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Mit Waschbetonplatten gestalten

Schlagworte zu diesem Artikel:
  • Waschbetonplatten
  • Graubetonplatten
  • Zimbelkraut
  • Thymian
  • Steinkraut
  • Fett­henne

Gebrauchte Wasch­beton­plattenFoto: Pleiner Hätten Sie gedacht, dass gebrauchte Wasch­beton­platten so dekorativ sein können? Oftmals steht nach der Übernah­me eines Kleingartens eine Umgestaltung des Gartens an, bei der altes Material anfällt und entsorgt werden muss. Viele Dinge lassen sich aber her­vor­ra­gend „zweckentfrem­den" und so im eigenen Garten re­cyceln.

Dazu gehören z.B. alte Grau- oder Waschbetonplatten, die bei der Neu­gestaltung einer Terrasse oder eines Weges anfallen können. Mit ihnen lassen sich ohne viel Aufwand sehr dekorative Beeteinfassungen her­stel­len.

Sie benötigen nur einen Vorschlag­hammer und eine Schutzbrille, um Ih­re Augen vor Gesteinssplittern zu schützen. Nun werden die Waschbetonplatten einfach mit Hilfe des Vorschlaghammers zerschlagen. Damit das Bauwerk nicht instabil wird, müssen die Steinstücke eine Grö­ße von mindestens 30 x 30 cm haben. Kleinere Steinstücke können Sie als Unterbau ver­wen­den oder damit den Rü­cken­bereich der Einfassung stabilisieren.

Dann können Sie die Steinstücke mit der Bruchkante nach vorne wie beim Bau einer Trockenmauer aufschichten und so das Beet einfassen. Beachten Sie beim Aufschichten, dass die Neigung der Steinplatten zum Beet 10 bis 15 % betragen sollte und die Beeteinfassung eine Gesamthöhe von ca. 30 cm nicht überschreitet.

Sie werden staunen, wie dekorativ das „Innenleben" einer gebrauch­ten Waschbetonplatte ist! Im Laufe der Zeit setzen die Steine grüne Patina an und fügen sich harmonisch in das Gesamtbild des Gartens ein.

Die Fugen zwischen den Steinen können Sie noch mit Lehmboden ausfüllen und mit den ver­schie­dens­ten Stauden, wie z.B. Zimbelkraut (Cymbalaria), Thymian (Thymus), Steinkraut (Alyssum) oder Fett­henne (Sedum), bepflanzen.

Hartmut Clemen/jup