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Gartenwissen: Versorgungsstufe

Schlagworte zu diesem Artikel:
  • Versorgungsstufe
  • Phosphor
  • Kalium
  • Magnesium
  • Boden
  • Nährstoffgehalt

VersorgungsstufeFoto: andreaobzerova/Adobe Stock

Die Versorgungsstufe gibt an, wie viel Phosphor, Kalium und Magnesium ein Boden enthält und welchen pH-Wert er hat. Nur wer die Versorgungsstufe kennt, kann bedarfsgerecht düngen, d.h. weder zu viel noch zu wenig. Das schont die Umwelt und den Geldbeutel. Eine Bodenuntersuchung gibt Auskunft über die Nährstoffgehalte und ordnet sie einer von fünf Versorgungsstufen (A bis E) zu. Anzustreben ist die Versorgungsstufe C, bei der nur eine Erhaltungsdüngung nötig ist. Bei dieser Stufe folgen Sie der Düngeempfehlung der Bodenanalyse und ersetzen die Nährstoffe, die Sie durch die Ernte entnommen haben.

Ist der Nährstoffvorrat im Boden zu hoch oder zu niedrig, passen Sie die Düngergabe an. Wenn Ernterückstände und Gründüngung auf dem Beet bleiben oder Sie mit Kompost düngen, müssen Sie dies berücksichtigen. In Stufe A (sehr niedrig) düngen Sie doppelt so viel wie empfohlen und in Stufe B (niedrig) 1,5-mal so viel wie die Pflanzen brauchen, um die Bodenvorräte aufzufüllen. Liegt Stufe D (hoch) vor, düngen Sie nur die Hälfte des Bedarfs, die andere Hälfte entnehmen die Pflanzen dem Boden. In Stufe E (sehr hoch) düngen Sie gar nicht, die Pflanzen versorgen sich gänzlich aus dem Vorrat.

rs

 

 

 

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