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Gartenwissen: Gefäßpflanzen
Foto: tonaquatic/Adobe Stock
Gefäßpflanzen (Tracheophyta) haben ein inneres Leitungssystem – ähnlich den Blutgefäßen des Menschen. Dieses Netz aus feinen Röhren verbindet Wurzel, Stängel und Blätter miteinander. Diese sogenannten Leitbündel (s. große weiße Kreise im Querschnitt im Bild) transportieren Wasser und Nährstoffe aus dem Boden bis in die Blattspitzen sowie Zucker aus den Blättern in alle anderen Pflanzenteile. Mit dieser Aufteilung haben Gefäßpflanzen sich evolutionär an das Leben an Land angepasst. Sie können so verschiedene Nahrungsquellen nutzen: Wasser und gelöste Mineralsalze aus dem Boden (Wurzel) sowie Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid aus der Luft (Blätter). Den Stofftransport zwischen den verschiedenen Pflanzenteilen leisten die Leitbündel.
Zur Gruppe der Gefäßpflanzen gehören viele Pflanzen, die auch im Garten wachsen: Gemüse, Kräuter, Obst, Zierpflanzen und Bäume. Farne zählen auch zu den Gefäßpflanzen – Moose und Algen dagegen nicht: Sie haben nur ein rudimentäres bzw. kein solches Leitungssystem.
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