Unkraut verwucherung

Begonnen von schmid harald, 16. November 2003, 14:43:00

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schmid harald

ich habe probleme mit dem unkraut könnten sie mir bitte helfen .möchte dieses problem ohne chemie lösen da ich verschiedene obstsorten habe .danke

Gisela Schnalzger

Hallo Harald<br />
Im Gemüsegarten würde ich dir vorschlagen, offene Erde zu mulchen, dann kann das unerwünschte Kraut nicht keimen. <br />
<br />
Im Rasen ist Wild-(Un-)kraut wohl kein Problem, lass es einfach wachsen, du mähst es ja regelmäßig ab, das verträgt schon mal nicht jedes Unkraut und es wird automatisch auf wenige Arten reduziert.<br />
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Unter den Obstbäumen solltest du eine Baumscheibe bilden, möglichst groß, hierauf kommt der Dünger (Kompost) und darüber wieder Mulch. Dort können auch verschiedene Wildkräuter wachsen, die Schädlinge fernhalten (Kapuzinerkresse) und dem Baum zusätzlich gesunde Kraft geben (Ringelblume).<br />
<br />
Die Beerensträucher stehen ebenfalls nicht direkt in der Wiese, sondern haben Scheiben (s. Obstbäume) um sich oder ein eigenes Beet für sich. <br />
Hier auch wieder mulchen, z.B. mit Rindenmulch, weil Beeren Waldkinder sind und es ein wenig sauer lieben. Sehr gut bekommt den Beeren eine Unterpflanzung mit Maiglöckchen, (aber nur wenn du keine kleinen Kinder hast, die Früchte sind nämlich giftig).<br />
<br />
Genauso verfährst du mit Rabatten und Sträuchern: Mulch unterdrückt unerwünschtes Wildkraut. <br />
<br />
Wo das Unkraut trotzdem Überhand nimmt, ziehst du es aus und bringst es auf den Kompost, der freut sich. :-)<br />
<br />
Ansonsten nicht jedes Wildkraut bekämpfen, denn die Bienen, Schmetterlinge und Läuselöwen mögen es. Je vielfältiger die Pflanzengesellschaft in deinem Garten, desto ausgewogener das Klima mit all seinem Volk, das dir als Schädlingspolizei hilft, das Gleichgewicht zu bewahren.<br />
<br />
Gisela grüßt

schutzbach Annerese

leider kann ich dem Hinweis "Unkraut jäten" und auf den Kompost geben nicht zustimmen. Unkraut gehört unbedingt zum Gartenabfall, um die Gefahr der weiteren Ausbreitung abzuwenden.

Gisela Schnalzger

Hallo Annerese.<br />
Das ist aber schade, wenn es bei dir Gartenabfall gibt, der dem Garten nicht wieder zugeführt wird. Was machst du damit? Gibst du ihn etwa in die Mülltonne?<br />
<br />
Ich habe in über 20 Jahren jeglichen Abfall aus dem Garten in irgendeiner Form dem Garten wieder gegeben. Alles Unkraut auf den Kompost und schlimme Wurzelunkräuter über Verjauchung auf denselben. Ich hatte nie mit übermäßiger Vermehrung zu kämpfen. In einem richtig geführten Kompost ist die Verrottungshitze so groß, dass Unkrautsamen keimunfähig werden. Schon keimende Samen werden eh durch den Mangel an Licht am Weiterwachsen gehindert und ihre Sprießkraft ist verpufft.<br />
Glaub mir, ich hab es aufprobiert. Gartenabfall ist zu wertvoll, um ihn über die Mülltonne zu entsorgen.<br />
<br />
Es wäre schön, wenn Bemerkungen nicht erst nach Monaten abgegeben werden. Eine Diskussion kommt meiner Meinung nach so nicht zustande.<br />
<br />
Auf baldige Antwort hofft<br />
<br />
Gisela<br />

annerese

danke für den Hinweis. Bisher habe ich tatsächlich aus Angst das Unkraut würde sich trotz guter Verrottung im Garten ausbreiten auf die Zugabe v.Unkräutern verzichtet und nur Gemüse- und Blumenabfall zum Kompostieren verwendet. Werde deine Empfehlung jedoch künftig beachten. Gruß Annerese

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