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Rückblick Gartenfreund-Expertenforum 2014: Gärten für Kinder

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8. Gartenfreund-Expertenforum auf dem Kaldenhof

Führung über das VersuchsfeldFoto: Verlag W. Wächter Führung über das Versuchsfeld: Herbert Kleine Niesse (Bruno Nebelung) stellte den Teilnehmern neue Sorten vor. „BVB-Blumen“ anpflanzen, Farben aus Pflanzen gewinnen oder Tipis aus Bohnen wachsen lassen – auf dem diesjährigen Gartenfreund-Ex­per­ten­fo­rum drehte sich alles um die Frage, wie man Kinder für das Gärtnern begeistern kann. Denn ohne Nachwuchs hat auch das Kleingartenwesen keine Zukunft. In Zeiten, in denen die „Kids“ sich vor Medien-Angeboten kaum retten können, ist es deutlich schwieriger geworden, Nachwuchs für die Kleingärtnervereine zu gewinnen.

Die Experten und Aussteller zeigten und erklärten, wie ein Garten gestaltet werden kann, damit er nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder interessant ist. Au­ßer­dem legten sie dar, mit welchen Aktionen Kinder und Jugendliche für das Gärtnern gewonnen werden können.

Wie in den letzten Jahren fand das Expertenforum am Pflanzenzuchtzentrum auf dem Kaldenhof bei Münster statt. Zusammen mit dem Verlag W. Wächter hatten diesmal nicht nur die Firmen Volmary und Bruno Nebelung, sondern auch der Landesverband Westfalen und Lippe der Klein­gärt­ner sowie die Schreberjugend zu der Veranstaltung am 9. August eingeladen. Entsprechend vielseitig war das Programm: Neben Fachvorträgen und Führungen über das Versuchsfeld gab es Mitmachstationen, an denen die Teilnehmer sehen und erleben konnten, wie man junge Gar­ten­freun­de neugierig aufs Gärtnern macht.


Blumen für den „Kinder-Garten“

Bernd Bauer (Bruno Nebelung)Foto: Verlag W. Wächter Bernd Bauer (Bruno Nebelung) lud nach seinem Vortrag zum Gang über das Versuchsfeld. In den Fachvorträgen ging es vor allem um die Frage, welche Pflanzen am besten in einem Garten kultiviert werden sollten, der junge und alte Gartenfreunde gleichermaßen anspricht: Bernd Bauer ist bei Bruno Nebelung zuständig für die Pro­dukt­ent­wick­lung und –beratung bei Blumen. Er führte zuerst aus, dass Kinder vor allem naturnahe Ecken im Garten brauchen, an denen sie z.B. Tiere entdecken können oder Sträucher zum Verstecken finden. Auch brauche der Nachwuchs geeignetes natürliches Spielmaterial – Erdhaufen zum Umschichten oder etwa Blätter und Reisig, so Bauer.

Um die Kinder konkret ans Gärtnern zu bringen, sollten die Eltern darauf achten, die Gartenarbeit immer vor- oder mitzumachen und nicht nur Anweisungen zu geben. Ohne zu belehren, müsse man die Sprösslinge altersgerecht heranführen. Man könne sie z.B. selbst ein Beet gestalten lassen, auf denen gerne auch mal Brennnesseln stehen dürfen. Dass sowas nicht gerade gut für den Ertrag ist, müsse man dann später erklären.

 Beim Erleben der Pflanzenwelt zeigen sich Kinder oft davon beeindruckt, wie schnell Pflanzen wachsen. Auch riechen sie gerne an Blumen mit einem besonderen Duft. So könne man z.B. Schokoladen- oder Gummibärchenblumen aussäen.

Schön für Kinder sind auch Blumenwiesen, die man z.B. auf dem Gemeinschaftsgrün anlegen kann. Dafür eignet sich z.B. die Blumenzwiebelmischungen der Reihe „Symphony of Colors“ von Kie­pen­kerl, mit ihren beeindruckenden Farbvielfalten.


BlumenzwiebelmischungenFoto: Bruno Nebelung GmbH/ Kiepernkerl Blumenzwiebelmischungen, wie hier die „Symphony of Colours Summer Fire“ von Kiepenkerl, laden Kinder zum Staunen ein.

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