. Da passt es - und der Stadtverband kann sich gratulieren, wenn die Anlage bald ganz leer steht.<br />
Wir haben das letzte Schreiben vom Stadtverband dem Fachberater gezeigt , der uns seit wir hier sind, mit Rat und Tat zur Seite steht. Er könnte jetzt selber zum Stadtverband gehen und die Sache richtigstellen. Das könnte auch die zweite Vorsitzende, die wir noch nie zu Gesicht bekommen haben, und die auf keinen Fall mit dem Faktotum noch einmal zusammen den Vorstand machen will. Wenn dem so ist, werden wir wohl kaum an der nächsten Vereinssitzung teilnehmen und uns kaum dazu bereitschlagen lassen, als Kassierer oder Schriftführer da mitzumachen...<br />
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Ich hab die story an eine Zeitung als Tipp für das Sommerloch geschickt und die Tage geht&#39;s noch an MDR wegen der guten Dokusoap letztens und den WDR.<br />
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hab gerade einen Artikel gelesen: das ist unser Oller: "die Provinz. Wo man die Macher schätzt und die Schwätzer schmäht. Wo noch der Mann gilt, nicht sein Massanzug, wo sein Wort zählt, nicht sein Witz. Und überhaupt, wo man älteren Herren noch Respekt zollt, statt Hohn und Häme über sie auszukübeln. So wie jetzt seine Fraktion über ihn, drüben, in der grossen, fernen Stadt.... Das Prinzip Kontrolle: Wer ein paar Minuten am Strassenrand parkt, vor Teufels Haustür, bei dem klopft es schon mal an die Seitenscheibe, und ein Mann will wissen, was man da macht: "Schreiben Sie, dass die Nachbarn hier aufpassen." Im Staatsministerium ist Teufel gefürchtet dafür, dass er auf alles persönlich aufpasst und sich sogar noch um Protokollfragen für Ordensverleihungen kümmert....Als wäre der Verschleiss eines Politikers ein Verschleiss an Kraft, nicht einer an Freunden, an Vertrauen...Auch Teufel leidet unter der Einsamkeit des Misstrauischen, denn sind nicht alle gegen ihn, die misstrauisch sind ?<br />
Tatsächlich sagt einer, der Teufel lange kennt, dass ihn die Widerspruchsgeister seiner Umgebung längst verlassen hätten...<br />
"Er lässt sich nicht mehr ergebnisoffen beraten; er spielt nur noch: Tun wir mal so als liesse ich mich beraten". " SPIEGEL diese Woche über Erwin Teufel. Unser Oller hat eine Aufgabe, davon hängt sein Leben ab - die Regeln sind vierzig Jahre alt, was wurscht ist, Hauptsache er kann den Anderen zeigen wo es langgeht...Er hat was zu sagen plus Altersstarrsinn. Wenn sich schon der Stadtverband als zweiter Schriftführer rekrutieren lässt und alle weglaufen, wenn er mit erhobenem Zeigefinger angerannt kommt (bei uns traut er sich das nicht mehr ) dann macht doch endlich mal einen Film daraus - das ist REALSATIRE ! Und wir treten hinter dem Schirm mit verfälschter Stimme als gemobbte und vom Vorstand und Stadtverband abgezockte und bedrohte Opfer auf ! Und ihn interviewt mal ein Team im Form einer Reportage über Kleingärten im allgemeinen über Umgraben, Gründünger Plackerei (Kleingarten ist eine Lebensaufgabe, dafür muss man geschaffen sein, und 4 - 5 mal umgraben mit Spaten blabla) usw usf, wo nach seinen Auskünften dann ein "Experte" das als Humbug hinstellt...<br />
Immer ran an die Bouletten !!! So einen detaillierten Bericht über den Horror Kleingarten hab ich bisher noch nicht im Internet gefunden !<br />
Ephraim Kishon ist zu alt, um daraus noch ein dickes Buch zu machen und ich habe keine Zeit dafür...<br />
Und das, was hier steht, kann man nicht erfunden haben in den letzten 5 Monaten !<br />
Warum ein Kleingarten innerhalb des Verbandes Mist ist und warum die Kleingartenidee jetzt aussterben wird, habe ich in diesen Beiträgen lang und breit dargestellt.<br />
<br />
Die Hoffnung stirbt zuletzt...<br />
<br />
Mit seinen Ratschlägen können wir schlicht nichts anfangen: den Garten <br />
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Andreas

  • Gast
Links Insekten und die üblich Doku
« Antwort #28 am: 31. Oktober 2004, 20:21:00 »
Hallo Dorella:<br />
hier noch ein paar links zur Insektenwelt - und die obligatorische Doku zu dem Theater hinten dran:<br />
<br />
Ich muss mir dringend eine Digitalkamera anschaffen für die Bestimmung der Viecher - den NABU werd ich auch mal anmailen: irgendwo hier im thread hab ich mich rausgehängt von wegen Nabu-gerechten Garten - wir werden dann mal wen zu uns einladen.<br />
Beim Aufmachen der Grube mit dem Wasseranschluss haben wir eine kleine Eidechse gefunden (Salamander ? schwarz jedenfalls - keine Ahnung) und in den dann halbwegs wärmeisolierten Steinhaufen verfrachtet.  Das in unseren Breiten ...<br />
<br />
<br />
http://www.derkleinegarten.de/rasen_schmetterling.htm<br />
http://www.geocities.com/herbertsgarten/gartentipps.htm<br />
<br />
www.gartenlinks.de<br />
http://www.landshut.org/bund-naturschutz/Info/vogel.html<br />
<br />
insekten heimchen u.a.<br />
http://www.nabu.de/m05/m05_06/01475.html<br />
<br />
weisstorchflug live http://www.fr.ch/mhn/<br />
<br />
Eine umfangreiche Sammlung von Informationen und Links über Heilkräuter.<br />
http://www.heilkraeuter.de<br />
Spinnen<br />
http://www.arthropods.de/<br />
<br />
<br />
http://www.schmetterling-raupe.de    <br />
<br />
http://www.gartendatenbank.de/<br />
<br />
naabu heinsberg<br />
10.9. NABU Heinsberg, verändert nach NABU NRW<br />
NABU-Tip für den Garten:<br />
<br />
Reisighaufen - mit Schnittgut Unterschlupf schaffen Aufräumzeit im Garten. Pflanzenreste müssen von den Beeten geräumt, Bäume und Sträucher geschnitten werden und das fallende Laub wird zusammengerecht. Endlich genügend Material, um den Garten um ein belebendes Element zu bereichern.<br />
<br />
<br />
http://www.wilde-wiese.de/k-insekten.htm<br />
http:<br />
<br />
florfliegen überwintern<br />
http://www.nabu.de/m05/m05_06/00959.html<br />
<br />
Garten Labyrinth<br />
das-labyrinth.de<br />
<br />
pfauenauge<br />
http://www.mrg-amberg.de/naturw/Mai.html<br />
<br />
http://www.childrentooth.de/mariposa<br />
<br />
Insektenseite – die beste bisher :<br />
http://www.forst.uni-muenchen.de/LST/ZOO/HEITLAND/DETINVERT/introduction.html<br />
<br />
<br />
zu Biogärten:sehr gut !<br />
http://www.biozac.de/biozac/biogart/nuetzling.htm<br />
<br />
---------------------------------------------<br />
<br />
"Beate und Andreas W.<br />
<br />
<br />
<br />
Stadtverband<br />
Herr R<br />
X<br />
<br />
&#8237;                                                                                        &#8236;31.10.2004<br />
<br />
Guten Tag Herr R,<br />
<br />
wir haben folgende Bitte:&#8237; &#8236;endlich unseren Garten im Rahmen der Vorgaben des Kleingartengesetzes und des Stadtverbandes selber gestalten zu dürfen.&#8237; &#8236;Der Fachberater hat uns vor drei Wochen gesagt,&#8237; &#8236;jetzt würde endlich Ruhe einkehren.&#8237; &#8236;Darauf haben wir uns nun zum vierten Male in diesem Jahr eingestellt.&#8237; &#8236;Wir haben in den letzten Wochen einige Pflanzen,&#8237; &#8236;sowie das Material für den Freisitz besorgt.&#8237; &#8236;Der Fachberater,&#8237; &#8236;Herr H,&#8237; &#8236;steht uns dabei jederzeit mit Rat,&#8237; &#8236;Kritik und Tat zur Seite,&#8237; &#8236;seit wir in dieser Anlage sind.<br />
<br />
Da kam Ihr neues Schreiben natürlich überraschend.&#8237; &#8236;Dazu von unserer Seite&#8237; &#8236;-&#8237; &#8236;hoffentlich abschließend&#8237; &#8236;-&#8237; &#8236;folgende Bemerkungen:<br />
<br />
Es gibt sicherlich die je nach Verein,&#8237; &#8236;Verband usw.&#8237; &#8236;verschiedensten Auffassungen zu Begehung,&#8237; &#8236;Bewertung,&#8237; &#8236;Vorstandsarbeit.&#8237; &#8236;Dann sollten die Beiträge des Landesverbandes im&#8237; "&#8236;Gartenfreund&#8237;" &#8236;doch als Richtlinie für den normalen Pächter gelten können.&#8237; &#8236;Was wir beim letzten Gespräch dazu sagten,&#8237; &#8236;war also keineswegs bloß unsere&#8237; "&#8236;persönliche&#8237;" &#8236;Auffassung.<br />
<br />
Laut Herrn B haben wir den Garten zu zwei Dritteln als Nutzgarten und zu einem Drittel als Ziergarten einzurichten.&#8237; &#8236;Und diese Aufteilung müsse von aussen klar ersichtlich sein.&#8237; &#8236;Laut Vorgabe des Stadtverbandes X,&#8237; &#8236;das wir das erste Mal bei unserer Unterredung von Ihnen freundlicherweise bekamen ist&#8237; &#8236;1/3&#8237; &#8236;Nutz-&#8237; &#8236;1/3&#8237; &#8236;Ziergarten und&#8237; &#8236;1/3&#8237; &#8236;Erholungszone vorgegeben.&#8237; &#8236;Wie sollen wir da zurecht kommen,&#8237; &#8236;wenn hier schon zwischen Vereinsvorgaben und Vorgaben des Stadtverbandes Unterschiede sind&#8237;? <br />
<br />
Wir versichern Ihnen,&#8237; &#8236;dass wir den Vereinsfrieden nicht stören wollen.&#8237; &#8236;Wir bedauern,&#8237; &#8236;dass dieser Eindruck entstanden ist.&#8237; &#8236;Als wir uns an Sie wandten,&#8237; &#8236;dann mit dem Zweck,&#8237; &#8236;Lösungen zu finden.<br />
<br />
Zu Ihren Schreiben vom&#8237; &#8236;06.10.&#8237; &#8236;und&#8237; &#8236;18.10.2004&#8237; &#8236;nehmen wir&#8237; (&#8236;der Reihenfolge nach&#8237;) &#8236;wie folgt Stellung:<br />
Brief&#8237; &#8236;1:&#8237; &#8236;Die rechtlich getrennten Vorgänge Pacht/Verein sind uns bewusst,&#8237; &#8236;dennoch:&#8237; &#8236;Bevor wir uns an Sie wandten,&#8237; &#8236;hatten wir mit dem Landesverband Düsseldorf gesprochen um zu klären,&#8237; &#8236;was nun zu tun sei.&#8237; &#8236;Ein klärendes Gespräch mit Ihnen schien vorteilhaft und bzgl.&#8237; &#8236;der Laube wäre es das Beste,&#8237; &#8236;die Ausbesserung mit Hilfe des Vereins vorzunehmen.&#8237; &#8236;Wir hatten gehofft,&#8237; &#8236;Sie könnten zumindest als Vermittler fungieren.&#8237; &#8236;Bzgl.&#8237; &#8236;Herrn K ist ein Artikel im Heft Oktober Gartenfreund zu lesen.&#8237; &#8236;Dort ist die Rede von sozialer Verpflichtung gerade gegenüber älteren Mitgliedern und von menschlicher Solidarität.&#8237; &#8236;Wir hätten uns für Herrn K ein angenehmeres Ausscheiden aus dem Verein gewünscht.&#8237;  <br />
<br />
<br />
Bzgl.&#8237; &#8236;unserer Laube bleibt uns lt.&#8237; &#8236;Landesverband Düsseldorf jetzt noch der Klageweg.&#8237; &#8236;In Anbetracht der Geringfügigkeit und des nötigen Zeitaufwands verzichten wir darauf.&#8237; &#8236;Herr H hat sich netterweise bereiterklärt,&#8237; &#8236;uns bei der Ausbesserung der Laube zu helfen.<br />
<br />
Bzgl.&#8237; &#8236;der Rechtsgeschäfte bei Pächterwechsel verweisen wir auf Heft April Gartenfreund.&#8237; &#8236;Im Artikel Wertermittlungen wird ein Beispiel genannt,&#8237; &#8236;das besagt,&#8237; &#8236;dass sehrwohl die Haftung dem Vereinsvorstand auferlegt werden kann.&#8237; &#8236;Dies wollten wir deutlich machen.&#8237; &#8236;Im Gegensatz zu Ihnen und dem Vereinsvorstand sind wir,&#8237; &#8236;sowie auch der Landesverband Düsseldorf der Meinung,&#8237; &#8236;dass der Vorstand sehr wohl Garten und Laube zu prüfen hat.&#8237; &#8236;Erhebliche Mängel,&#8237; &#8236;wie Mauerrisse sollten erkannt werden&#8237;; &#8236;siehe Artikel Wertermittlung:&#8237; &#8236;Gartenbegehung&#8237; (&#8236;vor der Wertermittlung&#8237;) &#8236;und Sanierungsmaßnahmen.<br />
Brief&#8237; &#8236;2:&#8237; &#8236;Unsere Darstellungen sind nicht unzutreffend.&#8237; &#8236;Der Nachpächter von Herrn K`s Garten&#8237; &#8236;21&#8237; &#8236;ist froh,&#8237; &#8236;dass sein Schwager&#8237; (&#8236;langjähriger Vorstand einer anderen Gartenanlage&#8237;!) &#8236;den Riss in der Wand noch rechtzeitig&#8237; (&#8236;vor Zahlung&#8237;) &#8236;bemerkt hat.<br />
Der Garteninteressent für Garten&#8237; &#8236;13,&#8237; &#8236;Herr L hat aufgrund der vorliegenden Umstände jetzt kein Interesse mehr an einem Garten.&#8237; &#8236;Er hat sich aber für unsere Bemühungen bedankt.<br />
Wir schaden weder dem Verein,&#8237; &#8236;noch mischen wir uns in innere Angelegenheiten.&#8237; &#8236;Wir haben lediglich die Ursachen beim Namen genannt.&#8237; &#8236;Verursacher sind wir jedoch nicht.&#8237; &#8236;Bei Herrn Luc z.&#8237; &#8236;B.&#8237; &#8236;geht es nicht um Vereinsangelegenheiten,&#8237; &#8236;sondern um allgemeines Recht.&#8237; &#8236;Auch steht in der Vereinssatzung,&#8237; &#8236;dass die Vergabe von Kleingärten nach der Reihenfolge der Bewerber erfolgen soll.&#8237; &#8236;Wir sind der Auffassung,&#8237; &#8236;dass es dem Vereinsfrieden schadet,&#8237; &#8236;wenn sich solche Unstimmigkeiten herumsprechen.&#8237; &#8236;Um das zu verhindern,&#8237; &#8236;hatten wir uns an Sie gewandt.&#8237; &#8236;Wir haben aber weder Zeit noch Lust,&#8237; &#8236;jetzt hier irgend eine Art von Beweisführung vorzunehmen.&#8237; &#8236;Das kann wohl kaum unsere Aufgabe sein.<br />
<br />
Weitere Anmerkungen:&#8237; <br />
Vielen Dank für den Tipp,&#8237; &#8236;unsere Gartenplanung vom Fachberater,&#8237; &#8236;Herrn H,&#8237; &#8236;prüfen zu lassen.&#8237; &#8236;Das ist geschehen.<br />
<br />
Einige der Pächter kommen nicht direkt aus X&#8237; &#8236;-&#8237; &#8236;wir aus Y&#8237; &#8236;-&#8237; &#8236;könnte Herr B daher den Aushang Abendseminare der VHS in den Glaskasten setzen.&#8237; &#8236;Das wäre schön.<br />
<br />
Bzgl.&#8237; &#8236;Umgraben,&#8237; &#8236;Gründüngung und Herbstlaub sind in Heft Oktober S.&#8237; &#8236;164&#8237; &#8236;und S.166&#8237; &#8236;interessante Artikel zu lesen:&#8237; (&#8236;genauso hatten wir es auch gelesen und richten uns danach&#8237;; &#8236;in unserem Brief vom&#8237; &#8236;01.10.&#8237; &#8236;ersparten wir uns ja einen Kommentar zu den Vorgaben von Herrn B,&#8237; &#8236;wie wir es handhaben sollten&#8237;)&#8236;.<br />
<br />
Nochmals die Bitte:&#8237; &#8236;endlich unseren Garten im Rahmen der Vorgaben des Kleingartengesetzes und des Stadtverbandes selber gestalten zu dürfen.<br />
<br />
Mit jedem Jahr lernt man dazu und wenn es so ist,&#8237; &#8236;wie Sie schreiben,&#8237; &#8236;dass Herr Bajonschak lediglich die Einhaltung der allgemeinen Verpflichtungen erwartet,&#8237; &#8236;dann können wir sicherlich davon ausgehen,&#8237; &#8236;dass er nicht wieder bei jedem kleinen Missgeschick gleich die&#8237; "&#8236;Rote Karte&#8237;" &#8236;hebt.&#8237; &#8236;Wir werden uns bemühen,&#8237; &#8236;unseren Garten nach den Maßstäben zu bewirtschaften.&#8237; &#8236;Schön wäre auch,&#8237; &#8236;gerade für Anfänger,&#8237; &#8236;im&#8237;  &#8236;ersten Jahr ein wenig Nachsicht walten zu lassen.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
P.S.&#8237; &#8236;Gestern,&#8237; &#8236;am&#8237; &#8236;30.10.&#8237; &#8236;sollten die Wasseruhren abgelesen werden.&#8237; &#8236;Da wir an diesem Tag keine Zeit hatten,&#8237; &#8236;haben wir am&#8237; &#8236;29.10.&#8237; &#8236;die Grube freigemacht.&#8237; &#8236;Wir haben die Wasseruhr von der Zuleitung mit einer Rohrzange abgemacht,&#8237; &#8236;um zu sehen,&#8237; &#8236;ob unsere Rohrzange die richtige ist.&#8237; &#8236;Der Haupthahn wurde zugedreht.&#8237; &#8236;Die Kappe auf der Uhr war offen:&#8237; &#8236;der Verbrauch war ablesbar.&#8237;  &#8236;So gingen wir davon aus,&#8237; &#8236;dass die Herren am&#8237; &#8236;30.10.&#8237; &#8236;die Uhr ablesen und wir am Wochenende die Uhr abmontieren würden.&#8237; &#8236;Unserem Nachbarn gaben wir unsere Rohrzange für den Fall,&#8237; &#8236;dass am&#8237; &#8236;30.10.&#8237; &#8236;jemand die Uhr abmontieren wollte und keine Zange vorhanden war.&#8237; <br />
Am&#8237; &#8236;30.10.&#8237; &#8236;wurde Herr H von Herrn B angerufen:&#8237; &#8236;wir hätten die Wasseruhr abgemacht und sie würde im Dreck liegen.&#8237; &#8236;Warum er nicht zum Ablesen erschienen sei.&#8237; &#8236;Herr H war auf der Arbeit,&#8237; &#8236;erreichte uns telefonisch und schilderte den neuen&#8237; "&#8236;Ärger&#8237;"&#8236;.&#8237; &#8236;Herr H hatte Herrn B gesagt,&#8237; &#8236;dass er arbeiten müsse und daher am&#8237; &#8236;30.10.&#8237; &#8236;nicht vor dem Nachmittag kommen könne.<br />
Warum lesen die Herren nicht einfach die Uhr ab und gehen ihrer Wege&#8237;?<br />
Standen am&#8237; &#8236;30.10.&#8237; &#8236;-&#8237; &#8236;wobei nicht einmal eine Uhrzeit bekannt war&#8237; &#8236;-&#8237; &#8236;alle Pächter der Anlage versammelt und warteten den ganzen Tag auf die Ankunft der Ableser&#8237;? &#8236;Oder haben sie selber nach Abstellen des Wassers den Rest aus dem Hahn ablaufen lassen und dann ihre Uhren schon mal abgemacht&#8237;? &#8236;Es wird doch wohl nicht so sein,&#8237; &#8236;dass der ältere Herr B in jede Grube selbst klettern und die Uhren rausschrauben muss.&#8237; (&#8236;Sprich:&#8237; &#8236;die Mühe wollten wir ihm abnehmen und haben&#8237; "&#8236;wieder alles falsch gemacht&#8237;")&#8236;.<br />
Letzten Herbst wurde uns gesagt,&#8237; &#8236;wir sollten die Uhr nicht über den Winter in der Grube lassen,&#8237; &#8236;sondern mitnehmen und ins Wasser legen&#8237; &#8236;-&#8237; &#8236;sonst nichts.&#8237; &#8236;Sind wir nicht in der Lage,&#8237; &#8236;kurz die Uhr an die Zuleitung zu hängen,&#8237; &#8236;um den letzten Rest Wasser über den Hahn ablaufen zu lassen&#8237;? &#8236;Wozu dieses wilde Rumtelefonieren und Gezetere&#8237;?<br />
<br />
Gestatten Sie uns noch ein persönliches Wort&#8237;!<br />
Können Sie sich vorstellen,&#8237; &#8236;dass wir bei solch einem Theater den größten anzunehmenden Alptraum mitmachen,&#8237; &#8236;den sich Außenstehende als typisches Kleingärtnervorurteil bilden&#8237;?<br />
Nein&#8237; &#8236;-&#8237; &#8236;die gängigen Klischees von typischen Kleingärtnern werden hier noch übertroffen&#8237; &#8236;...<br />
<br />
Auch wenn wir vielleicht den Eindruck erweckt haben sollten,&#8237; &#8236;hier als Querulanten zu agieren&#8237; &#8236;-&#8237; &#8236;unser Ziel war jedesmal,&#8237; &#8236;endlich Ruhe zu bekommen,&#8237; &#8236;die wir fast das ganze Jahr nicht hatten.&#8237; &#8236;Diese Geschichte kann ewig so weitergehen,&#8237; &#8236;wovon wir gar nichts halten.&#8237; &#8236;Wenn der Eindruck bestehen bleibt,&#8237; &#8236;oder wenn auch das neue Jahr zu solch einem Alptraum wird,&#8237; &#8236;wie das laufende&#8237; &#8236;-&#8237; &#8236;immerhin haben wir hier den grössten Teil unserer Freizeit verbracht&#8237; &#8236;-&#8237; &#8236;werden wir Ende&#8237; &#8236;2005&#8237; &#8236;endgültig gehen müssen.&#8237; &#8236;Vielleicht haben Sie die Doku im MDR vor drei Wochen gesehen:&#8237;"&#8236;Lust und Frust im Kleingarten&#8237;"&#8236;:&#8237; &#8236;drei Paare verschiedenen Alters wurden auf ihre Belastbarkeit und Gartentauglichkeit getestet:&#8237; &#8236;die Mittzwanziger gingen,&#8237; &#8236;die Mittdreißiger gingen,&#8237; &#8236;nur die Mittvierziger behielten ihren Garten&#8237; &#8236;-&#8237; &#8236;das ist unser Alter...<br />
Welche Art von Pächtern hier gewünscht ist,&#8237; &#8236;das ist uns ein Rätsel.<br />
<br />
Mit freundlichen Grüßen"<br />

Andreas

  • Gast
Das Imperium schlägt zurück
« Antwort #29 am: 11. November 2004, 21:37:00 »
unser Fachberater hat Waffenstillstand geschlossen - und hält sich zurück<br />
2. Vorsitzende Frau R. will nur noch mal im Vorstand mitmachen, wenn unser Hausmeister nicht wiedergewählt wird<br />
der Sohn von Herrn K., der so übel Abschied nehmen musste, hat sich nicht beim Verband gemeldet<br />
der Deutsch-Chinese hat nicht von sich aus den Verband angerufen, um doch noch einen Garten bei uns zu bekommen - er hat jetzt anderswo einen gefunden - und wird sich jetzt auch raushalten (wir wagen es nicht, ihn auch noch zu behelligen, wo alle anderen hier in dieser Kasernenanlage schon untertauchen)<br />
Jeder Verein hat den Vorstand, den er verdient. Wir hören jetzt auf, für die anderen die Drecksarbeit zu erledigen.<br />
<br />
<br />
Der letzte Absatz vom vorletzten Brief vom Vorstand war eine Frechheit. Der letzte Brief war eine Frechheit, da der Verband sich allein zum Sprachrohr vom Hausmeister hat machen lassen. Und dieser Brief wieder dasselbe. Drum merke : werde nie frech gegenüber der Obrigkeit. Das wirst Du teuer bezahlen. Hier haben die Oberen im Sommer einen Einzug des Alten Fritz als Karnevalsumzug für das gemeine Volk gespielt. Wie gesagt: gehörte schon länger zu Preussen als der Rest des Rheinlands. <br />
Und die Beamten - na, man hat uns ja gewarnt ganz am Anfang.<br />
<br />
Her R. macht es sich trotzdem ganz schön leicht. Und das von unseren Steuergeldern ... Auf die Idee der Schiedsstelle kann man als preussischer Beamter gar nicht erst kommen - aber die wird ja vereinsintern aufgestellt - mit den Köpfen als Vorsitz, mit denen man den Ärger gerade hat... Und als Verband darauf hinwirken oder vermitteln - wieder zuviel Arbeit.<br />
 <br />
Also noch´n Brief – was anderes, als was da drin steht habe ich nicht erwartet.<br />
<br />
Nebenbei noch´n Zitat von einem amerikanischen Neubürger in Görlitz: deutsche Beamte: no commitment: Sie überlegen nicht, wie sie helfen können – sondern sie lauern auf den ersten Fehler, den man macht. <br />
<br />
Wir wussten ja nicht, dass wir hier wirklich einer „Obrigkeit“ ans Bein pinkeln. Letzte Woche hiess es von unserem Hausmeister /Ersten Vorsitzenden, nachdem das mit der Uhr im Dreck nicht wirkte, es könnte ja auch ein Käfer reinkrabbeln…<br />
<br />
Und: es gibt anscheinend KEINE Möglichkeit, innerhalb des Kleingartenverbandes oder woauchimmer innerhalb des Rahmens der Kleingärten, sich zur Wehr zu setzen. Am Ende bleibt nur der Rechtsweg - da aber auch zu nichts führt, wenn alles mündlich geschieht und verdreht werden kann, was das Zeug hält. Bleibt also nur Faustrecht ? Oder immer den MP3-Player um den Hals, der auf Aufnahme steht - nirgends rechtlich zu gebrauchen ein mitgeschnittenes Gespräch. Also Internet und die Posse veröffentlichen - natürlich anonym.<br />
<br />
Immerhin haben wir jetzt auch vom Stadtverband schriftlich, dass als Aufteilung je zu einem Drittel Erhol-Zier-Pflanzteil erlaubt ist. Unser Hausmeister hat natürlich nie was anderes gesagt. Den Fachberater, Herrn H. jetzt hinzuzuziehen, wie in unserem letzten Brief angedeutet, ist nicht die Aufgabe vom Verband – seine Aufgabe ist allein, Ruhe und Ordnung wiederherzustellen, indem nun mit „Konsequenzen“ gedroht wird.<br />
<br />
Das wird jetzt eine dieser Possen, wo ein Brief auf den nächsten folgt, Klage, Berufung, neue Klage usw usf – so was zieht sich über Jahre und kommt dann irgendwann im Fernsehen.<br />
<br />
Letzte Woche noch Streit mit meiner Frau, da sie meinte, es würde sich jetzt beruhigen – während ich davon ausgehe (nach den Begegnungen in den letzten Wochen mit unserm Hausmeister nebst Gattin: Rübergrinsen/Tuscheln/ Rübergrinsen/Tuscheln – „wir kriegen Euch doch noch klein“ nach dem Brief vom letzten Monat vom Verband) dass das so weitergehen wird. Für den Unsinn ist mir ein Leben zu kurz…<br />
<br />
Aber dieses Elend interessiert jetzt keinen Aussenstehenden mehr: Kleinkrieg statt Kleingarten wird auf die Dauer nur langweilig.<br />
<br />
Diese story werde ich hier nicht weiter reinsetzen. Wir kuschen jetzt bis Januar – dann sehen wir weiter: ist ein dankbares Thema für Sozialpsychologie/Politik/Pädagogik Studenten in den ersten Semestern : von wegen Gruppenverhalten, Ausgrenzen, Teile-und-herrsche. <br />
Vielleicht auch Titanic-Magazin. Sicher TV. <br />
<br />
Schade ist hier nur, dass wir mit unseren Nachbarn top auskommen,was in einem anderen Garten erst mal wieder eine Herausforderung sein wird – nicht dass wir so einen Hausmeister demnächst auch noch als Nachbarn haben. (Und die Katzen müssen wahrscheinlich raus dort - also TSV anrufen  und anderswo auswildern ...)<br />
<br />
Hiermit schliessen wir diesen Beitrag. Nächstes Jahr geht´s in einen neuen Garten – ausserhalb des Verbandes  - juchhee !!<br />
<br />
<br />
Wenn man das mit dem letzten Brief zusammensetzt, hat Mr R gar nichts gelesen. WIR SIND JETZT WIRKLICH BEI EPHRAIM KISHON BZW LORIOT ANGEKOMMEN. Das ist jetzt wirklich die letzte Vorstellung in diesem Theater !<br />
<br />
"den 10. November 2004<br />
<br />
Betr. Ihr Kleingarten Nr. 23 in der Anlage X<br />
Bezug: Ihr Schreiben vom 31.10.04<br />
<br />
Sehr geehrte Frau W<br />
Sehr geehrter Herr W<br />
<br />
<br />
Mit Erstaunen haben wir davon Kenntnis nehmen müssen, dass Sie trotz unserer Bitte, das Ihre zum Vereinsfrieden beizutragen, in Ihrem o.a. Schreiben viele der Vorwürfe wiederholen, die seitens des Vereins als unzutreffend zurückgewiesen worden waren. Wir ersparen uns ein erneutes Eingehen darauf, müssen aber darauf aufmerksam machen, dass Zweifel an Ihrer Darstellung nicht ausbleiben können, den Vereinsfrieden nicht stören zu wollen. Etwaige Konsequenzen seitens des Vereins haben Sie sich selbst zuzuschreiben.<br />
<br />
Drei Punkte bedürfen allerdings noch einer kurzen Erläuterung.<br />
<br />
Es ist uns rätselhaft, warum Sie erneut eine angebliche Äusserung von Herrn B. in den Vordergrund stellen, der Garten müsse zu zwei Dritteln als Nutzgarten und zu einem Drittel als Ziergarten eingerichtet sein, obwohl wir Ihnen das Gegenteil unter Aushändigung eines Merkblatts erklärt und darauf hingewiesen haben, dass keine derartige Weisung von Herrn B erteilt worden war.<br />
<br />
Ihre Anregung, den Prospekt über die vom Stadtverband gemeinsam mit der VHS des Kreises veranstalteten Vorträge im Rahmen der Reihe "Rund um den Garten" in den Aushang des Vereins zu setzen, haben wir an den Verein weitergegeben.<br />
<br />
Ihre Haltung anlässlich des Ablesens der Wasseruhren ist uns schleierhaft.<br />
Der Vorstand des Vereins hatte mit Aushang vom 14.10.04 darauf hingewiesen, dass am 30.10.04 das Wasser abgesperrt und die Uhren abgelesnen würden und gebeten, ab 13.00 Uhr die Gartentore geöffnet zu halten. Wenn Sie verhindert waren, den Termin wahrzunehmen, wäre es das Normalste, den Vorstand darüber zu informieren und ggf. einem Nachbarn den Schlüssel zum Garten zu geben und ihn zu bitten, Sie beim Ablesen zu vertreten. Der Unterpachtvertrag enthält im übrigen in § 3 die Verpflichtung des Pächters, dem Verpächter jederzeit u.a. zur Kontrolle von Messeinrichtungen Zutritt zum Garten zu gewähren. Ein Ablesen der Wasseruhr muss selbstverständlich erfolgen, bevor die Uhr z.B. für die Winterlagerung ausgebaut wird, Ohne Ihnen dabei etwas unterstellen zu wollen, dürfen wir darauf hinweisen, dass leider in Vergangenheit immer wieder von einzelnen Pächtern Manipulationen an der Wasseruhr vorgenommen wurden, um den tatsächlichen Verbrauch zu verschleiern.<br />
WEnn Ihnen der Ablauf der Dinge unklar gewesen ist, hätten Sie sich rechtzeitig danach erkundigen müssen. Ihre Verhaltensweise insbesondere in dieser Angelegenhiet passt unseres Erachtens nicht zu Ihren grundsätzlichen Aussagen, nur den Garten in Ruhebewirtschaften zu wollen.<br />
<br />
Mit freundlcihen Grüssen<br />
im Auftrag<br />
R"<br />
<br />
Wir sind nicht von R darauf hingewiesen worden, dass die Aufteilung des Gartens durch den Hausmeister falsch ist - sondern wir bekamen das Merkblatt und waren froh, dass wir demnach die Weisung von ihm nicht befolgen müssen. Jetzt haben wir es schriftlich von Verband, dass diese Weisung falsch ist. Ausserdem haben wir schriftlich, dass es ganz einfach unmöglich ist, mit dem Hausmeister über wasauchimmer zu "reden", da er nachher alles abstreitet. Diese Weisung ist in diesem Jahr mindestens dreimal ausgesprochen worden - 1mal als wir neu waren, 2mal, als er meinte, uns endlich "geknickt" zu haben.<br />
Vereinsmässig haben wir nur mit dem Hausmeister/1. Vorsitzenden,d em Kassierer, dem Fachberater und unseren 2 Nachbarn zu tun, seit wir hier sind. Abgesehen von ganz vereinzelten Kontakten zum Vor-Vorstand (1mal), Herrn K. (vor seinem Abschied) und seinem Nachpächter. Wessen Frieden wir stören ist klar: den des Hausmeisters und den des Verbandes.<br />
Der Fachberater sollte am Tag der Ablesung da sein laut Nachbar, der Nachbar bekam noch unsere Rohrzange, da ist eine Tür zwischen unseren beiden Gärten. Die Schilderung diente dazu, das Theater, was jedesmal vom Hausmeister gemacht wird, zu beschreiben - stattdessen schleierhafte Anspielungen auf Manipulationen.<br />
Ich könnte (fast !) schwören ,dass auf der Ankündigung für die Ablesung bis letzten Samstag KEIN 13.00 Uhr stand... Na ja - <br />
<br />
<br />
Kennt jemand "Das Schloss" ? K. hat wahrscheinlich die Erfahrungen dafür nicht nur in der Versicherung sondern zusätzlich nach Feierabend in seinem Kleingarten gesammelt... "Der Prozess" "Das Schloss" "Der Garten" hätte sich noch nahtlos eingereiht.<br />
<br />
Kennt noch jemand die Kottan-Serie mit dem Fall "Mord im Kleingarten" untermalt von Randy Newman&#39;s "Short people" - wahrscheinlich sind wir gar nicht gartenvereinstauglich...<br />
<br />
<br />
<br />
---<br />
Stadtverband<br />
Herr R<br />
<br />
<br />
<br />
Guten Tag Herr R,<br />
<br />
vielen Dank für die Bestätigung, dass wir den Garten nach den Richtlinien Ihres Merkblatts gestalten können.<br />
<br />
Bezüglich des Ablesens der Wasseruhr haben wir es doch genauso gemacht! Unser Garten konnte durch ein Verbindungstor betreten werden. In unserem Garten befinden sich unsere und die Wasseruhr des Nachbarn. Der Fachberater hat den Schlüssel für den Nachbargarten und war am Nachmittag auch im Garten. Die genaue Uhrzeit war nicht bekannt, wenn man für jeden Garten ca. 5 Minuten Zeit veranschlagt,  sind das bei 28 Gärten mind. 2 Stunden Ablesezeit. Die Wasseruhr haben wir nach dem Ablesen dann komplett ausgebaut. Uns war der Ablauf nicht unklar, wir haben lediglich das Ablesen der Uhr erleichtert.<br />
<br />
Sie teilen uns mit, das Sie es als Störung des Vereinsfriedens betrachten, wenn wir Ihnen Unstimmigkeiten mitteilen. Wie sollen wir uns dann in Zukunft verhalten, wenn wir wieder den Eindruck haben, das etwas schief läuft und Gespräche mit dem Vorstand ins Leere gehen?<br />
<br />
Bei unserem Gespräch haben Sie deutlich gemacht, dass Sie sich aus  Vereinsangelegenheiten raushalten wollen. Das ist verständlich. Nicht verständlich ist, dass Sie sich vollkommen gegen uns wenden. Wir versichern nochmals, das wir den Vereinsfrieden nicht stören.<br />
<br />
Da uns an einem friedlichen Miteinander sehr gelegen ist und wir leider nicht abschätzen können, wie es in unserer Anlage weitergeht, haben wir die Konsequenzen gezogen und uns in einer anderen Gartenanlage auf die Warteliste für eine Garten setzen lassen.<br />
<br />
Mit freundlichen Grüßen"<br />
<br />
Konjetz filma<br />

 

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