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Die Folgen eines milden Winters

Schlagworte zu diesem Artikel:
  • Winter
  • überwintern
  • Spätfröste
  • Blütezeit

Die Folgen eines milden WintersFoto: fujipe/Adobe Stock

Bereits Mitte Februar blühten in diesem Jahr die ersten Forsythien. Im vieljährigen Mittel gilt noch der 26. März als offizieller Blüh­beginn, also eine Abweichung von über vier Wochen. Die offensichtliche Entwicklung, nach dem die Winter immer kürzer und milder werden, bestätigt auch der Deutsche Wetterdienst (DWD).

Aber welche Folgen hat das milde Winterwetter noch für die Pflanzen? Größte Gefahr sind ganz klar Spätfröste, da sie schon weiter ausgetrieben sind. Zwar sind unsere heimischen Pflanzen daran angepasst, indem sie über ausreichend Reserven für einen zweiten, wenn auch schwächeren Austrieb verfügen, doch sie werden dadurch anfälliger gegenüber weiteren Wetterumschwüngen und einem Befall durch Insekten und Pilze. Zudem können Bestäuber zur Blütezeit fehlen. So zeigen Studien, dass sich Insekten nicht im gleichen Tempo wie die Pflanzen entwickeln, denn Letztere reagieren schneller auf Temperaturveränderungen.

Es gibt jedoch auch positive Auswirkungen. „Durch die längere Vegetationszeit verlängern sich auch die Anbauzeiten. Im Freiland kann früher ausgesät oder gepflanzt und im Herbst länger geerntet werden. Des Weiteren gehen durch die milderen Winter die Auswinterungsschäden zurück, und Pflanzen mit geringerer Winterhärte können im Freien überwintert werden“, so Bianca Plückhahn vom DWD.

gvi

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