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Damit der Rasen nicht verdurstet

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Wasser im BodenFoto: Themenbild Um zu kontrollieren, wie tief das Wasser in den Boden eingedrungen ist, stechen Sie mit dem Spaten senkrecht in die Rasenfläche und schaffen Sie durch Hin- und Herbewegen einen Spalt; im Bodenprofil können Sie an der dunkleren Farbe erkennen, wie tief das Wasser ins Erdreich eingedrungen ist Jeder Rasen braucht ausreichend Feuchtigkeit, um die im Boden vor­handenen Nährstoffe lösen zu können. Dies gilt zwar für die gesamte Vegetationszeit, be­son­ders aber für heiße und trockene Sommermonate.

Wasser regelt gemeinsam mit Licht die Pho­to­syn­the­se und sorgt somit für eine gute „Durchblutung“ des Rasens von den Wurzeln bis zu den Spitzen. Für einen dichten und saftig grünen Rasen werden daher pro Tag bis zu 3 l Wasser/m² benötigt.

Das entspricht einer Niederschlagsmenge von 3 mm. Bleibt der Regen aus, müssen Sie gießen. 13 bis 15 l Wasser/m² ein- bis zweimal in der Woche reichen für eine ordentliche Versorgung aus.

Vor allem in den heißen Sommermonaten fehlen dem Rasen häufig die benötigten Niederschlagsmengen. In diesem Fall hilft nur eine zusätzliche Bewässerung, die am besten in den Abendstunden erfolgt, damit das Wasser ohne Verdunstungsverluste über Nacht versickern kann.

Achten Sie darauf, dass die Bewässerung immer durchdringend ist, da sonst flach wurzelnde Gräser nicht in die Tiefe wachsen und ihren Platz gegen Unkraut verteidigen können.

Das Wasser sollte mindestens 10 cm weit einsickern, damit sich die Wurzeln an den tieferen Was­ser­schich­ten bedienen können und nicht nur an der Oberfläche. Denn ein stärker durchwurzeltes Bo­den­vo­lu­men macht den Rasen weniger anfällig in Trockenphasen.

Zur Kontrolle der erreichten Tiefe kann man mit einem Spaten senkrecht in die Rasenfläche ste­chen und durch seitliches Hin- und Herbewegen einen Spalt schaffen. Im Profil lässt sich dann an der dunkleren Farbe erkennen, wie weit das Wasser in die Erde vorgedrungen ist.

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