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Thema: Was tun wenn der Vorstand mobbt?  (Gelesen 4039 mal)

Rosa

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Re: Was tun wenn der Vorstand mobbt?
« Antwort #15 am: 10. Oktober 2018, 21:38:21 »
Lasse dir das Protokoll der Vorstandssitzung zeigen, wo darüber abgestimmt wurde gegen Dich, aus diesen Grund eine Abmahnung zu schreiben.
Sie hätten ja so einer Abmahnung zustimmen müssen, und es müsste dann Protokoliert sein.
Erfrage natürlich auch, warum die Abmahnung nur im Namen des ersten Vorsitzenden bei dir eingegangen ist.

Ich bin etwas verwundert, der Vorsitzende ist im Innenverhältnis Repräsentant, d.h. er braucht nicht im Namen des Vorstandes zu schreiben.

Der Vorsitzende hat das Recht auch ohne Abstimmung eine Abmahnung zu schreiben. Sie sollte aber zu mindestens fundiert und nicht willkürlich sein.

Wenn dies in eurer Satzung so steht ist das natürlich etwas anderes.

Dino2703

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Re: Was tun wenn der Vorstand mobbt?
« Antwort #16 am: 11. Oktober 2018, 16:04:29 »
Ein Gespräch mit dem Vorstand gab es schon, man einigte sich darauf, dass man sich aus dem Weg geht.

Als er komissarischer vorstand war, ließ er uns auch in Ruhe bis er gewählt wurde, weil kein anderer zur Verfügung stand, da fing das alles an.
Bei ihm ist es ein persönliches problem, er war jahrelang mit meiner mutter und meinem vater befreundet.
Mein vater war der erste vorsitzende des KG.
Als die Frau vom jetztigen Vorstand die auländischen kinder als dreckiges Pack bezeichnete und diese beschimpfte, warf ich sie aus unserem Garten...mit meinen Eltern haben sie sich dann letztendlich auch zerstritten und haben sich gegenseitig angezeigt.
Jetzt möchte er sich wohl an mir rächen, dabei hab ich selbst keinen kontakt mit meinen eltern.
Ich bin in dieser anlage aufgewachsen und nie hat man es so genau genommen, was man darf und nicht darf.
Wichtig war, der Garten wird bewirtschaftet und gepflegt...natürlich durfte man nicht enorm gegen die bau und Garten Ordnung verstossen.Aber wenn der Kreis kam hst man abends zusammen gesessen und auf due Beanstandungen einen getrunken und sich auf das nächste wieder kommen des kreises gefreut.geändert hat kaum jemand etwas.
In unserem garten steht jedesmal im protokoll, dass die terasse zu gross sei.
Bis dato hat es niemanden gestört, nun werden kündigungen geschrieben.

Ich versteh das nicht, so ein gemeinschaftsleben ist doch sowieso schon schwer.lange schon nicht mehr das was es mal war.
Wollen wir in unser Vereinsheim müssen wir eintritt bezahlen natürlich auch unsere getränke....gab es früher nicht! Heute reden die leute noch kaum miteinander...und ja ich hab es mal versucht, mein mann und ich wollten lrtutes jahr eine helloween party feiern, an dem gemeinschafts backofen, Getränke und essen auf unsere kosten....wir haben alles organisiert, einladungen ausgegangen usw.
Ende vom lied der jetzige vorstand hat das schloss ausgewechselt, die einladungen verbrannt und leuten verboten dahin zu gehen.
Statt dessen hat er diese im vereinsheim eingeladen und ne eigene Party geschmissen.
Gestern haben wir zu hören bekommen, dass die polizei regelmäßig bei uns wäre.
Stimmt überhaupt nicht, ein einziges mal hat der Vorstand die angerufen, weil mein mann holz gehackt hat auf einen samstag um 17 uhr.

Wenn wir nicht soviel geld, zeit liebe in den garten gesteckt häzten, hätte ich mir schon längst eine neue Anlage gesucht und würde alles hin schmeissen...aber mein mann sagt" die sitzen wir aus"

Dino2703

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Re: Was tun wenn der Vorstand mobbt?
« Antwort #17 am: 11. Oktober 2018, 16:12:16 »
achso zum thema das andere auf ihn zugehen und das gespräch suchen....
Ich habe gestern von der schriftführerin erfahren, dass jedesmal versucht wird gegen uns zu hetzen...wer nicht mitmacht oder dagegen spricht wird angemeckert und es wird gedroht, mal sehen was in deinem garten nicht in ordnung ist.
Ich weiß nicht warum die leute sich das gefallen lassen! Redet man allein mit denen sind se mutig kaum sagt man komm wir unternehmen da gemeinsam was gegen, ziehen se alle den kopf ein...so kann es doch nicht besser werden

Rosa

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Re: Was tun wenn der Vorstand mobbt?
« Antwort #18 am: 11. Oktober 2018, 16:42:39 »
Dina, da hast du allerdings Recht. Es ist sehr mühseelig die Menschen aufzurütteln, aber irgendeiner mist es immer. Z.Z. in deinem Fall - du. Lass nicht locker. Sag auf der nächsten Mitgliederversammlung etwas und nenn die Leute beim Namen, die auch genervt sind von ihm.

Solange sich aber kein neue/r Vorsitzende/r findet, wird er seine Macht versuchen auszuspielen.

Viel Glück

KnickKnack

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Re: Was tun wenn der Vorstand mobbt?
« Antwort #19 am: 12. Oktober 2018, 23:13:54 »
Lasse dir das Protokoll der Vorstandssitzung zeigen, wo darüber abgestimmt wurde gegen Dich, aus diesen Grund eine Abmahnung zu schreiben.
Sie hätten ja so einer Abmahnung zustimmen müssen, und es müsste dann Protokoliert sein.
Erfrage natürlich auch, warum die Abmahnung nur im Namen des ersten Vorsitzenden bei dir eingegangen ist.

Ich bin etwas verwundert, der Vorsitzende ist im Innenverhältnis Repräsentant, d.h. er braucht nicht im Namen des Vorstandes zu schreiben.

Der Vorsitzende hat das Recht auch ohne Abstimmung eine Abmahnung zu schreiben. Sie sollte aber zu mindestens fundiert und nicht willkürlich sein.

Wenn dies in eurer Satzung so steht ist das natürlich etwas anderes.

Hallo Rosa,

Das hat nur bedingt mit der Satzung zu tun. Es gibt keine Diktator Satzung, die einem ersten Vorsitzenden solche Macht verleiht alles alleine zu entscheiden und zu kommunizieren ohne Abstimmung innerhalb des Geschäftsführenden Vorstandes. 
Genau deshalb gibt es mehrere Geschäftsführende Vorstandsmitglieder.

Darüber hinaus, schreibt ein 1.Vorstand keine Schreiben. Dafür sind die Schriftführer eines Vereins zuständig. Und schon gar nicht unterzeichnet und entscheidet ein 1.Vorstand, über solche Schreiben und Aktionen nur in seinen Namen.

Wenn in einer Vereinssatzung keine besonderen Regelungen enthält, ist hier auf die allgemeinen Vorschriften des BGB zurückzugreifen. § 28 BGB regelt: "Bei einem Vorstand, der aus mehreren Personen besteht, erfolgt die Beschlussfassung nach den für die Beschlüsse der Mitglieder des Vereins geltenden Vorschriften der §§ 32 und 34."

Die endgültige Regelung findet sich dann in § 32 Abs. 1 S. 3 BGB: "Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen."

Ohne diese Mehrheit innerhalb des Geschäftsführenden Vorstandes, und ohne Unterzeichnung derer in einer Schriftlichen Mahnung, Abmahnung etc. Sind solche Schreiben unwirksam.

Dino2703

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Re: Was tun wenn der Vorstand mobbt?
« Antwort #20 am: 20. Dezember 2018, 07:13:52 »
Jetzt ist es eingetroffen,
wir erhielten gestern die Kündigung und sollen bis mitte januar unseren Garten räumen.
Der Brief wurde am 6.12 geschrieben und am 19.12 im Briefkasten eingeworfen.
Ohne Stempel ohne Einschreiben!
Der Kündigungsgrund völlig gelogen und ein Grund andere dürfen aber ich werde gekündigt weil ich mich nicht an die regel halte.

Was kann man denn jetzt noch machen? Einen Anwalt einschalten?
Ich bin völlig verzweifelt

KnickKnack

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Re: Was tun wenn der Vorstand mobbt?
« Antwort #21 am: 20. Dezember 2018, 19:27:13 »
Um dir Helfen zu können bedarf es noch Informationen.
Was ist der Wortlaut der Kündigung, und wer hat diese Unterschrieben?

Es gibt zwei möglichkeiten:
Sofortige Kündigung wie offensichtlich hier, nach §8 BKleingG (Kündigung ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist)

Oder nach §9 BKleingG (Ordentliche Kündigung)

Welche Gründe liegen vor?


Wichtig! Wer hat die Kündigung unterschrieben? War es der beim Notar für den Verein eingetragter Vorstand des Vereins??
Das muss in der Regel 1. oder 2. Vorsitzender mit 1. Kassenwart oder 1. Schriftführer unterschreiben. Nur die vorm Gericht beim Notar angegebene Konstilation darf dies unterschreiben.
Bitte genau prüfen, das ist sehr wichtig falls man sich dagegen wehren möchte.

Dino2703

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Re: Was tun wenn der Vorstand mobbt?
« Antwort #22 am: 20. Dezember 2018, 21:45:00 »
Es ist sehr schwierig das zu schriftlich zu erklären, ich versuchs mal:
Also die Kündigung wurde am 6.12 geschrieben, dass der Kleingartenverein laut Paragraf 9abschnitt 1 kündigt.
Die Gründe sind, dass wir angeblich erneut Rauchentwicklung in unserem Garten erzeugt haben, wodurch die Anwohner sich beschwert haben sollen.
Und wir hatten einen geliehenden anhänger auf dem Parkplatz stehen, aber dafür unser auto nicht! Weil wir uns nicht an regeln halten und deshalb den kleingartenfrieden stören wurde uns gekündigt.So dass wir bis mitte januar den garten räumen sollen und er dann wertermittelt wird damit er zum verkauf frei steht.unterschrieben vom 1und 2 vorsitzenden.

Heute haben wir durch die Hausverwaltung den absoluten wahnsinn erfahren...Aufgrund das der dort arbeitene Hausmeister der Hausverwaltung mitgeteilt hat, dass sich Mieter angeblich beschweren hat die verwaltung Briefe an den 1 vorsitzenden geschrieben mit bitte der unterlassung.
Wir waren heute nochmal bei den Mietern und frugten, wieso sie nie in den 5 jahren auf uns zu kamen und alle sagten, dass sie sich nie belästigt fühlten, da kein Rauch zu den Wohnhäusern kommt.
Die Hausverwaltung gab uns den Namen des Hausmeisters, da sind wir fast nach hinten gekippt, weil dieser a) selbst ein Kleingärtner unserer Anlage ist nur auf einer ganz anderen Seite und b)ein sehr enger Saufkuppel des 1. Vorsitzenden.
Wir vermuten, dass der Hausmeister dem 1 .vorsitzenden helfen wollte und die Beschwerden nur so der Hausverwaltung übermittelt hat, damit die Hausverwaltung etwas schreibt und der 1 .Vorsitzende einen Grund hat.
Jeder darf in den Garten fahren, wenn er seinen Garten winterfest macht, eine Party feiert nur wir dürfen es nicht! Selbst nicht mit Genehmigung eines Obmanns.
Das ist ein weiterer Grund der Kündigung.
Leider können wir unsere Vermutung nicht beweisen.
Die haben alle Angst um ihren Garten somit traut sich auch niemand den Mund auf zu machen, es betrifft sie ja nicht selbst!

Dino2703

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Re: Was tun wenn der Vorstand mobbt?
« Antwort #23 am: 20. Dezember 2018, 21:51:40 »
noch ein Nachtrag, so wohl kassenprüfer, wie auch Schriftführerin wussten zwar das der 1 vorsitzende eine Kündigung anstrebt waren aber bei der Abstimmung nicht anwesend.
Das galt als enthaltene Stimme und der 1 vorsitzende sagte dann, dass die entscheidung bei ihm läge und er kündigt, weil er keine Pasalaken neben sich haben möchte

Dino2703

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Re: Was tun wenn der Vorstand mobbt?
« Antwort #24 am: 21. Dezember 2018, 11:54:39 »



Wichtig! Wer hat die Kündigung unterschrieben? War es der beim Notar für den Verein eingetragter Vorstand des Vereins??
Das muss in der Regel 1. oder 2. Vorsitzender mit 1. Kassenwart oder 1. Schriftführer unterschreiben. Nur die vorm Gericht beim Notar angegebene Konstilation darf dies unterschreiben.
Bitte genau prüfen, das ist sehr wichtig falls man sich dagegen wehren möchte.
Ich habe gerade bwim Amtsgericht angerufen, dort sagte man mir, dass entweder der 1 Vorsitzende mit einem anderen vorstand unterschreiben kann oder der stellvertretene Vorstand berechtigt ist mit einem Vorstandsmitglied zu unterschreiben.
Also ist die Kündigung mit der Unterschrift schon mal gültig.
Unser Weihnachtsfest ist mächtig im Eimer, da wir nicht wissen wie es weitergehen soll!
Bis zum 19.ist nicht mehr lang und viele Anwälte haben zwischen weihnachten und Neujahr geschlossen.
Wir haben jetzt erstmal ein Widerspruch eingelegt, da die Begründung haltlos ist und der 1 vorsitzende ein persönliches problem hat!

Spatenpauli

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Re: Was tun wenn der Vorstand mobbt?
« Antwort #25 am: 22. Dezember 2018, 18:56:23 »
Vielleicht ist mein Wissen über Kleingärten zu einseitig, weil es in Hamburg
klare Reglungen bezüglich einer Kündigung bestehen.

Vor einer Kündigung durch den Vorstand kommt erst mal eine Abmahnung in der genau der Grund definiert werden muss. Dazu wird eine Frist zur Beseitigung des
„ Übel „ festgelegt.
Gibt es keine Besserung oder Unterlassung, gibt es den zweiten Schritt.
Es ist bei uns dann die zwingende Vorgabe ( Satzung ), dass eine Anhörung  beim Vorstand statt finden muss. Es muss in der Einladung genau aufgeführt werden, was der Grund der Anhörung ist, wann und wo sie statt findet.Vorstand heißt in dem Fall alle Vorstandsmitglieder.
Daraus entsteht ein Protokoll und ein Ergebnis.
Wenn der Vorstand nun weiter auf eine Kündigung drängt, muss vorher eine Schlichtung durch, in unserm Fall, die Bezirksschlichter stattfinden.
Wenn nun daraus wieder keine Einigung hervorgeht, wird die Kündigung vollzogen.
Die Gericht in Hamburg achten sehr genau darauf, dass der Vorstand dies Reihenfolge eingehalten hat und in seinen Schreiben und Protokollen auch keine Formfehler zu finden sind.
Diese Prozedur ist zeitlich sehr langwierig und beinhaltet auch noch eine Hürde. Die rechtlich sichere Kündigung muss bis zum dritten Werktag im August des
selben Jahres zugestellt sein. Wenn nicht, beginnt das Ganze im nächsten Jahr wieder von vorne.

Die Gerichte haben die Hürden extra so hoch gelegt um  die Kleingärtner vor solchen Vorständen zu schützen.
Ich kann aus eigener Erfahrung nur sagen, dass Kündigungen nach den 9 § sehr schwierig an den Gerichten durch zu setzen sind.
Ich weiß, dass es Dir nicht viel weiter hilft, aber ich hoffe, dass es Dir etwas Hoffnung gibt um weiter gegen einen solchen Vorstand die Klingen zu kreuzen.

Übrigen ist es in Hamburg verboten zu verbrennen, es sind nur Traditionsfeuer erlaubt.
Grillen natürlich auch und gegen ein rauchloses Kaminfeuer hat auch niemand etwas.
Das Befahren der Vereinswege ist bei uns grundsätzlich verboten. Ausnahmen werden vom
Vorstand nur bei Baumaßnahmen erteilt.

Mfg Jens


Dino2703

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Re: Was tun wenn der Vorstand mobbt?
« Antwort #26 am: 22. Dezember 2018, 22:18:47 »
Vielen Dank für deine Antwort.Es heißt jetzt abwarten.
Der 1 Vorstand ist ein nazi, er hätte nie einen ausländer genommen.
Wir haben Fotos wo es bei ihm qualmt, sowie in anderen Gärten.
Als wir den Garten kauften, hat mein mann feuchtes Holz verbrannt, da gab es nie Beschwerden, nun grillen wir mit holz, statt mit Kohle und es raucht minimal wie als wenn man einen grill anzündet!
Jetzt mal ehrlich, hätten die Anwohner in den Jahren sich belästigt gefühlt, hätten sie doch mal vom Balkon gerufen, dass Ordnungsamt oder die Polizei vorbei geschickt naja ich hätte definitiv das persönliche Gespräch gesucht!

Aber wie schon gesagt, es hat sich niemand beschwert, wir haben ja gefragt!


peter

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Re: Was tun wenn der Vorstand mobbt?
« Antwort #27 am: 22. Dezember 2018, 23:10:24 »
@ Dino2703 1) Der 1. Vorstand ist ein nazi,

 2)  ein sehr enger Saufkumpel des 1. Vorsitzenden.

Was Sie da schreiben ist schon starker Tobak und ich würde sagen das Sie keinesfalls besser sind wie Ihr Vorstand den sie hier in diesem Forum schlecht machen.


Man müsste natürlich auch einmal die Gegenseite hören um ein objektives Urteil abgeben zu können.

KnickKnack

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Re: Was tun wenn der Vorstand mobbt?
« Antwort #28 am: 23. Dezember 2018, 00:46:23 »
Vielleicht ist mein Wissen über Kleingärten zu einseitig, weil es in Hamburg
klare Reglungen bezüglich einer Kündigung bestehen.

Vor einer Kündigung durch den Vorstand kommt erst mal eine Abmahnung in der genau der Grund definiert werden muss. Dazu wird eine Frist zur Beseitigung des
„ Übel „ festgelegt.
Gibt es keine Besserung oder Unterlassung, gibt es den zweiten Schritt.
Es ist bei uns dann die zwingende Vorgabe ( Satzung ), dass eine Anhörung  beim Vorstand statt finden muss. Es muss in der Einladung genau aufgeführt werden, was der Grund der Anhörung ist, wann und wo sie statt findet.Vorstand heißt in dem Fall alle Vorstandsmitglieder.
Daraus entsteht ein Protokoll und ein Ergebnis.
Wenn der Vorstand nun weiter auf eine Kündigung drängt, muss vorher eine Schlichtung durch, in unserm Fall, die Bezirksschlichter stattfinden.
Wenn nun daraus wieder keine Einigung hervorgeht, wird die Kündigung vollzogen.
Die Gericht in Hamburg achten sehr genau darauf, dass der Vorstand dies Reihenfolge eingehalten hat und in seinen Schreiben und Protokollen auch keine Formfehler zu finden sind.
Diese Prozedur ist zeitlich sehr langwierig und beinhaltet auch noch eine Hürde. Die rechtlich sichere Kündigung muss bis zum dritten Werktag im August des
selben Jahres zugestellt sein. Wenn nicht, beginnt das Ganze im nächsten Jahr wieder von vorne.

Die Gerichte haben die Hürden extra so hoch gelegt um  die Kleingärtner vor solchen Vorständen zu schützen.
Ich kann aus eigener Erfahrung nur sagen, dass Kündigungen nach den 9 § sehr schwierig an den Gerichten durch zu setzen sind.
Ich weiß, dass es Dir nicht viel weiter hilft, aber ich hoffe, dass es Dir etwas Hoffnung gibt um weiter gegen einen solchen Vorstand die Klingen zu kreuzen.

Übrigen ist es in Hamburg verboten zu verbrennen, es sind nur Traditionsfeuer erlaubt.
Grillen natürlich auch und gegen ein rauchloses Kaminfeuer hat auch niemand etwas.
Das Befahren der Vereinswege ist bei uns grundsätzlich verboten. Ausnahmen werden vom
Vorstand nur bei Baumaßnahmen erteilt.

Mfg Jens

Auf jeden Fall wichtig was du schreibst.

Ich hatte ja schon geschrieben das ich auch die Unterschriften der Kündigung schon komisch fande. Da Dino aber erklärt hat, das die anderen Geschäftsführenden nicht dabei waren. Kann ich nur davon ausgehen das dies eine Absichtliche Aktion ist.

Denoch, ist wichtig was in der Satzung und im Pachtvertrag steht, und letztendlich darüber im Bundeskleingartengesetz. Es geht von oben nach unten.

Genau genommen ist das Bundeskleingartengesetz maßgebend. Was Kündigungen betrifft.
Eine Satzung oder der Pachtvertrag kann dies auch noch verschärfen. Da wir letzteres nicht kennen, kann man da schlecht spekulieren.

Daher müsste Dino mal schreiben was dort geschrieben ist. (Satzung / Pachtvertrag).

Da bleibt eigentlich nur das von mir oben genannte §8 und §9 BKeingG.
Als Kündigung. Oder Dino schreibt mal genau auf was sie die Kündigung bei ihm bezieht, inklusive der entsprechenden Teile der Satzung und Pachtvertrag.

Ansonsten ist es immer Spekulation, solange man das nicht weiß.

Ich will jetzt Dino auch keine Angst machen, vielleicht hat man mit nem Anwalt die Chance das aufzuschieben. Das ganze Stinkt ja gewaltig, das tut mir echt leid.
Aber letztendlich kann der Vorstand... auch wenn das alles nicht für ihn klappt, und Dino vielleicht recht in der Sache bekommt....kann der Vorstand auch noch ordentlich zum Pachtende kündigen.
Da sind diese ganzen Diskussionen hinfällig, so leid es mir tut.

Aber auch für die letzte Sache, müssen natürlich die Gründe des BKleingG genüge getan werden.
Daher bitte, den genauen Text der Kündigung schreiben. Ohne das, geht es leider nicht.

 

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