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Gartentipp: Grundlage für Wachstum

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Umgraben mit der GrabegabelFoto: M. Dörr & M. Frommherz/Adobe Stock

Die Tage werden länger, der Boden erwärmt sich langsam, und die neue Gartensaison beginnt. Über den Winter haben sich unsere abgeernteten Gemüsebeete oft oberflächig verdichtet. Diese Verkrustungen gilt es aufzubrechen, um den Zöglingen von der Fensterbank beste Startbedingungen zu geben. Umgraben mit einem Spaten ist aber kontraproduktiv, da das Bodenleben darunter leidet.

Nutzen Sie lieber eine Grabegabel! Diese stechen Sie senkrecht in den Boden ein und ziehen den Griff zu sich. Die Zinken der Grabegabel sollen dabei nicht aus dem Boden gehebelt werden. Es reicht, wenn der Boden vor der Gabel leicht angehoben wird und Risse bekommt. Nur dort, wo Wurzelunkräuter im Boden schlummern, gehen Sie gründlicher vor.

Im Anschluss verteilen Sie ca. 3 l/m² reifen Kompost und arbeiten diesen in die oberen 5–10 cm ein, etwa mit einem Grubber. Bringen Sie nun noch eine schützende Schicht Mulch auf. So ist das Beet optimal für eine Pflanzung oder Direktsaat vorbereitet, und die Grundlage für einen gesunden Boden und damit für kräftige Pflanzen ist gelegt.

Joschka Meyer
Fachberater des Landesbundes
der Gartenfreunde in Hamburg

GartenDialog 2026Foto: Petra Richli

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