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Ein Beruf im Grünen: So abwechslungsreich ist der Alltag als Gärtner

Schlagworte zu diesem Artikel:
  • Gärtner
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Bei dem Beruf des Gärtners kommen unweigerlich Bilder von hübschen Gartenanlagen, Parklandschaften, von jemandem mit Schubkarre und Gießkanne oder von Blumenbeeten und Rasenflächen auf. Dabei hat der Beruf noch so viel mehr zu bieten. Gärtner planen auch Bewässerungssysteme, arbeiten mit schweren Geräten, kennen sich mit Bodenkunde aus und gestalten weitläufige Außenanlagen. Was Gärtner an ihrem Beruf, abgesehen von der Arbeit unter freiem Himmel, ebenfalls besonders schätzen, ist die Tatsache, dass sie etwas Sichtbares hinterlassen: einen neu gepflanzten Baum, eine akkurat geschnittene Hecke oder einen neu angelegten Garten. Für viele ist es deshalb ein Traumjob.

 

Vom Frühjahr bis in den Herbst: Der Arbeitsalltag eines Gärtners

Die Arbeit ist unglaublich vielseitig und wird nie langweilig, weil sie sich mit den Jahreszeiten verändert. Im Frühjahr dreht sich alles um das Erwachen der Natur. Es werden die Beete vorbereitet, neue Blumen gepflanzt und die ersten Hecken geschnitten. Im Sommer gehören Pflege und die richtige Bewässerung zu den Hauptaufgaben, während im Herbst das Pflanzen winterharter Sträucher, die Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit und der Rückschnitt anstehen. Selbst der Winter hat seinen Platz im Jahreskalender eines Gärtners: Gehölze werden geschnitten, Pflanzen vor Frost geschützt und neue Projekte geplant, die dann wiederum im Frühjahr umgesetzt werden.

Gärtner müssen mit verschiedenen Maschinen und speziellem Werkzeug umgehen können, beispielsweise elektrischen Heckenscheren oder Rasenmähern. Selbst kleine Bagger gehören bei einigen zum Berufsalltag. Neben einem guten Gespür für die Natur benötigt man deshalb auch handwerkliches Geschick und technisches Interesse.

Das Schöne an diesem Beruf ist, dass man den Menschen ein Stück Lebensqualität schenkt. Ein schön gestalteter Garten ist wie ein erweitertes Wohnzimmer.

Da nicht jeder Gartenbesitzer die nötige Zeit und vielleicht auch nicht das Geschick hat, seinen grünen Platz entsprechend zu gestalten und zu pflegen, ist man in solchen Fällen mit einem Fachbetrieb besser beraten. Diese sind mittlerweile online gut recherchierbar. Beispiel: Um einen Gärtner in Köln zu finden, reicht eine einfache Google-Suche aus, die direkt mehrere lokale Anbieter auflistet.

Fachbetriebe nehmen die schwierigen Arbeitsschritte ab und bringen genau die Erfahrung mit, die für einen hübsch gestalteten Garten benötigt wird.

 

Ausbildung, Spezialisierung, Karriere: Der Weg ins Grüne

Der klassische Einstieg ist die dreijährige duale Ausbildung. Neben Pflanzenkunde und dem Umgang mit Böden stehen auch der Einsatz von Maschinen und Geräten sowie grundlegendes handwerkliches Wissen auf dem Lehrplan. Das Besondere daran ist, dass man die eigene Richtung bereits zu Beginn der Ausbildung wählt. Die sechs offiziellen Fachrichtungen sind Garten- und Landschaftsbau, Baumschule, Zierpflanzenbau, Gemüsebau, Obstbau und Friedhofsgärtnerei. Wer also Parks und private Gärten gestalten möchte, wählt den Garten- und Landschaftsbau. Wer lieber Pflanzen kultiviert und anbaut, ist besser im Zierpflanzen- oder Gemüsebau aufgehoben. Für jeden Typ findet sich die passende Nische.

Tipp: Danach kann man sich als Gärtnermeister fortbilden oder auch ein Studium der Landschaftsarchitektur angehen. Der Beruf bietet also nicht nur Abwechslung im Alltag, sondern auch langfristige Perspektiven.

 

Ein Beruf mit Zukunft

Der Beruf des Gärtners wird so schnell nicht aussterben, im Gegenteil. Immer mehr Städte legen Wert auf Nachhaltigkeit und planen neue Grünflächen. Auch private Gärten wird es immer geben. Während andere am Schreibtisch sitzen, gestalten Gärtner die Welt ein Stück grüner und bunter. Wer diesen Beruf wählt, entscheidet sich also nicht nur für Abwechslung und sinnvolle Arbeit, sondern auch für eine Branche mit stabiler Nachfrage.

Eric Wittig

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